Sonntag, 11. Oktober 2026

Große Namen, große Träume – Eislöwen vor historischem Duell mit der DEG!

Es gibt Begegnungen, von denen träumt man als Eishockey-Fan über viele Jahre. Spiele gegen große Namen, gegen traditionsreiche Vereine, deren Geschichte ganze Generationen geprägt hat. Für mich gehörte ein Pflichtspiel unserer Dresdner Eislöwen gegen die Düsseldorfer EG immer zu diesen ganz besonderen Träumen. Und heute Abend wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit!

Dass es überhaupt zu diesem Duell kommt, ist allerdings auch eine Geschichte, die der Eishockeysport wohl kaum besser hätte schreiben können. Ausgerechnet unsere Eislöwen waren es, die im April 2025 dafür sorgten, dass die DEG nach vielen Jahrzehnten Erstklassigkeit den bitteren Gang in die DEL2 antreten musste. Ein sportliches Schicksal, das zuvor bereits die Nachbarn aus Krefeld ereilt hatte.

Und damit sind wir bei einer Erkenntnis, die man in dieser Liga gar nicht oft genug betonen kann: Tradition schießt keine Tore, große Namen gewinnen keine Spiele und eine ruhmreiche Vergangenheit garantiert schon lange keinen Erfolg in der Gegenwart!

Die DEL2 ist erbarmungslos. Hier wird einem nichts geschenkt. Hier warten zahlreiche vermeintlich kleinere Standorte, die über viele Jahre hinweg hervorragende Arbeit geleistet, sich kontinuierlich weiterentwickelt und ihren Platz in dieser Liga mehr als verdient haben. Wer glaubt, allein mit einem großen Namen auf der Brust durch diese Spielklasse spazieren zu können, wird ziemlich schnell eines Besseren belehrt.

Und so stehen sich heute Abend erstmals in einem Pflichtspiel unsere Dresdner Eislöwen und die Düsseldorfer EG gegenüber. Man könnte nun sagen: Schade, dass dieses Duell „nur“ in der DEL2 stattfindet. Aber damit würde man dieser Liga nicht gerecht werden. Und seien wir ehrlich: Es gibt schließlich sportliche Gründe, warum sich beide Vereine aktuell auf dieser Ebene begegnen.

Die Düsseldorfer haben sich jedenfalls einiges vorgenommen. Der Saisonstart kann sich sehen lassen: Sämtliche Partien wurden bislang gewonnen, lediglich zwei Punkte mussten die Rheinländer abgeben. Gemeinsam mit unseren Eislöwen stellt die DEG zudem die beste Offensive der Liga. Am Freitagabend bewiesen die Düsseldorfer bei den Lausitzer Füchsen einmal mehr ihre Qualität, aber auch, dass selbst eine komfortable Führung keine Garantie für einen entspannten Abend ist. Einen 3:1-Vorsprung gab die DEG in Weißwasser noch aus der Hand, sicherte sich anschließend aber im Shootout den Zusatzpunkt.

Unsere Eislöwen wiederum reisen mit ordentlich Rückenwind an den Rhein. Bereits gestern machte sich die Mannschaft auf den Weg nach Düsseldorf. Vier Siege aus den vergangenen vier Spielen haben nicht nur das Punktekonto ordentlich anwachsen lassen, sondern auch für neues Selbstvertrauen gesorgt. Nach dem schwierigen Saisonstart scheint unsere Mannschaft zunehmend ihren Rhythmus gefunden zu haben. Die Stimmung stimmt, die Ergebnisse stimmen – und die Lust auf mehr ist zweifellos vorhanden!

Doch heute wartet eine ganz andere Hausnummer. Ein Gegner mit gewaltiger Tradition, einer Menge Qualität und dem klaren Anspruch, möglichst schnell wieder dorthin zurückzukehren, wo man sich selbst sieht: in die höchste deutsche Spielklasse.

Auch für zwei ehemalige Eislöwen wird die Begegnung eine besondere sein. Mit Matthias Pischoff und Tarig Hammond stehen gleich zwei bekannte Gesichter im aktuellen Aufgebot der Düsseldorfer. Schön, euch wiederzusehen, Jungs! Die Punkte würden wir allerdings nur allzu gerne mit nach Dresden nehmen.

Zwei ambitionierte Mannschaften. Zwei Vereine, die wieder nach oben wollen. Und mittendrin wir Eislöwen, die vor nicht allzu langer Zeit selbst noch davon geträumt haben, sich mit solchen Namen überhaupt einmal in einem Pflichtspiel messen zu dürfen.

Heute ist es so weit. Und bei aller sportlichen Rivalität darf man sich als Fan auch einfach mal bewusst machen, wie besonders solche Begegnungen sind.

Also, Mähne richten, Brust raus und mit breiter Brust aufs Eis! Auf ein packendes Duell, auf einen großen Eishockeyabend und hoffentlich auf den fünften Sieg in Folge!

Samstag, 10. Oktober 2026

Erst Hallenräumung, dann Torfestival!

Unsere Eislöwen haben ihre Pflichtaufgabe gemeistert und die Blue Devils Weiden am Freitagabend mit 5:1 bezwungen. Doch bevor auf dem Eis überhaupt der erste Puck gespielt werden konnte, nahm unser eigentlich entspannter Eishockeyabend eine ziemlich unerwartete Wendung.

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Nach einer entspannten Anreise und kurz vor dem ersten Bully hieß es plötzlich: Alle raus! Aufgrund eines technischen Defekts musste die JOYNEXT Arena vorsorglich geräumt werden. Was zunächst für einige Fragezeichen sorgte, verlief erfreulicherweise völlig problemlos. Alle Fans und Besucher verhielten sich tadellos und nach einer kurzen Wartezeit vor der Halle durften wir unsere angestammten Plätze in der Nordkurve wieder einnehmen. Mit 27 Minuten Verspätung konnte es schließlich losgehen. Und unsere Cracks? Die hatten offenbar einiges an aufgestauter Energie mitgebracht!

Gerade einmal 56 Sekunden waren gespielt, da ließ Tomas Andres die blau-weiße Anhängerschaft erstmals jubeln. 1:0! Mit der frühen Führung im Rücken übernahmen unsere Eislöwen sofort das Kommando und entwickelten eine drückende Überlegenheit. Von den Gästen aus der Oberpfalz war dagegen herzlich wenig zu sehen. Ganze einen Torschuss brachten die Blue Devils im ersten Drittel zustande.

Nach sechs Minuten legte Tyson Spink auf Vorlage seines Bruders Tylor das 2:0 nach. Und wer nun auf ein munteres Scheibenschießen hoffte, musste sich zunächst gedulden. Dass es bis zur 31. Spielminute bei diesem Spielstand blieb, hatten sich unsere Eislöwen allerdings vor allem selbst zuzuschreiben. Gleich drei Überzahlsituationen blieben ungenutzt. An Möglichkeiten mangelte es jedenfalls nicht. Die Torschussstatistik nach 20 Minuten sprach Bände: 21:1! Deutlicher lässt sich die Überlegenheit auf dem Eis kaum ausdrücken.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Blau-Weiß spielbestimmend, wenngleich die Gäste das Geschehen zumindest optisch etwas offener gestalten konnten. Weiden fand nun besser in die Partie und hatte seine stärkste Phase. Doch ausgerechnet darauf hatten unsere Cracks die passende Antwort parat. Nachdem wir eine Unterzahlsituation schadlos überstanden hatten, schlugen die Eislöwen gleich doppelt zu.

Zunächst krönte Tyson Spink einen sehenswerten Sololauf mit seinem zweiten Treffer des Abends. Wenig später wurde David Suvanto mustergültig freigespielt und hatte keine Mühe, die Scheibe zum 4:0 im Tor unterzubringen. Mittendrin statt nur dabei waren einmal mehr die Spink-Zwillinge, die an unseren Treffern maßgeblichen Anteil hatten. Die beiden scheinen sich inzwischen auch auf Dresdner Eis ziemlich wohlzufühlen!

Damit war die Geschichte dieses Spiels im Grunde bereits erzählt. Im Schlussabschnitt passierte nicht mehr allzu viel. Etwas ärgerlich war lediglich, dass Marvin Berbner seinen Kasten nicht sauber halten konnte. Marusch erzielte in der 56. Minute den Weidener Ehrentreffer. Mehr als statistischen Wert hatte dieser allerdings nicht. Den Schlusspunkt setzte schließlich Ricardo Hendreschke, der mit seinem Treffer zum 5:1 den alten Vier-Tore-Abstand wiederherstellte.

