Sonntag, 14. Juni 2026

Von der Randsportart zur WM-Bühne: Fußball-Wochenende bei den Eislöwen-Fans Löbau

Während die Randsportart Fußball durch die Weltmeisterschaft in Übersee derzeit in aller Munde ist, stand auch bei uns am Wochenende einmal nicht das Eishockey im Mittelpunkt.

Eines unserer Fanclub-Mitglieder, Niklas, schnürt seine Fußballschuhe für den Post SV Görlitz. Die Görlitzer spielen in der Kreisklasse Oberlausitz und bestritten am Samstag ihr letztes Saisonspiel. Für uns war das der perfekte Anlass, unserem Niklas einen Besuch abzustatten und ihn von der Seitenlinie aus zu unterstützen.

>> Bildergalerie vom Ausflug!

In kleiner, gemütlicher Runde verbrachten wir einen entspannten Nachmittag bei bestem Wetter, kühlen Getränken und jeder Menge Toren. Insgesamt 17 Treffer bekamen die Zuschauer zu sehen. Am Ende setzte sich der Post SV Görlitz mit 12:5 gegen Deutsch-Ossig II durch und sorgte damit für einen äußerst unterhaltsamen Saisonabschluss.

Lieber Niklas, vielen Dank für die Einladung! Dieser sind wir natürlich gerne gefolgt und hatten gemeinsam einen richtig schönen Nachmittag.

Lange ausruhen ist allerdings nicht angesagt: Bereits heute Abend öffnet ab 17 Uhr wieder unser Gartenbudel. Gemeinsam schauen wir das Spiel der deutschen Nationalmannschaft und lassen den Fußball-Sonntag in geselliger Runde ausklingen.

Mittwoch, 10. Juni 2026

Human Table Soccer: Eislöwen-Fans Löbau kämpfen sich zum starken sechsten Platz

Am vergangenen Sonntag stand bei uns einmal etwas anderes auf dem Programm als der übliche Sonntag im Garten. Normalerweise wird gegrillt, gefachsimpelt und gemeinsam eine gute Zeit verbracht. Doch mittlerweile entwickelt sich eine neue Tradition: Bereits das dritte Wochenende in Folge waren wir gemeinsam sportlich aktiv.

Dieses Mal führte uns der Weg in den Löbauer Messepark, wo das 5. Human Table Soccer Turnier ausgetragen wurde. Für unseren Fanclub war es die erste Teilnahme an diesem besonderen Wettbewerb. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ warteten sechs weitere Mannschaften auf uns – und damit jede Menge Spaß, Teamgeist und sportliche Herausforderungen.

Bevor es jedoch losgehen konnte, war Geduld gefragt. Das Spielfeld traf mit deutlicher Verspätung in Löbau ein, sodass sich der Turnierstart um knapp drei Stunden verzögerte. Langweilig wurde es trotzdem nicht. Auf dem Gelände des Lausitzer Familiensommers gab es jede Menge zu entdecken und dank der Organisatoren sowie ihrer Sponsoren war auch für eine hervorragende Verpflegung gesorgt. Die entspannte Atmosphäre machte das Warten deutlich angenehmer.

Als das Turnier schließlich begann, mussten wir direkt im ersten Spiel ran – und bekamen es ausgerechnet mit dem späteren Turniersieger zu tun. Der FC Biercelona erwies sich als das Maß aller Dinge und marschierte mit sechs Siegen aus sechs Spielen souverän zum Titel. Gegen die späteren Champions kassierten wir zwar eine deutliche 1:7-Niederlage, sammelten dabei aber wichtige Erfahrungen. Unser Ehrentreffer fiel dabei kurioserweise durch ein Eigentor des Gegners.

Schon im zweiten Spiel zeigte sich jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Unser El Presidente hatte im Angriff den Schläger – beziehungsweise die Füße – auf Betriebstemperatur gebracht und erzielte gleich fünf Treffer. Damit sicherten wir uns einen verdienten 5:3-Erfolg gegen VIMODROM Görlitz und die ersten Punkte des Tages.

Mit neuem Selbstvertrauen ging es anschließend ins „Löbau-Derby“ gegen Funkenflug & Partner vom Löbauer Karnevalsclub. Nach einem 0:2-Rückstand bewiesen wir Moral und kämpften uns zurück. Dank zweier weiterer Treffer unseres El Presidente stand am Ende ein verdientes 2:2 auf der Anzeigetafel.

