Sonntag, 11. Oktober 2026

Große Namen, große Träume – Eislöwen vor historischem Duell mit der DEG!

Es gibt Begegnungen, von denen träumt man als Eishockey-Fan über viele Jahre. Spiele gegen große Namen, gegen traditionsreiche Vereine, deren Geschichte ganze Generationen geprägt hat. Für mich gehörte ein Pflichtspiel unserer Dresdner Eislöwen gegen die Düsseldorfer EG immer zu diesen ganz besonderen Träumen. Und heute Abend wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit!

Dass es überhaupt zu diesem Duell kommt, ist allerdings auch eine Geschichte, die der Eishockeysport wohl kaum besser hätte schreiben können. Ausgerechnet unsere Eislöwen waren es, die im April 2025 dafür sorgten, dass die DEG nach vielen Jahrzehnten Erstklassigkeit den bitteren Gang in die DEL2 antreten musste. Ein sportliches Schicksal, das zuvor bereits die Nachbarn aus Krefeld ereilt hatte.

Und damit sind wir bei einer Erkenntnis, die man in dieser Liga gar nicht oft genug betonen kann: Tradition schießt keine Tore, große Namen gewinnen keine Spiele und eine ruhmreiche Vergangenheit garantiert schon lange keinen Erfolg in der Gegenwart!

Die DEL2 ist erbarmungslos. Hier wird einem nichts geschenkt. Hier warten zahlreiche vermeintlich kleinere Standorte, die über viele Jahre hinweg hervorragende Arbeit geleistet, sich kontinuierlich weiterentwickelt und ihren Platz in dieser Liga mehr als verdient haben. Wer glaubt, allein mit einem großen Namen auf der Brust durch diese Spielklasse spazieren zu können, wird ziemlich schnell eines Besseren belehrt.

Und so stehen sich heute Abend erstmals in einem Pflichtspiel unsere Dresdner Eislöwen und die Düsseldorfer EG gegenüber. Man könnte nun sagen: Schade, dass dieses Duell „nur“ in der DEL2 stattfindet. Aber damit würde man dieser Liga nicht gerecht werden. Und seien wir ehrlich: Es gibt schließlich sportliche Gründe, warum sich beide Vereine aktuell auf dieser Ebene begegnen.

Die Düsseldorfer haben sich jedenfalls einiges vorgenommen. Der Saisonstart kann sich sehen lassen: Sämtliche Partien wurden bislang gewonnen, lediglich zwei Punkte mussten die Rheinländer abgeben. Gemeinsam mit unseren Eislöwen stellt die DEG zudem die beste Offensive der Liga. Am Freitagabend bewiesen die Düsseldorfer bei den Lausitzer Füchsen einmal mehr ihre Qualität, aber auch, dass selbst eine komfortable Führung keine Garantie für einen entspannten Abend ist. Einen 3:1-Vorsprung gab die DEG in Weißwasser noch aus der Hand, sicherte sich anschließend aber im Shootout den Zusatzpunkt.

Unsere Eislöwen wiederum reisen mit ordentlich Rückenwind an den Rhein. Bereits gestern machte sich die Mannschaft auf den Weg nach Düsseldorf. Vier Siege aus den vergangenen vier Spielen haben nicht nur das Punktekonto ordentlich anwachsen lassen, sondern auch für neues Selbstvertrauen gesorgt. Nach dem schwierigen Saisonstart scheint unsere Mannschaft zunehmend ihren Rhythmus gefunden zu haben. Die Stimmung stimmt, die Ergebnisse stimmen – und die Lust auf mehr ist zweifellos vorhanden!

Doch heute wartet eine ganz andere Hausnummer. Ein Gegner mit gewaltiger Tradition, einer Menge Qualität und dem klaren Anspruch, möglichst schnell wieder dorthin zurückzukehren, wo man sich selbst sieht: in die höchste deutsche Spielklasse.

Auch für zwei ehemalige Eislöwen wird die Begegnung eine besondere sein. Mit Matthias Pischoff und Tarig Hammond stehen gleich zwei bekannte Gesichter im aktuellen Aufgebot der Düsseldorfer. Schön, euch wiederzusehen, Jungs! Die Punkte würden wir allerdings nur allzu gerne mit nach Dresden nehmen.