Unter dem Strich steht ein souveräner und über weite Strecken dominanter Auftritt unserer Mannschaft. Die Pflichtaufgabe wurde erfüllt, ohne dabei wirklich an die eigenen Grenzen gehen zu müssen. Dennoch gibt es weiterhin Baustellen. Allen voran unser Powerplay bleibt ausbaufähig. Gerade gegen einen Gegner wie Weiden darf aus mehreren Überzahlsituationen gerne etwas mehr herausspringen. Denn es werden auch wieder Spiele kommen, in denen solche Gelegenheiten den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Bei aller berechtigten Kritik wollen wir aber auch die Kirche im Dorf lassen. Unsere Eislöwen haben den vierten Sieg in Folge eingefahren und weitere drei Punkte auf ihrem Konto verbucht. Kein Grund, gleich in grenzenlose Euphorie zu verfallen, aber durchaus ein Grund, zufrieden auf diesen Freitagabend zurückzublicken.

Nach dem Spiel wurde die Mannschaft von der Nordkurve gebührend gefeiert, ehe wir uns auf eine kurzweilige Heimreise machten.

Erst die ungeplante Hallenräumung, dann fünf Eislöwen-Tore und am Ende drei Punkte im Gepäck. Alles in allem: ein gelungener Freitag! 

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Favorit auf dem Papier, gefordert auf dem Eis!

Der wilde Ritt durch die DEL2 geht weiter! Am Freitagabend heißt es erneut: Heimspielzeit in Dresden! Unsere Eislöwen empfangen ab 19.30 Uhr die Blue Devils aus Weiden und wollen ihren jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen.

Die Gäste aus der Oberpfalz reisen mit gerade einmal fünf Punkten und einem Sieg aus sechs Spielen an die Elbe. Das bedeutet aktuell den vorletzten Tabellenplatz. Manch einer mag angesichts dieser Ausgangslage bereits von einer klaren Angelegenheit ausgehen. Wir halten allerdings dagegen und erklären die Partie kurzerhand zur vielleicht schwierigsten Aufgabe des Wochenendes.

Natürlich gehen unsere Cracks als Favorit in die Begegnung. Doch dieser Rolle muss man erst einmal gerecht werden. Und wer die DEL2 kennt, weiß ohnehin: Leichte Gegner sucht man in dieser Liga meist vergebens. Wer glaubt, die Punkte würden allein aufgrund der Tabellenkonstellation auf das eigene Konto wandern, dürfte ziemlich schnell eines Besseren belehrt werden.

Zumal die Blue Devils keineswegs tatenlos auf ihren durchwachsenen Saisonstart reagiert haben. Unter der Woche wurde personell nachgelegt, um der Mannschaft neue Impulse zu verleihen. Der bislang einzige Saisonsieg gelang den Weidenern übrigens beim 3:2-Heimerfolg gegen Crimmitschau. Damit haben sie unseren Eislöwen zumindest eines voraus: einen Sieg gegen die Westsachsen. 

Auch personell hält die Begegnung einige interessante Geschichten bereit. Mit Kristian Hufsky steht seit Kurzem ein Torhüter im Weidener Kader, der bereits das Trikot unserer Eislöwen getragen hat. Ein weiteres Wiedersehen gibt es mit Jordan Knackstedt. Nach einem zwischenzeitlichen Abstecher in die Oberliga ist „Knacki“ zurück in der DEL2 und möchte auf dieser Bühne noch einmal zeigen, was in ihm steckt. Zudem haben Vladislav Filin und Niklas Postel eine blau-weiße Vergangenheit. 

Doch so schön diese kleinen Geschichten rund um die Partie auch sein mögen: Ab Freitag, 19.30 Uhr, zählen keine alten Bekanntschaften mehr, sondern einzig und allein die drei Punkte!

Entscheidend wird sein, mit welcher Einstellung unsere Eislöwen die Aufgabe angehen und wie viel Raum sie dem Gegner zur Entfaltung lassen. Konzentration, Konsequenz und die nötige Portion Leidenschaft werden gefragt sein. Denn eines sollte nach den bisherigen Saisonspielen klar sein: Geschenkt bekommt man in dieser Liga rein gar nichts.

Besinnen sich unsere Blau-Weißen auf ihre eigenen Stärken und setzen den positiven Trend der vergangenen Spiele fort, kann das Ziel nur eines lauten: Heimsieg!

Dienstag, 6. Oktober 2026

Erst erkämpft, dann überzeugt: Eislöwen feiern perfektes Wochenende

Nach drei Niederlagen zum Auftakt gelang unseren Eislöwen gegen Ravensburg endlich der erste Saisonsieg. Mit diesem Erfolg im Rücken stand nun das dritte DEL2-Wochenende der noch jungen Spielzeit auf dem Programm – mit einem Heimspiel gegen Bietigheim und dem Gastspiel in Landshut.

Den Anfang machten am Freitag die Steelers aus Bietigheim. Was die rund 3.500 Zuschauer über weite Strecken von beiden Mannschaften geboten bekamen, war allerdings eher Eishockey auf überschaubarem Niveau. Unsere Cracks mühten sich, Bietigheim spielte eine einfache Kelle – und so dümpelte die Partie lange Zeit vor sich hin.

Kurz vor der ersten Sirene schlugen die Gäste dann ausgerechnet in Überzahl zu und gingen mit 1:0 in Führung. Klar, wie sollte es auch anders laufen?

Wesentlich besser wurde es im zweiten Abschnitt zunächst nicht. Unsere Mannschaft entwickelte kaum Zug zum Tor und fing sich in der 35. Minute auch noch das 0:2. Die Stimmung auf den Rängen kippte trotzdem nicht. Wir gaben weiter alles – unbeirrt von einer, sagen wir mal, ausbaufähigen Einlaufshow und ebenso unbeirrt vom Rückstand unseres Rudels.

Mit einer ordentlichen Portion Zweckoptimismus ging es ins Schlussdrittel. Und auch dort sah zunächst wenig nach einem Comeback aus. Bis es endlich einmal im Powerplay klappte: Ryan MacKinnon zog von der blauen Linie ab und brachte uns in der 47. Minute zurück ins Spiel.

Sollte hier tatsächlich noch etwas gehen? Plötzlich schwanden bei Bietigheim die Kräfte und unsere Cracks konnten das Tempo hochhalten. Nur drei Minuten später bekam Adam Helewka zu viel Platz, drehte seinen Halbkreis und fackelte nicht lange. 2:2 – und die Nordkurve explodierte!

Ausgerechnet das zuletzt kränkelnde Powerplay hatte uns mit zwei Treffern zurück ins Spiel gebracht. Und wiederum nur drei Minuten später durften wir schon wieder jubeln. Bruno Riedl dachte sich offenbar: Ach komm, ich halt einfach mal drauf. Ich selbst habe die Scheibe gar nicht einschlagen sehen. Egal! 3:2 – erstmals an diesem Abend lagen unsere Eislöwen vorn.

Die Schlussphase wurde noch einmal wild. Bietigheim durfte in Überzahl ran, auf der anderen Seite hatte Tomas Sykora im Konter die Chance zur Entscheidung. Ein weiterer Treffer wollte aber auf beiden Seiten nicht mehr fallen.

3:2. Schluss. Nehmen wir! Schön war das über weite Strecken wahrlich nicht und über die ersten 45 Minuten muss man definitiv reden. Am Ende hat unsere Mannschaft aber nicht aufgegeben, weiter an sich geglaubt und die Partie tatsächlich noch gedreht. Dazu kam ein starker Marvin Berbner zwischen den Pfosten, der nach dem Spiel völlig zurecht von den Fans gefeiert wurde.

Oktoberfest in Löbau, drei Punkte in Landshut

Das Wochenende sollte am Sonntag mit dem Gastspiel in Landshut und unserem 2. Oktoberfestabend ausklingen. Während wir uns in großer Runde in Löbau im Wohnzimmer bei zünftigem Essen und passenden Getränken versammelten und einen richtig schönen Abend verbrachten, war unser „Lange“ direkt in Landshut vor Ort.