Vier Punkte aus den ersten drei Spielen – da durfte man durchaus einmal vorsichtig Richtung Podest schielen. Doch in den folgenden Begegnungen fehlte jeweils das letzte Quäntchen Glück. Gegen Team Edeka, Team Spirit und die Görlitzer Rasselbande hielten wir jeweils stark dagegen, mussten uns aber dreimal mit 2:4 geschlagen geben. Positiv: Auch Luca und unser El Vize-Presidente konnten sich noch in die Torschützenliste eintragen.

Am Ende sprang für uns ein respektabler sechster Platz heraus. Unser selbst gestecktes Ziel, nicht Letzter zu werden, haben wir damit erreicht. Noch wichtiger als die Platzierung waren jedoch der gemeinsame Spaß, der Teamgeist und die vielen schönen Momente abseits des Spielfelds.

Als zusätzliches Highlight durften wir uns über einen 250-Euro-Ticketgutschein für Spiele der Lausitzer Füchse freuen – ein Gewinn, mit dem wir in der kommenden Saison sicherlich etwas anfangen können.

Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren für ein rundum gelungenes Turnier. Ebenso bedanken wir uns bei allen Freunden und Unterstützern, die uns am Spielfeldrand lautstark angefeuert haben.

Für die Eislöwen-Fans Löbau waren im Einsatz: Der Führer - de Line, Schänni, El Vize-Presidente (1 Tor), Luca (2 Tore), El Presidente (10 Tore)

Vielen Dank für euren Einsatz! Insbesondere auch an Schänni und Line - die vollen Einsatz gezeigt haben und nun einige blaue Flecken mehr haben. Nach dem Turnier ließen wir den Tag standesgemäß in unserem Garten ausklingen. Bei Bratwurst, kühlen Getränken und vielen Gesprächen wurde noch einmal über Tore, verpasste Chancen und die schönsten Szenen des Tages diskutiert. Genau so muss ein perfekter Sonntag aussehen.

Samstag, 6. Juni 2026

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Helewka verstärkt die Eislöwen-Offensive

Die Kaderplanungen der Dresdner Eislöwen für die DEL2-Saison 2026/27 nehmen weiter Fahrt auf. Am Freitag präsentierten die Verantwortlichen mit Adam Helewka einen weiteren Neuzugang. Der Kanadier wechselt vom österreichischen Erstligisten EC iDM Wärmepumpen VSV nach Dresden und wird künftig mit der Rückennummer 13 für die Blau-Weißen auf Torejagd gehen.

Der 30-jährige Zwei-Wege-Stürmer blickt auf eine beeindruckende Laufbahn zurück. In der vergangenen Saison zählte Helewka zu den auffälligsten Offensivspielern der ICE Hockey League. Für Villach erzielte er in 52 Partien starke 27 Tore und bereitete weitere 24 Treffer vor. Mit seiner Torgefahr und seiner Spielintelligenz soll er künftig auch dem Eislöwen-Angriff zusätzliche Qualität verleihen.

Der linksschießende Kanadier bringt zudem reichlich internationale Erfahrung mit. Insgesamt absolvierte Helewka 270 Spiele in der AHL und kann darüber hinaus auf 150 Einsätze in der ICE Hockey League zurückblicken. Seit seinem Wechsel nach Europa im Jahr 2019 sammelte er Erfahrungen bei Stationen in Schweden, Finnland, Tschechien, der Slowakei und Österreich.

Mit der Verpflichtung des offensivstarken Angreifers besetzen die Dresdner Eislöwen eine weitere Kontingentstelle und sichern sich einen Spieler, der in den vergangenen Jahren regelmäßig zu den gefährlichsten Torjägern seiner Liga gehörte.

Wir heißen Adam Helewka herzlich im Rudel willkommen und wünschen ihm einen erfolgreichen Start in Dresden – auf viele Tore im Trikot der Eislöwen!

Montag, 1. Juni 2026

Tag 17 bei der WM 2026: Schweizer Herzschmerz - Finnland krönt sich zum Weltmeister!

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 ist Geschichte. Die Schweiz hätte am Sonntagabend gerne selbst Geschichte geschrieben, doch ein Finne hatte etwas dagegen: Konsta Helenius zerstörte den großen Traum vom ersten WM-Titel vor heimischem Publikum. Doch der Reihe nach.