Zwei ambitionierte Mannschaften. Zwei Vereine, die wieder nach oben wollen. Und mittendrin wir Eislöwen, die vor nicht allzu langer Zeit selbst noch davon geträumt haben, sich mit solchen Namen überhaupt einmal in einem Pflichtspiel messen zu dürfen.

Heute ist es so weit. Und bei aller sportlichen Rivalität darf man sich als Fan auch einfach mal bewusst machen, wie besonders solche Begegnungen sind.

Also, Mähne richten, Brust raus und mit breiter Brust aufs Eis! Auf ein packendes Duell, auf einen großen Eishockeyabend und hoffentlich auf den fünften Sieg in Folge!

Samstag, 10. Oktober 2026

Erst Hallenräumung, dann Torfestival!

Unsere Eislöwen haben ihre Pflichtaufgabe gemeistert und die Blue Devils Weiden am Freitagabend mit 5:1 bezwungen. Doch bevor auf dem Eis überhaupt der erste Puck gespielt werden konnte, nahm unser eigentlich entspannter Eishockeyabend eine ziemlich unerwartete Wendung.

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Nach einer entspannten Anreise und kurz vor dem ersten Bully hieß es plötzlich: Alle raus! Aufgrund eines technischen Defekts musste die JOYNEXT Arena vorsorglich geräumt werden. Was zunächst für einige Fragezeichen sorgte, verlief erfreulicherweise völlig problemlos. Alle Fans und Besucher verhielten sich tadellos und nach einer kurzen Wartezeit vor der Halle durften wir unsere angestammten Plätze in der Nordkurve wieder einnehmen. Mit 27 Minuten Verspätung konnte es schließlich losgehen. Und unsere Cracks? Die hatten offenbar einiges an aufgestauter Energie mitgebracht!

Gerade einmal 56 Sekunden waren gespielt, da ließ Tomas Andres die blau-weiße Anhängerschaft erstmals jubeln. 1:0! Mit der frühen Führung im Rücken übernahmen unsere Eislöwen sofort das Kommando und entwickelten eine drückende Überlegenheit. Von den Gästen aus der Oberpfalz war dagegen herzlich wenig zu sehen. Ganze einen Torschuss brachten die Blue Devils im ersten Drittel zustande.

Nach sechs Minuten legte Tyson Spink auf Vorlage seines Bruders Tylor das 2:0 nach. Und wer nun auf ein munteres Scheibenschießen hoffte, musste sich zunächst gedulden. Dass es bis zur 31. Spielminute bei diesem Spielstand blieb, hatten sich unsere Eislöwen allerdings vor allem selbst zuzuschreiben. Gleich drei Überzahlsituationen blieben ungenutzt. An Möglichkeiten mangelte es jedenfalls nicht. Die Torschussstatistik nach 20 Minuten sprach Bände: 21:1! Deutlicher lässt sich die Überlegenheit auf dem Eis kaum ausdrücken.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Blau-Weiß spielbestimmend, wenngleich die Gäste das Geschehen zumindest optisch etwas offener gestalten konnten. Weiden fand nun besser in die Partie und hatte seine stärkste Phase. Doch ausgerechnet darauf hatten unsere Cracks die passende Antwort parat. Nachdem wir eine Unterzahlsituation schadlos überstanden hatten, schlugen die Eislöwen gleich doppelt zu.

Zunächst krönte Tyson Spink einen sehenswerten Sololauf mit seinem zweiten Treffer des Abends. Wenig später wurde David Suvanto mustergültig freigespielt und hatte keine Mühe, die Scheibe zum 4:0 im Tor unterzubringen. Mittendrin statt nur dabei waren einmal mehr die Spink-Zwillinge, die an unseren Treffern maßgeblichen Anteil hatten. Die beiden scheinen sich inzwischen auch auf Dresdner Eis ziemlich wohlzufühlen!

Damit war die Geschichte dieses Spiels im Grunde bereits erzählt. Im Schlussabschnitt passierte nicht mehr allzu viel. Etwas ärgerlich war lediglich, dass Marvin Berbner seinen Kasten nicht sauber halten konnte. Marusch erzielte in der 56. Minute den Weidener Ehrentreffer. Mehr als statistischen Wert hatte dieser allerdings nicht. Den Schlusspunkt setzte schließlich Ricardo Hendreschke, der mit seinem Treffer zum 5:1 den alten Vier-Tore-Abstand wiederherstellte.