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Per Videocall vor dem Spiel und während der Drittelpausen schafften wir es so sogar, die Partie irgendwie gemeinsam zu verfolgen. Moderne Fanclubarbeit eben. 

Und sportlich? Da nahmen unsere Eislöwen die Herausforderung in Landshut richtig gut an. Die Mannschaft startete druckvoll und hellwach in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden hätte es klingeln können – nach gerade einmal 64 Sekunden war es dann tatsächlich so weit. Gregory Kreutzer sorgte für die frühe 1:0-Führung.

Damit hatten wir die Hausherren durchaus ein wenig überrascht. Unsere Eislöwen übernahmen die Spielkontrolle, auch wenn zunächst kein weiterer Treffer folgen sollte. Insgesamt war es bis dahin wohl der beste Auftritt unserer Mannschaft in dieser noch jungen Saison.

Und auch das Powerplay sollte an diesem Abend wieder zuschlagen. Jan Nijenhuis blieb vor dem Landshuter Gehäuse hartnäckig und erhöhte in der 32. Minute im Nachsetzen auf 2:0. Mit diesem Spielstand ging es auch in die zweite Pause.

Nun hatten wir am Freitag gerade erst miterlebt, wie schnell eine 2:0-Führung verschwinden kann. Und tatsächlich kam Landshut mit ordentlich Druck aus der Kabine. In der 47. Minute verkürzte Andreas Schwarz, der an diesem Sonntag für 600 Spiele im EVL-Trikot geehrt wurde, auf 1:2.

Wie würde unsere Mannschaft darauf reagieren? Ganz cool! Nur vier Minuten später stellte Tyson Spink den alten Abstand wieder her und traf zum 3:1. Sollte das tatsächlich reichen?

Ganz durch waren wir noch nicht. 96 Sekunden vor dem Ende verkürzte Immo auf 2:3 und die Hausherren witterten noch einmal ihre Chance. Doch auch mit gezogenem Goalie entwickelte Landshut nicht mehr genügend Druck, um unsere Cracks ernsthaft ins Wanken zu bringen.

Stattdessen machten Dane Fox und Tyson Spink mit zwei Empty-Nettern endgültig den Deckel drauf und schraubten das Ergebnis auf 5:2 in die Höhe.

Am Ende stand ein völlig verdienter Auswärtssieg unserer Mannschaft – und damit tatsächlich das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison! Drei Siege in Folge. Sechs Punkte an einem Wochenende. Und vor allem ein Auftritt in Landshut, der Mut für die kommenden Aufgaben macht.

Natürlich gibt es weiterhin einige Baustellen. Gerade die ersten 45 Minuten gegen Bietigheim haben gezeigt, dass längst noch nicht alles rundläuft. Aber nach dem schwierigen Saisonstart scheint unser Rudel langsam in der neuen Spielzeit anzukommen. Und drei Siege am Stück fühlen sich doch schon deutlich besser an.

Sonntag, 4. Oktober 2026

Nächster Härtetest in Landshut

Für unsere Eislöwen steht am heutigen Sonntag das nächste Spiel auf dem Programm. Ab 17 Uhr sind unsere Blau-Weißen beim EV Landshut gefordert.

Nach dem Heimsieg am Freitag gegen Bietigheim, der lange Zeit auf der Kippe stand, wartet auf unsere Cracks direkt die nächste schwere Aufgabe. Die Landshuter sind gut in die neue Spielzeit gestartet und haben bereits elf Punkte auf ihrem Konto.

Natürlich soll heute auch das Punktekonto unserer Eislöwen weiter anwachsen. Dafür braucht es allerdings eine deutliche Steigerung in allen Mannschaftsteilen. In Landshut wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten, defensiv stabil zu stehen und die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen.

Wir selbst verfolgen die Partie heute ausnahmsweise nicht aus der Kurve, sondern aus dem heimischen Wohnzimmer. Passend dazu steigt ab 16 Uhr der zweite Oktoberfestabend unserer Fanclub-Geschichte. Weißwurst, Haxe, Oktoberfestbier und Eislöwen – schlechter kann man einen Sonntag wohl verbringen. 

Fehlt eigentlich nur noch das passende Ergebnis auf dem Eis.

Auf drei Punkte und einen geselligen Oktoberfestabend! 

Freitag, 2. Oktober 2026

Den Schwung mitnehmen – Steelers warten auf unsere Eislöwen

Am heutigen Abend steht bereits das dritte Heimspiel der noch jungen DEL2-Saison auf dem Programm. Ab 19:30 Uhr empfangen unsere Eislöwen die Bietigheim Steelers in der JOYNEXT Arena – und wollen dem ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag am liebsten direkt den nächsten Dreier folgen lassen.

Doch einfach wird das keineswegs. Die Steelers haben in den vergangenen Jahren sportlich nahezu alle Höhen und Tiefen mitgenommen, sich inzwischen aber wieder auf stabile Beine gestellt. Als Aufsteiger sorgten die Bietigheimer bereits in der vergangenen Saison für ordentlich Furore und marschierten direkt bis ins Playoff-Halbfinale.

Für einen dürfte die Partie heute Abend zudem eine ganz besondere sein: Mit Arne Uplegger steht ein ehemaliger Eislöwe im Kader der Steelers, der über viele Jahre an der Elbe spielte und sich dabei zum echten Publikumsliebling entwickelte. 

Für seinen weiteren Weg wünschen wir Arne natürlich nur das Beste – aber heute Abend darf die alte Freundschaft gern für 60 Minuten ruhen. Die Punkte sollen schließlich in Dresden bleiben!

Passend zum Spieltag gibt es außerdem frischen Lesestoff: Unsere neueste Ausgabe des Fanclub-Magazins „Der Gusseiserne“ ist erschienen! Bereits jetzt könnt ihr die neue Ausgabe digital lesen. Ab morgen ist das Heft dann auch wieder wie gewohnt über unseren Onlineshop bestellbar.

Also: Rein ins blau-weiße Wochenende, die nächsten Punkte im Visier – und heute Abend gemeinsam alles für unsere Eislöwen! 

Montag, 28. September 2026

Karma, Blitzstart und endlich drei Punkte!

Es gibt Situationen im Leben, da zahlt das Karma schneller zurück, als man denken mag. Nach der Niederlage am Freitag feierten die Westsachsen ihren Derbysieg völlig zu Recht ausgelassen. Doch noch am selben Abend wurde gegen uns Eislöwen-Fans ausgeteilt. Wir hätten die Banner-Zeremonie der Gastgeber „gecrasht“. Haltlose Vorwürfe, die anschließend ordentlich breitgetreten wurden. Dazu gesellten sich noch einige durchaus amüsante Kommentare auf unserer Facebook-Seite.

Und schon am gestrigen Sonntag bekam dann jedes Fanlager das, was es verdient hatte: Die Westsachsen verloren in Weiden – und unsere Eislöwen konnten endlich den ersten „Dreier“ der Saison verbuchen.

Aber damit zum Wichtigen: Der Druck vor dem Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars war durchaus vorhanden. Nach drei Niederlagen zum Saisonstart sollte endlich etwas Zählbares her. Und anscheinend beflügelte genau dieser Druck unser Team.

Unsere Cracks übernahmen vom ersten Bully weg die Kontrolle. Ehe die Ravensburger überhaupt richtig ein Bein auf das Eis unserer Arena bekommen hatten, leuchtete nach gerade einmal 5 Minuten und 15 Sekunden bereits ein 3:0 für die Eislöwen vom Videowürfel.

Wie aus einem Guss wurde der Gegner in dieser Anfangsphase auseinandergenommen. Das erinnerte plötzlich wieder an die starke Vorbereitung. Erst hatte Oliver Granz Platz, dann lief Alec Ahlroth perfekt in Position und schließlich klappte auch bei Tyson Spink einfach alles. Drei Tore, fünf Minuten – die Arena stand Kopf.

Die Stimmung auf den Rängen war grandios, das Spiel danach allerdings etwas weniger spektakulär. Unsere Cracks schalteten einen Gang zurück, hatten die Partie aber weiterhin weitgehend unter Kontrolle. Weniger Kontrolle hatten an diesem Abend die Schiedsrichter über das Geschehen. Zahlreiche Strafzeiten brachten die Gäste gegen Ende des ersten Drittels besser ins Spiel. In doppelter Überzahl verkürzte Struthers schließlich auf 1:3.