Für uns begann der Finaltag zunächst deutlich entspannter. Nein, wir haben nicht schon zum Frühstück das erste Bier geöffnet – stattdessen stand eine willkommene Abkühlung auf dem Programm. Im Löbauer Freibad verbrachten wir in kleiner Runde einige gesellige Stunden, genossen die Sonne und stimmten uns auf den großen WM-Abschluss ein.

Am Nachmittag ging es dann pünktlich zum Spiel um Platz drei in unser kleines Fanclub-Budel. Was zunächst gemütlich begann, entwickelte sich schnell zu einem echten Gemeinschaftserlebnis. Im Laufe des Tages füllte sich der Garten immer weiter, bis wir schließlich 17 Freunde begrüßen durften. Gemeinsam verbrachten wir einen fantastischen Abend mit gutem Essen, kalten Getränken und jeder Menge Gesprächsstoff rund um die schönste Sportart der Welt.

Ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle an unsere Grillmeisterin Jenni, die den ganzen Tag über abgeliefert und für das leibliche Wohl aller gesorgt hat. Auch beim Getränkelager wurde ordentlich zugelangt – ein Blick auf die leeren Kisten am Ende des Abends verrät, dass niemand verdurstet ist.

>> Unsere Bildergalerie vom Tag findet ihr hier!
>> Alle Ergebnisse und die Abschlusstabellen der Vorrunde findet ihr hier!

Norwegen schreibt Eishockey-Geschichte

Sportlich begann der Abend mit dem Spiel um Platz drei zwischen Kanada und dem Überraschungsteam aus Norwegen.

Die Ahornblätter hatten zum wiederholten Mal den Einzug ins Finale verpasst und wirkten über weite Strecken erstaunlich ideenlos. Ganz anders die Norweger, die die Chance ihres Lebens witterten.

Bereits in der siebten Minute brachte Mathias Pettersen den Außenseiter in Führung. Norwegen spielte mutig, leidenschaftlich und verdiente sich die Führung mit jeder Minute mehr. Als Stian Solberg im zweiten Drittel sogar auf 2:0 erhöhte, schien die Sensation greifbar.

Lange Zeit deutete alles auf einen sicheren norwegischen Erfolg hin. Doch Kanada mobilisierte in den Schlussminuten noch einmal die letzten Kräfte. Robert Thomas verkürzte 76 Sekunden vor dem Ende auf 1:2 und brachte die Ahornblätter zurück ins Spiel. Als Norwegen anschließend das leere Tor verfehlte, schlug Kanada eiskalt zu: Acht Sekunden vor der Schlusssirene erzielte erneut Thomas den Ausgleich und rettete sein Team in die Verlängerung.

Dort dauerte es jedoch keine vier Minuten, bis die Geschichte geschrieben wurde. Noah Steen sorgte für die Entscheidung und ließ ganz Norwegen jubeln. Die Skandinavier gewinnen erstmals in ihrer Geschichte eine WM-Medaille – und das völlig verdient.

Spiel um Platz drei am SO, 31. Mai 2026 

Kanada - Norwegen 2:3 OT (0:1, 0:1, 2:0 / 0:1)

Tore: 0:1 Petersen (07.), 0:2 Solberg (32.), 1:2 Thomas (59.), 2:2 Thomas (60.), 2:3 Steen (64.)

Zuschauer: 10.000 in Zürich

Finnland zerstört den Schweizer Traum 

Mit großer Spannung fieberten wir anschließend dem Finale entgegen. Die Sympathien in unserem Garten waren klar verteilt: Die meisten von uns drückten der Schweiz die Daumen.

Nach zwei verlorenen WM-Finals in Folge sollte der große Traum vom Titelgewinn nun endlich wahr werden – und das ausgerechnet vor heimischem Publikum.

Doch Finnland machte von Beginn an deutlich, dass es kein Märchenabend werden würde. Das erste Drittel war von Nervosität geprägt, wobei die Finnen insgesamt etwas gelöster wirkten. Die Schweiz kämpfte sichtbar mit dem enormen Druck und den Erwartungen eines ganzen Landes.

Beide Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter Eis. Chancen waren vorhanden, doch weder die Schweizer noch die Finnen konnten ihre Powerplay-Möglichkeiten nutzen. Nach 60 intensiven, aber torlosen Minuten musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen.

Auch dort stand zunächst die Vorsicht im Vordergrund. Niemand wollte den entscheidenden Fehler machen. Beide Teams warteten auf den einen Moment. Und dieser Moment kam in der 71. Minute. Konsta Helenius zog ab – und sein Schuss schlug im Schweizer Tor ein.