Unter dem Strich steht ein souveräner und über weite Strecken dominanter Auftritt unserer Mannschaft. Die Pflichtaufgabe wurde erfüllt, ohne dabei wirklich an die eigenen Grenzen gehen zu müssen. Dennoch gibt es weiterhin Baustellen. Allen voran unser Powerplay bleibt ausbaufähig. Gerade gegen einen Gegner wie Weiden darf aus mehreren Überzahlsituationen gerne etwas mehr herausspringen. Denn es werden auch wieder Spiele kommen, in denen solche Gelegenheiten den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Bei aller berechtigten Kritik wollen wir aber auch die Kirche im Dorf lassen. Unsere Eislöwen haben den vierten Sieg in Folge eingefahren und weitere drei Punkte auf ihrem Konto verbucht. Kein Grund, gleich in grenzenlose Euphorie zu verfallen, aber durchaus ein Grund, zufrieden auf diesen Freitagabend zurückzublicken.

Nach dem Spiel wurde die Mannschaft von der Nordkurve gebührend gefeiert, ehe wir uns auf eine kurzweilige Heimreise machten.

Erst die ungeplante Hallenräumung, dann fünf Eislöwen-Tore und am Ende drei Punkte im Gepäck. Alles in allem: ein gelungener Freitag! 

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Favorit auf dem Papier, gefordert auf dem Eis!

Der wilde Ritt durch die DEL2 geht weiter! Am Freitagabend heißt es erneut: Heimspielzeit in Dresden! Unsere Eislöwen empfangen ab 19.30 Uhr die Blue Devils aus Weiden und wollen ihren jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen.

Die Gäste aus der Oberpfalz reisen mit gerade einmal fünf Punkten und einem Sieg aus sechs Spielen an die Elbe. Das bedeutet aktuell den vorletzten Tabellenplatz. Manch einer mag angesichts dieser Ausgangslage bereits von einer klaren Angelegenheit ausgehen. Wir halten allerdings dagegen und erklären die Partie kurzerhand zur vielleicht schwierigsten Aufgabe des Wochenendes.

Natürlich gehen unsere Cracks als Favorit in die Begegnung. Doch dieser Rolle muss man erst einmal gerecht werden. Und wer die DEL2 kennt, weiß ohnehin: Leichte Gegner sucht man in dieser Liga meist vergebens. Wer glaubt, die Punkte würden allein aufgrund der Tabellenkonstellation auf das eigene Konto wandern, dürfte ziemlich schnell eines Besseren belehrt werden.

Zumal die Blue Devils keineswegs tatenlos auf ihren durchwachsenen Saisonstart reagiert haben. Unter der Woche wurde personell nachgelegt, um der Mannschaft neue Impulse zu verleihen. Der bislang einzige Saisonsieg gelang den Weidenern übrigens beim 3:2-Heimerfolg gegen Crimmitschau. Damit haben sie unseren Eislöwen zumindest eines voraus: einen Sieg gegen die Westsachsen. 

Auch personell hält die Begegnung einige interessante Geschichten bereit. Mit Kristian Hufsky steht seit Kurzem ein Torhüter im Weidener Kader, der bereits das Trikot unserer Eislöwen getragen hat. Ein weiteres Wiedersehen gibt es mit Jordan Knackstedt. Nach einem zwischenzeitlichen Abstecher in die Oberliga ist „Knacki“ zurück in der DEL2 und möchte auf dieser Bühne noch einmal zeigen, was in ihm steckt. Zudem haben Vladislav Filin und Niklas Postel eine blau-weiße Vergangenheit. 

Doch so schön diese kleinen Geschichten rund um die Partie auch sein mögen: Ab Freitag, 19.30 Uhr, zählen keine alten Bekanntschaften mehr, sondern einzig und allein die drei Punkte!

Entscheidend wird sein, mit welcher Einstellung unsere Eislöwen die Aufgabe angehen und wie viel Raum sie dem Gegner zur Entfaltung lassen. Konzentration, Konsequenz und die nötige Portion Leidenschaft werden gefragt sein. Denn eines sollte nach den bisherigen Saisonspielen klar sein: Geschenkt bekommt man in dieser Liga rein gar nichts.

Besinnen sich unsere Blau-Weißen auf ihre eigenen Stärken und setzen den positiven Trend der vergangenen Spiele fort, kann das Ziel nur eines lauten: Heimsieg!