Auch im zweiten Drittel setzte sich das muntere Strafzeitensammeln fort. Nach einer überstandenen Unterzahl stand auf der Gegenseite Dane Fox genau richtig und löffelte einen Abpraller zum 4:1 in die Maschen. Unser Hallensprecher war mit seiner Ansage noch gar nicht fertig, da klingelte es schon wieder – 5:1! Nun durfte sich auch Tylor Spink in die Torschützenliste eintragen.

Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch nicht einmal die Hälfte des Spiels absolviert. Also bloß nicht ausruhen.

Nach einem Konter der Gäste wurde es dann noch einmal hitzig. Unser Tor war bereits verschoben, ein Ravensburger lag gemeinsam mit unserem Goalie auf dem Eis und Czarnik brachte den Puck trotzdem noch im verschobenen Gehäuse unter. Nach Sichtung der Videobilder wurde der Treffer gegeben (30.) – nur noch 5:2.

So aufregend die erste Hälfte der Partie war, so ruhig verlief anschließend die restliche Spielzeit. Unsere Eislöwen verwalteten den Vorsprung, ließen nichts mehr anbrennen und brachten den ersten Saisonsieg souverän über die Zeit.

Und natürlich vermittelt dieser erste Dreier nach drei Niederlagen ein richtig gutes Gefühl. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Die Baustellen bleiben bekannt. Das Powerplay gehört weiterhin dazu. Aber an diesem Sonntag ging es vor allem darum, eine Reaktion zu zeigen und endlich die ersten drei Punkte einzufahren. Genau das ist gelungen.

Für uns endete das Wochenende schließlich bei ein, zwei kühlen Bierchen und einer entspannten Zugfahrt nach Hause. Nach einem intensiven Wochenende durfte dann auch einfach mal durchgeatmet werden. Nun heißt es: Kräfte sammeln, weiterarbeiten und am kommenden Wochenende wieder abliefern!

Sonntag, 27. September 2026

Heimspiel gegen Ravensburg

Gegen den Trend. Gegen die schlechten Schwingungen. Und für den ersten Sieg! 

Weiter machen. Kämpfen. Zusammenstehen. Was anderes bleibt sowieso nicht übrig. 

Heute gegen Ravensburg: Mähne richten und alles raushauen!



Samstag, 26. September 2026

Viel Aufwand, kein Ertrag: Eislöwen verlieren auch das Derby

Manchmal sitze ich vor dem PC und frage mich, was ich schon wieder schreiben soll. Gerade nach solchen Spielen.

Die erste große Auswärtsfahrt dieser Saison stand uns am gestrigen Freitag ins Haus. Direkt aus dem Büro, raus auf die Schiene und ab nach Dresden. Etwas Puffer war eingeplant – doch Kabeldiebe wirbelten den Fahrplan ordentlich durcheinander. Mit viel Glück und dank des Verständnisses der Bus-Crew saßen wir um 16:37 Uhr dann doch noch im Fanbus Richtung Crimmitschau.

Auf der kurzen Fahrt blieb genügend Zeit, darüber nachzudenken, was uns wohl im Sahnpark erwarten würde. Nach den zwei ernüchternden Niederlagen zum Saisonstart war die Stimmung durchaus verhalten. Der Gästeblock platzte dafür aus allen Nähten. Rund 600 Eislöwen-Fans waren angereist und hofften gemeinsam auf den ersten Sieg der Saison.

Und das erste Drittel gehörte direkt unseren Cracks. Die Eislöwen suchten den Weg nach vorn, standen sich dabei aber – wie schon zuletzt – immer wieder selbst im Weg. Hier ein Haken zu viel, dort noch ein Schnörkel und manchmal schlicht Pech im Abschluss. Auch das eigene Powerplay glich eher einem lauen Sommerwind als einem brachialen Herbststurm.

So stand trotz spielerischer Überlegenheit nach 20 Minuten ein 0:0 auf der Anzeigetafel im ehrwürdigen Sahnpark. Nun ja. Wir sind lange genug dabei, um zu wissen, was in solchen Spielen häufig folgt.

Und ohne dafür eine Glaskugel bemühen zu müssen, kamen die Hausherren im zweiten Drittel irgendwann selbst zu einem Powerplay. Und na klar: Besser hätte man das Drehbuch kaum schreiben können. Die Scheibe zappelte im Eislöwen-Gehäuse, die Heimkurve flippte aus und wir fragten uns einmal mehr: Was haben wir eigentlich verbrochen?

Diesen Gedanken noch nicht ganz zu Ende gedacht, schlug der Puck schon wieder hinter „Schwendi“ ein. Der Doppelschlag zog kurz den Stecker. Doch unsere Eislöwen mühten sich weiter. Auch im Mittelabschnitt gaben unsere Cracks mehr Schüsse ab. Der Ertrag? Zero. Bedröppelte Mienen im und rund um den Gästeblock.

Und dann kam dieses Schlussdrittel, das uns noch einmal so richtig durch die Achterbahn der Gefühle schicken sollte. Die Eislöwen kamen mit ordentlich Biss aus der Kabine. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, da war der Bann endlich gebrochen. Alec Ahlroth stellte auf 1:2 – und plötzlich rollte der ESC-Express Welle um Welle auf die Eispiraten zu.

21 Eislöwen-Schüsse sollten es allein im letzten Drittel werden. Einer davon sorgte neun Minuten vor dem Ende für Ekstase im Gästeblock: Gregory Kreutzer, im Sommer aus Westsachsen an die Elbe gewechselt, netzte ausgerechnet im Sahnpark zum 2:2 ein.

Jetzt waren wir drauf und dran, die Eispiraten doch noch ins Tal der Tränen zu schicken. Doch abermals ließen unsere Cracks im Powerplay die große Chance liegen. Torgestänge, Abwehrbein oder Goalie – irgendetwas stand dem Führungstreffer immer im Weg. Jetzt bloß nicht überpacen. Und zack. Fliegt uns das ganze Ding um die Ohren.

Die Hausherren kontern, auf der linken Seite hat Streu einfach zu viel Platz und hämmert den Puck humorlos und absolut sehenswert ins lange Eck. Was für eine Sch....

Danach setzten die Eislöwen alles auf eine Karte. Offensiv wurde weiter gekurbelt, doch statt des 3:3 folgte der nächste Bock. Schwendi kommt aus seinem Kasten, verfehlt den Puck – und plötzlich liegt das Ding zum vierten Mal in unserem Tor. Vorbei war es trotzdem noch nicht. Tomas Andres brachte noch einmal Spannung in die Partie, doch mehr als das 3:4 sollte nicht mehr herausspringen.

Ende. Drittes Spiel. Dritte Niederlage. Das klingt erst einmal ziemlich ernüchternd. Aber ist jetzt wirklich alles schlecht? Nein.

Unsere Eislöwen spielen den Gegner phasenweise schwindelig, erarbeiten sich Chancen und feuern jede Menge Scheiben aufs Tor. Nur fehlt am Ende der Ertrag. Und das hat eben nicht ausschließlich mit fehlendem Glück zu tun.

Zu oft wird noch der eine Haken gesucht. Noch ein Pass. Noch ein Schnörkel. Statt einfach mal die Scheibe aufs Tor zu bringen und dorthin zu gehen, wo es wehtut. Die Qualität der Abschlüsse muss besser werden. Das Powerplay muss gefährlicher werden. Und vor allem müssen die guten Phasen endlich konsequenter genutzt werden.

Denn während wir uns teilweise einen Wolf kombinieren, macht es der Gegner deutlich einfacher. Crimmitschau brauchte nicht viele Möglichkeiten. Die Eispiraten nahmen die Schüsse, die ihnen angeboten wurden – und machten daraus die entscheidenden Tore.

So fühlt sich diese Niederlage am Ende irgendwie verdient und gleichzeitig absolut unnötig an.

Drei Spiele, null Punkte. Das ist die Realität.

Aber genauso Realität ist: Diese Mannschaft kann Eishockey spielen. Jetzt muss sie anfangen, sich dafür auch zu belohnen.

Donnerstag, 24. September 2026

Mähne richten, Zähne zeigen, zurückschlagen!

Zwei Spiele, zwei Niederlagen – der Start zurück in der DEL2 ist für unsere Eislöwen alles andere als nach Wunsch verlaufen. Doch lange Zeit zum Grübeln bleibt nicht. Schon am Freitagabend wartet das erste Derby der Saison: Auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau!

Und vielleicht kommt dieses Spiel genau zur richtigen Zeit. Ein Derby braucht keine großen Erklärungen. Hier zählen Leidenschaft, Kampf, Einsatz und der unbedingte Wille, jeden Zentimeter Eis zu verteidigen. Nach den beiden Niederlagen zum Auftakt wollen wir von unserer Mannschaft vor allem eines sehen: eine Reaktion!

Die Saison ist noch jung. Jetzt gilt es, die Köpfe hochzunehmen, zusammenzustehen und sich aus dem schwierigen Start herauszukämpfen. Und wo könnte das besser gelingen als in einem Derby?

Auch wir sind natürlich dabei und werden von den Rängen alles geben, um unsere Farben nach vorne zu treiben.

Dienstag, 22. September 2026

Premiere geglückt: Unser 1. Wikinger-Schach-Turnier begeistert in Löbau

Bei herbstlichem Wetter war es am vergangenen Samstag endlich so weit: Unser 1. Wikinger-Schach-Turnier ging auf der Vereinswiese des Kleingartenvereins Gustav Wenzel in Löbau über die Bühne. Acht Zweierteams waren unserer Einladung gefolgt und verbrachten gemeinsam mit uns einen sportlichen, spannenden und vor allem lustigen Nachmittag.

Für uns als Eislöwen-Fans Löbau reichte es beim eigenen Turnier am Ende zwar nicht ganz zum Sieg – mit einem starken dritten Platz können wir aber absolut zufrieden sein.

>> Ergebnisse und Platzierung vom Turnier

Aufgeteilt in zwei Gruppen lieferten sich die Teams bereits in der Vorrunde spannende Partien. Schon vor Turnierbeginn stand fest: Alle acht Mannschaften ziehen ins Viertelfinale ein. Für diesen Modus hatten wir uns ganz bewusst entschieden, damit jedes Team am Ende auf die gleiche Anzahl an Spielen kommt und wirklich alle bis zum Schluss um eine Platzierung kämpfen können.

Auch der Zeitplan wurde hervorragend eingehalten, sodass wir bereits gegen 15:45 Uhr mit der Finalrunde starten konnten. Dort setzten sich in den Viertelfinals die jeweiligen Favoriten durch – beste Voraussetzungen also für zwei spannende Halbfinals. Und die rund 35 Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden.

Am Ende setzte sich das Team „Rote Karte fürs Wasser“ in einem packenden Finalspiel durch und sicherte sich damit den ersten Lausitzer Granitschädel-Pokal. Herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg!

Doch auch für die anderen Mannschaften war nach dem Ausscheiden aus dem Titelrennen noch lange nicht Schluss. Sämtliche Platzierungen wurden ausgespielt, sodass jedes Team auf die gleiche Anzahl an Partien kam. Und natürlich musste niemand mit leeren Händen nach Hause gehen. Von Spezialitäten der Löbauer Bergquell Brauerei über Gutscheine für die Minigolfanlage in Lawalde bis hin zu Präsenten unseres Partners André Ludwig aus Löbau war für jeden etwas dabei.

So ganz ohne Eishockey ging es an diesem Nachmittag natürlich ebenfalls nicht. Unser „kleiner“ Fanshop brummte und auch auf dem Spielfeld gab es einen interessanten Eishockey-Bezug: Unter den Teilnehmern durften wir einen ehemaligen Eishockeyspieler aus Tschechien begrüßen, der während seiner Karriere bereits gemeinsam mit einigen ehemaligen Eislöwen-Spielern auf dem Eis stand.

Das Turnier wurde von den teilnehmenden Teams und unseren Besuchern hervorragend angenommen. Unser Organisationsteam durfte sich über viel Lob für die Veranstaltung und den gesamten Ablauf freuen. Besonders schön: Schon jetzt gibt es Interesse an einer zweiten Auflage im kommenden Jahr.

Für dieses Jahr können wir als Fanclub deshalb rundum zufrieden auf unsere Premiere zurückblicken. Und nach dem letzten Wurfholz war natürlich noch lange nicht Schluss: Gemeinsam wurde gelacht, angestoßen und bis tief in die Nacht gefeiert. Erst gegen 1:30 Uhr schlossen wir schließlich das Vereinshaus ab – und damit ging ein ganz besonderer Tag zu Ende.

Zum Abschluss bleibt uns vor allem eines zu sagen: Danke!

Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Unterstützern, bei allen teilnehmenden Teams, unseren Besuchern und natürlich bei allen Helferinnen und Helfern. Ihr habt diesen Tag gemeinsam mit uns zu etwas ganz Besonderem gemacht!

Vielen Dank – Gemeinsam. Laut. Mit Herz.

Montag, 21. September 2026

Elf Gegentore, null Punkte - der erste Dämpfer sitzt

Die Vorfreude war da. Endlich ging es wieder um die berühmte Wurst. Endlich wieder Eiszeit in der JOYNEXT Arena. Endlich wieder Punktspiele für unsere Eislöwen.

Und trotzdem war da schon am Freitagmittag dieses mulmige Gefühl im Bauch. Die Euphorie aus der Vorbereitung? Irgendwie verflogen. Die Stimmung war gedämpfter als gedacht. Lockerer Treffpunkt, kurzweilige Bahnfahrt mit den Mädels und Jungs nach Dresden – und doch fehlte dieses ganz besondere Kribbeln.

>> Bildergalerie vom Spiel

Das änderte sich spätestens, als wir endlich wieder in der Nordkurve standen. Das blau-weiße Feuer brannte wieder und ich hoffte zu diesem Zeitpunkt noch, dass der Funke auch auf unsere Mannschaft überspringen würde. Mit einer schönen Choreografie starteten wir gemeinsam in die neue Saison.

Die Kassel Huskies hatten wir in der Vorbereitung noch mit 4:1 geschlagen. Schon damals gab ich auf dieses Ergebnis nicht besonders viel – und nach den ersten 60 Minuten der neuen Saison fühlte ich mich darin bestätigt. Die grenzenlose Euphorie mancher konnte ich ohnehin nie so ganz teilen. Demut ist in dieser Liga wichtig. Wir wissen schließlich wie schnell es noch eine Etage tiefer gehen kann.

Während unsere Eislöwen fahrig und unsortiert wirkten, waren die Huskies sofort auf Betriebstemperatur und schossen im ersten Drittel eiskalt zwei Tore. Das hatte gesessen. Und besser wurde es zunächst nicht.

Kassel spielte abgezockt, hatte das Eislöwen-Spiel durchschaut und erhöhte im zweiten Abschnitt humorlos auf 0:4. Hmm. Irgendwie kam uns das alles bekannt vor. Die vergangene Saison liegt eben doch noch nicht so lange zurück. Genau deshalb sollten Demut und Bescheidenheit in den kommenden Wochen und Monaten gute Begleiter für uns sein.

Und die Nordkurve? Die machte einfach weiter. Wir trieben die Mannschaft nach vorn. „Auf geht's, Löwen, schießt ein Tor, schießt ein Tor, schießt ein Tor für uns!“ Und siehe da: Der Puck wurde mit aller Macht über die Linie gedrückt. Adam Helewka und Bruno Riedl brachten die Hoffnung zurück – 2:4 nach 40 Minuten. Paule auf dem Podest brachte es anschließend auf den Punkt: „Dieses Tor gehörte zu 60 Prozent den Fans.“

Entsprechend motiviert ging es in den Schlussabschnitt. Doch Kassel hatte an diesem Abend irgendwie auf alles eine Antwort. Das 2:5 wirkte kurzzeitig wie die Vorentscheidung, ehe unsere Eislöwen durch Jan Nijenhuis noch einmal auf 3:5 herankamen. Gerade einmal 47 Sekunden lagen zwischen beiden Treffern. Für das ganz große Comeback reichte es allerdings nicht mehr. Dafür waren die Huskies an diesem Abend einfach zu konsequent – und zu gierig. Zwei weitere Treffer sorgten gleich am ersten Spieltag für einen gehörigen Dämpfer: 3:7.