Dienstag, 6. Oktober 2026

Erst erkämpft, dann überzeugt: Eislöwen feiern perfektes Wochenende

Nach drei Niederlagen zum Auftakt gelang unseren Eislöwen gegen Ravensburg endlich der erste Saisonsieg. Mit diesem Erfolg im Rücken stand nun das dritte DEL2-Wochenende der noch jungen Spielzeit auf dem Programm – mit einem Heimspiel gegen Bietigheim und dem Gastspiel in Landshut.

Den Anfang machten am Freitag die Steelers aus Bietigheim. Was die rund 3.500 Zuschauer über weite Strecken von beiden Mannschaften geboten bekamen, war allerdings eher Eishockey auf überschaubarem Niveau. Unsere Cracks mühten sich, Bietigheim spielte eine einfache Kelle – und so dümpelte die Partie lange Zeit vor sich hin.

Kurz vor der ersten Sirene schlugen die Gäste dann ausgerechnet in Überzahl zu und gingen mit 1:0 in Führung. Klar, wie sollte es auch anders laufen?

Wesentlich besser wurde es im zweiten Abschnitt zunächst nicht. Unsere Mannschaft entwickelte kaum Zug zum Tor und fing sich in der 35. Minute auch noch das 0:2. Die Stimmung auf den Rängen kippte trotzdem nicht. Wir gaben weiter alles – unbeirrt von einer, sagen wir mal, ausbaufähigen Einlaufshow und ebenso unbeirrt vom Rückstand unseres Rudels.

Mit einer ordentlichen Portion Zweckoptimismus ging es ins Schlussdrittel. Und auch dort sah zunächst wenig nach einem Comeback aus. Bis es endlich einmal im Powerplay klappte: Ryan MacKinnon zog von der blauen Linie ab und brachte uns in der 47. Minute zurück ins Spiel.

Sollte hier tatsächlich noch etwas gehen? Plötzlich schwanden bei Bietigheim die Kräfte und unsere Cracks konnten das Tempo hochhalten. Nur drei Minuten später bekam Adam Helewka zu viel Platz, drehte seinen Halbkreis und fackelte nicht lange. 2:2 – und die Nordkurve explodierte!

Ausgerechnet das zuletzt kränkelnde Powerplay hatte uns mit zwei Treffern zurück ins Spiel gebracht. Und wiederum nur drei Minuten später durften wir schon wieder jubeln. Bruno Riedl dachte sich offenbar: Ach komm, ich halt einfach mal drauf. Ich selbst habe die Scheibe gar nicht einschlagen sehen. Egal! 3:2 – erstmals an diesem Abend lagen unsere Eislöwen vorn.

Die Schlussphase wurde noch einmal wild. Bietigheim durfte in Überzahl ran, auf der anderen Seite hatte Tomas Sykora im Konter die Chance zur Entscheidung. Ein weiterer Treffer wollte aber auf beiden Seiten nicht mehr fallen.

3:2. Schluss. Nehmen wir! Schön war das über weite Strecken wahrlich nicht und über die ersten 45 Minuten muss man definitiv reden. Am Ende hat unsere Mannschaft aber nicht aufgegeben, weiter an sich geglaubt und die Partie tatsächlich noch gedreht. Dazu kam ein starker Marvin Berbner zwischen den Pfosten, der nach dem Spiel völlig zurecht von den Fans gefeiert wurde.

Oktoberfest in Löbau, drei Punkte in Landshut

Das Wochenende sollte am Sonntag mit dem Gastspiel in Landshut und unserem 2. Oktoberfestabend ausklingen. Während wir uns in großer Runde in Löbau im Wohnzimmer bei zünftigem Essen und passenden Getränken versammelten und einen richtig schönen Abend verbrachten, war unser „Lange“ direkt in Landshut vor Ort.

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Per Videocall vor dem Spiel und während der Drittelpausen schafften wir es so sogar, die Partie irgendwie gemeinsam zu verfolgen. Moderne Fanclubarbeit eben. 

Und sportlich? Da nahmen unsere Eislöwen die Herausforderung in Landshut richtig gut an. Die Mannschaft startete druckvoll und hellwach in die Partie. Schon nach wenigen Sekunden hätte es klingeln können – nach gerade einmal 64 Sekunden war es dann tatsächlich so weit. Gregory Kreutzer sorgte für die frühe 1:0-Führung.