Ja, das klingt heftig. Und irgendwie war es das auch. Ein herzliches Guten Morgen an alle Träumer. Diese Saison wird kein Selbstläufer – schon gar nicht, wenn wir selbst weit von unserem Maximum entfernt bleiben.

Wildes Treiben in Memmingen

Keine 48 Stunden später standen unsere Cracks schon wieder auf dem Eis. Diesmal in Memmingen. Der Aufsteiger hatte sein Auftaktspiel am Freitag gewonnen und durfte nun erstmals auf heimischem Eis in der DEL2 ran.

Auch hier hatte ich im Vorfeld eine ungute Vorahnung und prophezeite im Fanclub-Budel ein ganz „komisches und wildes“ Spiel. Tja. Manchmal wäre es schöner, wenn man mit seinen Vorahnungen danebenliegt.

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Was wir uns da am Bildschirm anschauen mussten, war phasenweise schon grenzwertig. Ein Hühnerhaufen wäre vermutlich organisierter unterwegs gewesen. Und so kam, was irgendwie kommen musste: Im Powerplay ging Memmingen in Führung (11.). Eine wirkliche Antwort fanden unsere Eislöwen darauf zunächst nicht. Und wenn doch einmal etwas durchkam, war Michael Bitzer zwischen den Pfosten zur Stelle.

Im zweiten Abschnitt konnten wir dann endlich kurz aufatmen. Und nein, nicht weil unsere bestellte Pizza nach einer gefühlten Ewigkeit endlich geliefert wurde. Alec Ahlroth stellte in Überzahl auf 1:1 (26.). Jetzt sollte es doch endlich losgehen! Denkste.

Kurz darauf durften wieder die Hausherren in Überzahl ran und Nick Maul erzielte das 2:1. Es ging munter weiter. Dane Fox stellte nach etwas mehr als einer halben Stunde wieder auf Unentschieden, doch Ruhe und Ordnung kehrten deshalb noch lange nicht in das Dresdner Spiel ein.

Im Gegenteil: Nun waren die Gastgeber auch bei Fünf-gegen-Fünf erfolgreich. Die Stimmung im Fanclub-Budel? Entsprechend im Keller. Und auch im letzten Drittel sollte nicht mehr viel zusammenlaufen. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, als Memmingen bereits auf 4:2 erhöhte. Spätestens da machte sich das Gefühl breit, dass es auch an diesem Abend nichts mit einem Eislöwen-Erfolg werden würde.

Einen positiven Aspekt gab es immerhin: Das bislang kränkelnde Überzahlspiel zeigte sich verbessert. Tomas Andres traf bei numerischer Überlegenheit zum 3:4 und sorgte damit noch einmal für Hoffnung. In den verbleibenden sechs Minuten versuchten unsere Eislöwen alles. Sie hatten sogar das nötige Glück, dass Memmingen gleich zweimal die endgültige Entscheidung verpasste. Doch vor dem gegnerischen Tor blieben wir abermals zu harmlos. Dann war Schluss.

Zwei Spiele. Null Punkte. Elf Gegentore. Das steht nach all den Vorschusslorbeeren und einer guten Vorbereitung nun erst einmal in den Büchern. Jetzt ist eine Reaktion gefragt. Die ersten beiden Auftritte werfen Fragen auf. Ist es der Druck? Ist es Überschätzung? Einfach nur ein schlechter Start? Fehlt nach dem Abstieg vielleicht noch das Selbstverständnis für diese Liga? Oder waren es schlicht zwei gebrauchte Abende?

Keine Ahnung. Nach zwei Spielen müssen wir sicherlich noch keine Grundsatzdebatten führen. Eine Saison wird weder am ersten noch am zweiten Spieltag entschieden. Aber genauso wenig sollten wir die beiden Auftritte schönreden. Die DEL2 wartet auf niemanden. Sie verzeiht Nachlässigkeiten nicht und sie interessiert sich herzlich wenig dafür, wie gut eine Vorbereitung gelaufen ist.

Am kommenden Wochenende erhoffen wir uns deshalb von unseren Eislöwen vor allem eines: Eine Reaktion. Nicht mehr. Aber eben auch nicht weniger.

Donnerstag, 17. September 2026

Volles Programm: Saisonstart, Wikinger-Schach und Watchparty!

Vor uns liegt ein pickepackevolles Wochenende – und wir haben richtig Bock drauf! Endlich geht es wieder um Punkte, denn die neue DEL2-Saison steht in den Startlöchern.

Am Freitagabend wird es endlich wieder ernst: Um 19:30 Uhr empfangen unsere Dresdner Eislöwen die Kassel Huskies zum ersten Spiel der neuen Saison in der JOYNEXT Arena. Nach einer langen Sommerpause und der Vorbereitung fiebern wir dem ersten Bully entgegen und freuen uns riesig darauf, gemeinsam mit den Eislöwen in die neue Spielzeit zu starten. Auf geht’s, Löwen!

Passend zum Saisonstart geht natürlich auch unser Tippspiel wieder in eine neue Runde. Tippt gemeinsam mit uns die Spiele der DEL2 und zeigt, wer den besten Riecher für die Ergebnisse hat. Wer wird am Ende unser Tippkönig? Natürlich warten auch in dieser Saison wieder kleine Preise auf die besten Tipper!

Wikinger-Schach um den Lausitzer Granitschädelpokal

Am Samstag geht es dann in Löbau weiter. Wir veranstalten unser 1. Wikinger-Schach-Turnier um den Lausitzer Granitschädelpokal. Acht Zweierteams gehen an den Start und kämpfen um Punkte, Platzierungen und natürlich den Pokal. Alles Wichtige zum Turnier findet ihr hier: Klick! 

Wir freuen uns riesig auf die Premiere unseres Turniers und hoffen auf einen unterhaltsamen Nachmittag mit spannenden Duellen, jeder Menge Spaß und einer tollen Atmosphäre.

Mitgliederversammlung und Eislöwen zum Abschluss

Auch am Sonntag ist noch lange nicht Schluss. Zunächst steht unsere Mitgliederversammlung auf dem Programm, bevor wir das Wochenende anschließend gemeinsam bei unserer Watchparty ausklingen lassen. Dabei richten sich die Blicke nach Memmingen: Unsere Eislöwen sind am zweiten Spieltag beim Aufsteiger zu Gast und wollen auch auswärts die ersten Punkte der neuen Saison einfahren.

Drei Tage, Eishockey, Wikinger-Schach, Fanclub und jede Menge Gemeinschaft – mehr Programm geht an einem Wochenende fast nicht. Wir freuen uns drauf!

Gemeinsam. Laut. Mit Herz.

Samstag, 5. September 2026

Der Gradmesser schlechthin: Eislöwen empfangen die Huskies

Der Sonntag bringt unseren Eislöwen bereits das vorletzte Vorbereitungsspiel dieses Sommers. Nach den Siegen gegen Wolfsburg (4:2) und zuletzt in Weißwasser (5:3) wartet nun noch einmal ein echter Gradmesser auf unsere Cracks: Die Kassel Huskies reisen nach Dresden.

Und dieses Duell hat durchaus seinen besonderen Reiz. Die Huskies nehmen seit Jahren immer wieder Anlauf in Richtung PENNY DEL – und scheitern in den Playoffs regelmäßig irgendwo zwischen Halbfinale und Finale. Mal an sich selbst, mal – wie in der vergangenen Saison – an einem schlicht überlegenen Gegner.

Für unsere Eislöwen dürfte die Partie damit eine der interessantesten Standortbestimmungen der bisherigen Vorbereitung werden. Kassel gehört auch in dieser Saison zu den Mannschaften, an denen sich der Rest der DEL2 messen lassen muss. Umso spannender wird die Frage, wie sich unsere Cracks gegen die ambitionierten Nordhessen präsentieren.

Dabei könnte es durchaus ähnlich intensiv und hitzig zur Sache gehen wie am Freitagabend in Weißwasser. Schließlich treffen hier zwei Mannschaften aufeinander, die sich schon bald unter ganz anderen Vorzeichen wiedersehen werden.

Bei aller Vorfreude und sportlichen Brisanz gilt aber auch diesmal: Am Ende ist und bleibt es Vorbereitung. Das Ergebnis ist nett – wichtiger ist, was unsere Eislöwen auf dem Eis zeigen.