Damit hatten wir die Hausherren durchaus ein wenig überrascht. Unsere Eislöwen übernahmen die Spielkontrolle, auch wenn zunächst kein weiterer Treffer folgen sollte. Insgesamt war es bis dahin wohl der beste Auftritt unserer Mannschaft in dieser noch jungen Saison.

Und auch das Powerplay sollte an diesem Abend wieder zuschlagen. Jan Nijenhuis blieb vor dem Landshuter Gehäuse hartnäckig und erhöhte in der 32. Minute im Nachsetzen auf 2:0. Mit diesem Spielstand ging es auch in die zweite Pause.

Nun hatten wir am Freitag gerade erst miterlebt, wie schnell eine 2:0-Führung verschwinden kann. Und tatsächlich kam Landshut mit ordentlich Druck aus der Kabine. In der 47. Minute verkürzte Andreas Schwarz, der an diesem Sonntag für 600 Spiele im EVL-Trikot geehrt wurde, auf 1:2.

Wie würde unsere Mannschaft darauf reagieren? Ganz cool! Nur vier Minuten später stellte Tyson Spink den alten Abstand wieder her und traf zum 3:1. Sollte das tatsächlich reichen?

Ganz durch waren wir noch nicht. 96 Sekunden vor dem Ende verkürzte Immo auf 2:3 und die Hausherren witterten noch einmal ihre Chance. Doch auch mit gezogenem Goalie entwickelte Landshut nicht mehr genügend Druck, um unsere Cracks ernsthaft ins Wanken zu bringen.

Stattdessen machten Dane Fox und Tyson Spink mit zwei Empty-Nettern endgültig den Deckel drauf und schraubten das Ergebnis auf 5:2 in die Höhe.

Am Ende stand ein völlig verdienter Auswärtssieg unserer Mannschaft – und damit tatsächlich das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison! Drei Siege in Folge. Sechs Punkte an einem Wochenende. Und vor allem ein Auftritt in Landshut, der Mut für die kommenden Aufgaben macht.

Natürlich gibt es weiterhin einige Baustellen. Gerade die ersten 45 Minuten gegen Bietigheim haben gezeigt, dass längst noch nicht alles rundläuft. Aber nach dem schwierigen Saisonstart scheint unser Rudel langsam in der neuen Spielzeit anzukommen. Und drei Siege am Stück fühlen sich doch schon deutlich besser an.

Sonntag, 4. Oktober 2026

Nächster Härtetest in Landshut

Für unsere Eislöwen steht am heutigen Sonntag das nächste Spiel auf dem Programm. Ab 17 Uhr sind unsere Blau-Weißen beim EV Landshut gefordert.

Nach dem Heimsieg am Freitag gegen Bietigheim, der lange Zeit auf der Kippe stand, wartet auf unsere Cracks direkt die nächste schwere Aufgabe. Die Landshuter sind gut in die neue Spielzeit gestartet und haben bereits elf Punkte auf ihrem Konto.

Natürlich soll heute auch das Punktekonto unserer Eislöwen weiter anwachsen. Dafür braucht es allerdings eine deutliche Steigerung in allen Mannschaftsteilen. In Landshut wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten, defensiv stabil zu stehen und die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen.

Wir selbst verfolgen die Partie heute ausnahmsweise nicht aus der Kurve, sondern aus dem heimischen Wohnzimmer. Passend dazu steigt ab 16 Uhr der zweite Oktoberfestabend unserer Fanclub-Geschichte. Weißwurst, Haxe, Oktoberfestbier und Eislöwen – schlechter kann man einen Sonntag wohl verbringen. 

Fehlt eigentlich nur noch das passende Ergebnis auf dem Eis.

Auf drei Punkte und einen geselligen Oktoberfestabend! 

Freitag, 2. Oktober 2026

Den Schwung mitnehmen – Steelers warten auf unsere Eislöwen

Am heutigen Abend steht bereits das dritte Heimspiel der noch jungen DEL2-Saison auf dem Programm. Ab 19:30 Uhr empfangen unsere Eislöwen die Bietigheim Steelers in der JOYNEXT Arena – und wollen dem ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag am liebsten direkt den nächsten Dreier folgen lassen.

Doch einfach wird das keineswegs. Die Steelers haben in den vergangenen Jahren sportlich nahezu alle Höhen und Tiefen mitgenommen, sich inzwischen aber wieder auf stabile Beine gestellt. Als Aufsteiger sorgten die Bietigheimer bereits in der vergangenen Saison für ordentlich Furore und marschierten direkt bis ins Playoff-Halbfinale.

Für einen dürfte die Partie heute Abend zudem eine ganz besondere sein: Mit Arne Uplegger steht ein ehemaliger Eislöwe im Kader der Steelers, der über viele Jahre an der Elbe spielte und sich dabei zum echten Publikumsliebling entwickelte. 

Für seinen weiteren Weg wünschen wir Arne natürlich nur das Beste – aber heute Abend darf die alte Freundschaft gern für 60 Minuten ruhen. Die Punkte sollen schließlich in Dresden bleiben!

Passend zum Spieltag gibt es außerdem frischen Lesestoff: Unsere neueste Ausgabe des Fanclub-Magazins „Der Gusseiserne“ ist erschienen! Bereits jetzt könnt ihr die neue Ausgabe digital lesen. Ab morgen ist das Heft dann auch wieder wie gewohnt über unseren Onlineshop bestellbar.

Also: Rein ins blau-weiße Wochenende, die nächsten Punkte im Visier – und heute Abend gemeinsam alles für unsere Eislöwen! 

Montag, 28. September 2026

Karma, Blitzstart und endlich drei Punkte!

Es gibt Situationen im Leben, da zahlt das Karma schneller zurück, als man denken mag. Nach der Niederlage am Freitag feierten die Westsachsen ihren Derbysieg völlig zu Recht ausgelassen. Doch noch am selben Abend wurde gegen uns Eislöwen-Fans ausgeteilt. Wir hätten die Banner-Zeremonie der Gastgeber „gecrasht“. Haltlose Vorwürfe, die anschließend ordentlich breitgetreten wurden. Dazu gesellten sich noch einige durchaus amüsante Kommentare auf unserer Facebook-Seite.

Und schon am gestrigen Sonntag bekam dann jedes Fanlager das, was es verdient hatte: Die Westsachsen verloren in Weiden – und unsere Eislöwen konnten endlich den ersten „Dreier“ der Saison verbuchen.

Aber damit zum Wichtigen: Der Druck vor dem Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars war durchaus vorhanden. Nach drei Niederlagen zum Saisonstart sollte endlich etwas Zählbares her. Und anscheinend beflügelte genau dieser Druck unser Team.

Unsere Cracks übernahmen vom ersten Bully weg die Kontrolle. Ehe die Ravensburger überhaupt richtig ein Bein auf das Eis unserer Arena bekommen hatten, leuchtete nach gerade einmal 5 Minuten und 15 Sekunden bereits ein 3:0 für die Eislöwen vom Videowürfel.

Wie aus einem Guss wurde der Gegner in dieser Anfangsphase auseinandergenommen. Das erinnerte plötzlich wieder an die starke Vorbereitung. Erst hatte Oliver Granz Platz, dann lief Alec Ahlroth perfekt in Position und schließlich klappte auch bei Tyson Spink einfach alles. Drei Tore, fünf Minuten – die Arena stand Kopf.

Die Stimmung auf den Rängen war grandios, das Spiel danach allerdings etwas weniger spektakulär. Unsere Cracks schalteten einen Gang zurück, hatten die Partie aber weiterhin weitgehend unter Kontrolle. Weniger Kontrolle hatten an diesem Abend die Schiedsrichter über das Geschehen. Zahlreiche Strafzeiten brachten die Gäste gegen Ende des ersten Drittels besser ins Spiel. In doppelter Überzahl verkürzte Struthers schließlich auf 1:3.

Auch im zweiten Drittel setzte sich das muntere Strafzeitensammeln fort. Nach einer überstandenen Unterzahl stand auf der Gegenseite Dane Fox genau richtig und löffelte einen Abpraller zum 4:1 in die Maschen. Unser Hallensprecher war mit seiner Ansage noch gar nicht fertig, da klingelte es schon wieder – 5:1! Nun durfte sich auch Tylor Spink in die Torschützenliste eintragen.

Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch nicht einmal die Hälfte des Spiels absolviert. Also bloß nicht ausruhen.