Nie Deutscher Meister? Dafür einen schönen Abend verbracht.

Es kommt ja eher selten etwas Verwertbares aus den Lautsprechern in Weißwasser. Am Freitagabend hatte der Hallensprecher nach Spielende aber tatsächlich einmal das passende Fazit parat: „Es ist Vorbereitung, scheißegal.“

Und damit liegt er sogar vollkommen richtig.

Unsere Eislöwen hatten in den 60 Minuten zuvor das sportlich weitgehend bedeutungslose Derby bei den Füchsen verdient mit 5:3 für sich entschieden. Ein Sieg fürs gute Gefühl, nicht mehr – aber eben auch nicht weniger. Gleichzeitig läuteten unsere Cracks damit die letzte Phase der Vorbereitung ein. Nach Duellen mit zum Teil höherklassigen Gegnern geht es bis zum Saisonstart nun ausschließlich gegen Mannschaften aus der DEL2.

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In Weißwasser erwischten unsere Eislöwen einen richtig guten Start. Vom ersten Bully weg setzte unser Rudel die Gastgeber unter Druck. Da überraschte es kaum, dass der Puck bereits nach 66 Sekunden erstmals im Gehäuse der Füchse zappelte. Sebastian Gorcik vollendete einen schön herausgespielten Angriff zum frühen 1:0.

Auch danach blieben unsere Löwen auf dem Gaspedal. Nach knapp zehn Minuten spiegelte sich die Überlegenheit erneut auf der Anzeigetafel wider. Ricardo Hendreschke, einmal mehr einer der auffälligsten Akteure im Rudel, hämmerte den Puck zum 2:0 in die Maschen.

Fast aus dem Nichts kamen die Füchse im direkten Gegenzug zum Anschlusstreffer. Spielerisch waren unsere Eislöwen im ersten Abschnitt eine Klasse besser – einzig das Ergebnis wollte diese Überlegenheit nicht so recht widerspiegeln.

Im zweiten Drittel änderte sich das Bild. Die Verhältnisse auf dem Eis wurden ausgeglichener und die Hausherren setzten nun deutlich mehr Akzente nach vorn. Janick Schwendener musste einige starke Reflexe auspacken, damit die 2:1-Führung Bestand hatte.

Auf der Gegenseite dauerte es etwas, ehe unsere Cracks wieder zu den ganz großen Möglichkeiten kamen. Eine davon nutzte Tomas Sykora in der 29. Minute zum 3:1. Doch erneut ließ die Antwort der Füchse nicht lange auf sich warten. In Überzahl verstolperte zunächst Ex-Eislöwe Saakyan den Puck, ehe Schmidt-Svejstrup – Gesundheit! – das Spielgerät zum 2:3 ins blau-weiße Gehäuse hämmerte.

Im weiteren Verlauf waren die Füchse plötzlich dem Ausgleich näher als unsere Eislöwen dem vierten Treffer. Dennoch rettete das Rudel den knappen Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Und der kam zunächst ziemlich vogelwild daher. Es ging rauf und runter, Struktur und Taktik hatten sich offenbar gemeinsam für ein paar Minuten aus der Eishalle verabschiedet. Erst Jacob Ficenec sorgte mit dem 4:2 wieder für etwas Ruhe. Wie genau der Puck in dieser Situation den Weg über die Linie fand, dürfte am Ende zweitrangig sein – drin ist drin.

Danach wurde es noch einmal richtig hitzig. Zahlreiche Strafzeiten auf beiden Seiten, eine zunehmend aufgeheizte Stimmung auf den Rängen und die bei einem Derby wohl unvermeidlichen verbalen Scharmützel sorgten dafür, dass plötzlich doch etwas Feuer in diesem Testspiel steckte.

Ein bisschen Eishockey wurde zwischendurch ebenfalls noch gespielt. Oliver Granz drückte den Puck zum 5:2 über die Linie und sorgte damit endgültig für die Entscheidung. Mit der Schlusssirene gelang den Füchsen noch das frenetisch gefeierte 3:5.

Geschenkt.

Am Ende stand ein verdienter 5:3-Erfolg für unsere Eislöwen und damit ein gutes Gefühl auf der Heimfahrt. Punkte gibt es dafür keine, die Tabelle interessiert sich ebenfalls herzlich wenig dafür – und damit wären wir wieder beim Ausgangspunkt: Vorbereitung ist Vorbereitung. Testspiele sind am Ende Schall und Rauch.

Trotzdem war es ein schöner Abend in Weißwasser.

Und nachdem uns zuvor aus den Rängen freundlich mit „Absteiger, Absteiger“ und „Ihr werdet nie Deutscher Meister“ an unsere jüngere Vergangenheit und die begrenzten Aussichten auf zukünftige Meisterfeiern erinnert wurde, wollen wir selbstverständlich nicht nachtragend sein.

Stimmt: Deutscher Meister werden wir wahrscheinlich nicht. 

Aber für einen versauten Freitagabend in Weißwasser hat es immerhin noch gereicht.

Gute Besserung an dieser Stelle an unsere Spieler Sebastian Gorcik und Lukas Buschbek. Beide konnten die Partie nicht zu Ende spielen. 

Donnerstag, 3. September 2026

Derby-Test: Eislöwen vor erstem DEL2-Vergleich

In zwei Wochen startet die DEL2 in die neue Spielzeit. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren und alle Teams arbeiten intensiv daran, zum Saisonauftakt bestmöglich gerüstet zu sein. Das gilt natürlich auch für unsere Eislöwen, auf die am kommenden Wochenende gleich zwei weitere Tests gegen Konkurrenten aus der DEL2 warten.

Den Anfang macht am Freitagabend das Duell in Weißwasser. Über Sinn und Unsinn eines Derbys in der Vorbereitung kann man sicherlich diskutieren. Eines steht aber fest: Für unsere Cracks wird die Partie eine weitere interessante Standortbestimmung auf dem Weg zum Saisonstart.

Nach den bisherigen Tests sind wir besonders gespannt darauf, wie sich unsere Mannschaft nun im direkten Vergleich mit einem Ligakonkurrenten präsentiert. Auch wenn es „nur“ Vorbereitung ist, bringt ein Duell mit Weißwasser natürlich immer eine gewisse Brisanz mit sich.

Wir freuen uns jedenfalls auf den ersten internen DEL2-Vergleich der Vorbereitung – und werden uns am Freitag ebenfalls mit einer kleinen Abordnung auf den Weg nach Weißwasser machen.

Starke Unterstützung für unsere Premiere!

Wir freuen uns sehr, mit Kaufland einen weiteren Unterstützer für unser 1. Wikinger-Schach-Turnier am 19. September 2026 an unserer Seite zu haben. 

>> Alles Wichtige zu unserem Turnier findet ihr hier! 

Gerade bei der erstmaligen Organisation einer solchen Veranstaltung ist Unterstützung alles andere als selbstverständlich. Umso mehr freuen wir uns über das Engagement und die Wertschätzung für unser Vorhaben.

Ein großes Dankeschön an Kaufland für die Unterstützung! 

Jetzt steigt die Vorfreude weiter – wir freuen uns auf einen tollen Turniertag mit euch!

Montag, 31. August 2026

Comeback-Qualitäten und starke Ansätze

Nach 168 langen Tagen des Wartens war es am zurückliegenden Wochenende endlich wieder so weit: Heimspielzeit in der JOYNEXT Arena! Unsere Eislöwen hatten zum traditionellen Heimturnier geladen. Fast schon ebenso traditionell ist allerdings, dass die Spiele trotz interessanter Gegner nicht das ganz große Zuschauerinteresse wecken. An beiden Turniertagen waren dennoch jeweils rund 2.500 Fans dabei – darunter auch einige Unterstützer aus Iserlohn, Wolfsburg und Liberec.

Den Auftakt in das Turnier machten am Freitag die beiden DEL-Clubs aus Wolfsburg und Iserlohn. Die Grizzlys verpassten dabei als Titelverteidiger den erneuten Einzug ins Finale und mussten sich den Roosters knapp geschlagen geben. Das einzige Tor der Partie fiel erst in der 59. Minute, als Eisenmenger für Iserlohn traf.