Nach einem Konter der Gäste wurde es dann noch einmal hitzig. Unser Tor war bereits verschoben, ein Ravensburger lag gemeinsam mit unserem Goalie auf dem Eis und Czarnik brachte den Puck trotzdem noch im verschobenen Gehäuse unter. Nach Sichtung der Videobilder wurde der Treffer gegeben (30.) – nur noch 5:2.

So aufregend die erste Hälfte der Partie war, so ruhig verlief anschließend die restliche Spielzeit. Unsere Eislöwen verwalteten den Vorsprung, ließen nichts mehr anbrennen und brachten den ersten Saisonsieg souverän über die Zeit.

Und natürlich vermittelt dieser erste Dreier nach drei Niederlagen ein richtig gutes Gefühl. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Die Baustellen bleiben bekannt. Das Powerplay gehört weiterhin dazu. Aber an diesem Sonntag ging es vor allem darum, eine Reaktion zu zeigen und endlich die ersten drei Punkte einzufahren. Genau das ist gelungen.

Für uns endete das Wochenende schließlich bei ein, zwei kühlen Bierchen und einer entspannten Zugfahrt nach Hause. Nach einem intensiven Wochenende durfte dann auch einfach mal durchgeatmet werden. Nun heißt es: Kräfte sammeln, weiterarbeiten und am kommenden Wochenende wieder abliefern!

Sonntag, 27. September 2026

Heimspiel gegen Ravensburg

Gegen den Trend. Gegen die schlechten Schwingungen. Und für den ersten Sieg! 

Weiter machen. Kämpfen. Zusammenstehen. Was anderes bleibt sowieso nicht übrig. 

Heute gegen Ravensburg: Mähne richten und alles raushauen!



Samstag, 26. September 2026

Viel Aufwand, kein Ertrag: Eislöwen verlieren auch das Derby

Manchmal sitze ich vor dem PC und frage mich, was ich schon wieder schreiben soll. Gerade nach solchen Spielen.

Die erste große Auswärtsfahrt dieser Saison stand uns am gestrigen Freitag ins Haus. Direkt aus dem Büro, raus auf die Schiene und ab nach Dresden. Etwas Puffer war eingeplant – doch Kabeldiebe wirbelten den Fahrplan ordentlich durcheinander. Mit viel Glück und dank des Verständnisses der Bus-Crew saßen wir um 16:37 Uhr dann doch noch im Fanbus Richtung Crimmitschau.

Auf der kurzen Fahrt blieb genügend Zeit, darüber nachzudenken, was uns wohl im Sahnpark erwarten würde. Nach den zwei ernüchternden Niederlagen zum Saisonstart war die Stimmung durchaus verhalten. Der Gästeblock platzte dafür aus allen Nähten. Rund 600 Eislöwen-Fans waren angereist und hofften gemeinsam auf den ersten Sieg der Saison.

Und das erste Drittel gehörte direkt unseren Cracks. Die Eislöwen suchten den Weg nach vorn, standen sich dabei aber – wie schon zuletzt – immer wieder selbst im Weg. Hier ein Haken zu viel, dort noch ein Schnörkel und manchmal schlicht Pech im Abschluss. Auch das eigene Powerplay glich eher einem lauen Sommerwind als einem brachialen Herbststurm.

So stand trotz spielerischer Überlegenheit nach 20 Minuten ein 0:0 auf der Anzeigetafel im ehrwürdigen Sahnpark. Nun ja. Wir sind lange genug dabei, um zu wissen, was in solchen Spielen häufig folgt.

Und ohne dafür eine Glaskugel bemühen zu müssen, kamen die Hausherren im zweiten Drittel irgendwann selbst zu einem Powerplay. Und na klar: Besser hätte man das Drehbuch kaum schreiben können. Die Scheibe zappelte im Eislöwen-Gehäuse, die Heimkurve flippte aus und wir fragten uns einmal mehr: Was haben wir eigentlich verbrochen?

Diesen Gedanken noch nicht ganz zu Ende gedacht, schlug der Puck schon wieder hinter „Schwendi“ ein. Der Doppelschlag zog kurz den Stecker. Doch unsere Eislöwen mühten sich weiter. Auch im Mittelabschnitt gaben unsere Cracks mehr Schüsse ab. Der Ertrag? Zero. Bedröppelte Mienen im und rund um den Gästeblock.

Und dann kam dieses Schlussdrittel, das uns noch einmal so richtig durch die Achterbahn der Gefühle schicken sollte. Die Eislöwen kamen mit ordentlich Biss aus der Kabine. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, da war der Bann endlich gebrochen. Alec Ahlroth stellte auf 1:2 – und plötzlich rollte der ESC-Express Welle um Welle auf die Eispiraten zu.

21 Eislöwen-Schüsse sollten es allein im letzten Drittel werden. Einer davon sorgte neun Minuten vor dem Ende für Ekstase im Gästeblock: Gregory Kreutzer, im Sommer aus Westsachsen an die Elbe gewechselt, netzte ausgerechnet im Sahnpark zum 2:2 ein.

Jetzt waren wir drauf und dran, die Eispiraten doch noch ins Tal der Tränen zu schicken. Doch abermals ließen unsere Cracks im Powerplay die große Chance liegen. Torgestänge, Abwehrbein oder Goalie – irgendetwas stand dem Führungstreffer immer im Weg. Jetzt bloß nicht überpacen. Und zack. Fliegt uns das ganze Ding um die Ohren.

Die Hausherren kontern, auf der linken Seite hat Streu einfach zu viel Platz und hämmert den Puck humorlos und absolut sehenswert ins lange Eck. Was für eine Sch....

Danach setzten die Eislöwen alles auf eine Karte. Offensiv wurde weiter gekurbelt, doch statt des 3:3 folgte der nächste Bock. Schwendi kommt aus seinem Kasten, verfehlt den Puck – und plötzlich liegt das Ding zum vierten Mal in unserem Tor. Vorbei war es trotzdem noch nicht. Tomas Andres brachte noch einmal Spannung in die Partie, doch mehr als das 3:4 sollte nicht mehr herausspringen.

Ende. Drittes Spiel. Dritte Niederlage. Das klingt erst einmal ziemlich ernüchternd. Aber ist jetzt wirklich alles schlecht? Nein.

Unsere Eislöwen spielen den Gegner phasenweise schwindelig, erarbeiten sich Chancen und feuern jede Menge Scheiben aufs Tor. Nur fehlt am Ende der Ertrag. Und das hat eben nicht ausschließlich mit fehlendem Glück zu tun.

Zu oft wird noch der eine Haken gesucht. Noch ein Pass. Noch ein Schnörkel. Statt einfach mal die Scheibe aufs Tor zu bringen und dorthin zu gehen, wo es wehtut. Die Qualität der Abschlüsse muss besser werden. Das Powerplay muss gefährlicher werden. Und vor allem müssen die guten Phasen endlich konsequenter genutzt werden.

Denn während wir uns teilweise einen Wolf kombinieren, macht es der Gegner deutlich einfacher. Crimmitschau brauchte nicht viele Möglichkeiten. Die Eispiraten nahmen die Schüsse, die ihnen angeboten wurden – und machten daraus die entscheidenden Tore.

So fühlt sich diese Niederlage am Ende irgendwie verdient und gleichzeitig absolut unnötig an.

Drei Spiele, null Punkte. Das ist die Realität.

Aber genauso Realität ist: Diese Mannschaft kann Eishockey spielen. Jetzt muss sie anfangen, sich dafür auch zu belohnen.

Donnerstag, 24. September 2026

Mähne richten, Zähne zeigen, zurückschlagen!

Zwei Spiele, zwei Niederlagen – der Start zurück in der DEL2 ist für unsere Eislöwen alles andere als nach Wunsch verlaufen. Doch lange Zeit zum Grübeln bleibt nicht. Schon am Freitagabend wartet das erste Derby der Saison: Auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau!

Und vielleicht kommt dieses Spiel genau zur richtigen Zeit. Ein Derby braucht keine großen Erklärungen. Hier zählen Leidenschaft, Kampf, Einsatz und der unbedingte Wille, jeden Zentimeter Eis zu verteidigen. Nach den beiden Niederlagen zum Auftakt wollen wir von unserer Mannschaft vor allem eines sehen: eine Reaktion!

Die Saison ist noch jung. Jetzt gilt es, die Köpfe hochzunehmen, zusammenzustehen und sich aus dem schwierigen Start herauszukämpfen. Und wo könnte das besser gelingen als in einem Derby?

Auch wir sind natürlich dabei und werden von den Rängen alles geben, um unsere Farben nach vorne zu treiben.