Anschließend waren unsere Cracks gegen Liberec gefordert. Dieses Duell hatte es bereits im Februar dieses Jahres gegeben. Damals wie diesmal mussten sich unsere Eislöwen zwar dem tschechischen Erstligisten geschlagen geben, doch die Schützlinge von Bo Subr zeigten eine deutlich bessere Leistung als noch beim Aufeinandertreffen während unserer DEL-Saison.

Die Partie begann dabei durchaus verheißungsvoll. David Suvanto traf im Powerplay sehenswert zum 1:0 (7.). Die Weißen Tiger erhöhten anschließend zwar den Druck, doch unsere Eislöwen blieben hellwach. Einen Fehler im Spielaufbau der Gäste nutzte Tyson Spink eiskalt und erhöhte auf 2:0. Auf der Gegenseite war Fabian Hegmann zwischen den Pfosten mehrfach gefordert und hielt die Führung zunächst fest.

Liberec, das in dieser Saison auch in der Champions Hockey League antritt, erhöhte im zweiten Abschnitt allerdings spürbar den Druck. Unsere Eislöwen agierten nun nicht mehr ganz so zielstrebig wie noch zu Beginn der Partie. Der 1:2-Anschlusstreffer war die logische Konsequenz. Auch im Schlussabschnitt sollte für unsere Mannschaft nicht mehr viel gehen – unter anderem, weil man sich durch einige Strafzeiten selbst aus dem Rhythmus brachte. Der Favorit nutzte diese Unzulänglichkeiten eiskalt aus, drehte die Partie und zog am Ende auf 5:2 davon.

Damit ging es für unsere Eislöwen am Sonntag im Spiel um Platz drei gegen die Grizzlys Wolfsburg. Noch im Vorjahr standen sich beide Teams im Finale gegenüber. Damals hatten sich die Niedersachsen knapp mit 2:1 durchgesetzt.

Zurück ins Hier und Jetzt: Unsere Cracks erwischten einen guten Start und erspielten sich die ersten Chancen. Nur der Treffer gegen Ex-Eislöwe Hannibal Weitzmann wollte zunächst nicht fallen. Und dann kam es, wie es in solchen Situationen eben häufig kommt: Unterzahl Eislöwen – und schon lagen die Gäste in Führung. Gerade einmal 26 Sekunden nachdem Felix Krüger in der Kühlbox Platz genommen hatte, traf Robert Lynch zum 0:1. Nun hatten die Niedersachsen das Momentum auf ihrer Seite. Justin Feser legte nur zwei Minuten später das 0:2 nach. Das hatte gesessen. Nach einem eigentlich guten Start mussten sich unsere Cracks erst einmal schütteln.

Das zweite Drittel begann dann allerdings direkt mit einem Weckruf. Gerade einmal 24 Sekunden waren gespielt, als Neuzugang Adam Helewka endlich Weitzmann im Grizzlys-Tor überwinden konnte. Unsere Cracks fanden nun wieder besser in die Partie, verdienten sich den Anschlusstreffer und wollten mehr.

Und es kam auch mehr: Eine schöne Kombination über Dane Fox und die beiden Spink-Brüder sorgte in der 34. Minute für das 2:2. Damit war vor dem Schlussabschnitt wieder alles offen.

Die Partie wurde nun zunehmend intensiver und auf beiden Seiten häuften sich die Strafzeiten. Ein weiterer schöner Spielzug sorgte schließlich für die erstmalige Eislöwen-Führung an diesem Nachmittag. Jan Nijenhuis brachte die Scheibe vor das Tor, wo mit Alec Ahlroth ein weiterer Neuzugang goldrichtig stand und zum 3:2 vollendete.

Es folgte eine wilde Schlussphase, in der unsere Cracks noch einmal in Unterzahl ran mussten. Doch auch diese Situationen wurden unbeschadet überstanden – nicht zuletzt, weil „Schwendi“ zwischen den Pfosten einen guten Eindruck hinterließ. Als die Wolfsburger schließlich ihren Goalie vom Eis nahmen, machte Dane Fox mit seinem Schuss ins verwaiste Gehäuse alles klar: 4:2 für unsere Eislöwen!

Siege in der Vorbereitung sollte man bekanntlich niemals überbewerten. Dennoch war es am Ende ein verdienter Erfolg unserer Mannschaft, die sich auch von einem 0:2-Rückstand nicht entmutigen ließ und mit einer starken Reaktion zurück in die Partie fand.

Insgesamt lässt sich auf diesem Turnierwochenende definitiv aufbauen. Gegen Liberec zeigte unsere Mannschaft über weite Strecken gute Ansätze, gegen Wolfsburg folgte nach dem Rückstand die passende Antwort. Natürlich gibt es bis zum Saisonstart noch einiges zu verbessern – doch die Richtung stimmt.

Am kommenden Wochenende warten mit den Füchsen und Kassel erstmals zwei Konkurrenten aus der DEL2 auf unsere Mannschaft. Damit geht die Vorbereitung in die nächste interessante Phase.

Den Sachsenlotto Cup 2026 sicherte sich übrigens am Sonntagabend Liberec. Die Weißen Tiger setzten sich im Finale mit 2:1 gegen die Iserlohn Roosters durch und krönten damit ein erfolgreiches Wochenende in Dresden.

Sonntag, 30. August 2026

Heute geht’s um Platz drei!

Nach der 2:5-Niederlage am Freitag gegen die Bílí Tygři Liberec steht für unsere Eislöwen heute das zweite und letzte Spiel beim heimischen Sachsenlotto-Cup auf dem Programm.

Im Spiel um Platz drei treffen unsere Cracks auf die Grizzlys Wolfsburg. Gegen den DEL-Club wartet damit der nächste echte Gradmesser in der Saisonvorbereitung.

Wir sind gespannt, wie sich unsere Eislöwen gegen den höherklassigen Gegner präsentieren.

Auf geht’s, Löwen!

Donnerstag, 27. August 2026

168 Tage später: Endlich wieder Eishockey in der JOYNEXT Arena!

168 lange Tage mussten vergehen, ehe wir am Freitagabend endlich wieder unsere Eislöwen auf heimischem Eis in Aktion sehen dürfen. Nach zwei Wochen intensiver Vorbereitung wartet mit dem heimischen Sachsenlotto-Cup nun ein erstes kleines Highlight der Pre-Season.

Unsere Cracks treffen am Freitagabend ab 19:30 Uhr auf die „Weißen Tiger“ aus Liberec. Der tschechische Champions-Hockey-League-Teilnehmer ist dabei kein Unbekannter: Zuletzt standen sich beide Mannschaften während der Olympiapause im Februar gegenüber. Damals setzten sich die Tschechen mit 3:1 durch.

Auch im neuerlichen Vergleich geht Liberec sicherlich als Favorit ins Rennen. Unsere Eislöwen präsentierten sich in ihren ersten beiden Testspielen der Vorbereitung bislang mit Licht und Schatten. Dem überzeugenden 3:0-Erfolg in Villach folgte am vergangenen Sonntag eine deutliche 1:6-Niederlage in Tábor. Natürlich spielen die nackten Ergebnisse in der Vorbereitung nur eine untergeordnete Rolle – trotzdem gewinnt man auch Testspiele lieber, als dass man sie verliert. Und der Auftritt in Tábor war in vielerlei Hinsicht schlicht zu wenig.

Das wissen auch unsere Cracks um Cheftrainer Bo Subr. Entsprechend motiviert dürfte die Mannschaft in das eigene Turnier starten. Im vergangenen Jahr beendeten die Eislöwen den Sachsenlotto-Cup auf dem zweiten Platz – diesmal soll es im besten Fall noch eine Stufe höher gehen.

Bereits im ersten Halbfinale am Freitag treffen ab 16:00 Uhr der Titelverteidiger, die Grizzlys Wolfsburg, und die Iserlohn Roosters aufeinander. Anschließend gehört die Bühne unseren Blau-Weißen.

Für uns steht ohnehin fest: Nach 168 Tagen ist die lange Wartezeit endlich vorbei. Wir freuen uns riesig auf die Rückkehr in die JOYNEXT Arena und werden unsere Eislöwen von der Nordkurve aus lautstark unterstützen.

Und auch für unseren Fanclub gibt es dabei eine kleine Premiere: Unser neuer Banner wird erstmals seinen Platz in der Nordkurve einnehmen.

Endlich wieder Heimspiel. Endlich wieder Nordkurve. Endlich wieder Eislöwen!