Innerhalb weniger Sekunden verwandelte sich die Hoffnung eines ganzen Landes in tiefe Enttäuschung. Während Finnland den Weltmeistertitel feierte, verlor die Schweiz ihr drittes WM-Finale in Folge – erneut denkbar knapp und erneut mit gebrochenen Herzen.

Spiel um Gold am SO, 31. Mai 2026 

Schweiz - Finnland 0:1 OT (0:0, 0:0, 0:0 / 0:1)

Tor: 0:1 Helenius (71.)

Zuschauer: 10.000 in Zürich 

Zwei Wochen voller Eishockey-Leidenschaft

Damit endeten zwei großartige Wochen voller Eishockey, Emotionen und unvergesslicher Momente. Das Turnier in der Schweiz hat riesigen Spaß gemacht und es war uns eine Freude, euch täglich mit Berichten, Ergebnissen und Geschichten rund um die WM zu versorgen.

Bei dem einen oder anderen Kaltgetränk ließen wir den Abend schließlich gemütlich ausklingen, ehe gegen Mitternacht auch die letzten Gäste den Heimweg antraten.

Was bleibt, sind viele schöne Erinnerungen, spannende Spiele und einmal mehr die Erkenntnis, dass unser Fanclub weit mehr ist als nur gemeinsames Eishockeyschauen.

Vielen Dank an alle, die diesen Tag mit uns verbracht haben. Ihr habt einmal mehr gezeigt, was die Eislöwen-Fans Löbau ausmacht: Zusammenhalt, Leidenschaft und jede Menge Herz.

Wir sind eine verdammt coole Gemeinschaft! 

Samstag, 30. Mai 2026

Tag 16 bei der WM 2026: Schweizer stürmen ins Finale - Finnland knackt Ahornblätter

So lief Tag 16 bei der Eishockey WM in der Schweiz. Nach einem erneuten Ruhetag standen heute die Halbfinals auf dem Spielplan. Alle Ergebnisse und die Abschlusstabellen der Vorrunde findet ihr hier!

Halbfinale am SA, 30. Mai 2026

Schweiz - Norwegen 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)

Tore: 1:0 Bertschy (18.), 2:0 Malgin (24.), 3:0 Jäger (33.), 4:0 Riat (36./PP1), 5:0 Hischier (44./PP1), 6:0 Rochette (58.)

Zuschauer: 10.000 in Zürich

Die Schweiz steht zum dritten Mal in Folge im Finale einer Eishockey-Weltmeisterschaft – allein diese beeindruckende Konstanz verdient größten Respekt. Am Sonntag greifen die Eidgenossen in Zürich erneut nach Gold und wollen sich nach zwei bitteren Finalniederlagen endlich den großen Traum vom WM-Titel erfüllen. Im Halbfinale gegen das Überraschungsteam des Turniers ließen die Gastgeber keinerlei Zweifel aufkommen. Die Schweizer dominierten die Partie von Beginn an, erspielten sich bis zur zweiten Drittelpause eine komfortable 4:0-Führung und legten im Schlussabschnitt noch zwei weitere Treffer nach. Am Ende stand ein souveräner 6:0-Erfolg auf der Anzeigetafel – und der verdiente Einzug ins dritte WM-Finale in Serie. 

Kanada - Finnland 2:4 (2:1, 0:3, 0:0)

Tore: 0:1 Puistola (04.), 1:1 Thomas (08.), 2:1 Holloway (14.), 2:2 Barkov (21.), 2:3 Helenius (31.), 2:4 Reaty (33.) 

Zuschauer: 10.000 in Zürich

Nach der Schweiz hat auch Finnland das Finale der Eishockey-Weltmeisterschaft erreicht. In einem hochklassigen und packenden Duell mit Kanada behielten die Finnen am Ende die Oberhand und sorgten damit für die Neuauflage des Vorrundenspiels gegen die Eidgenossen. Dabei erwischte Finnland den besseren Start und ging durch Puistola früh in Führung. Die Antwort der Ahornblätter ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Thomas (8.) und Holloway (14.) drehten die Partie noch im ersten Drittel zugunsten Kanadas. Doch die Finnen zeigten sich davon völlig unbeeindruckt. Im Mittelabschnitt schlugen sie eindrucksvoll zurück und stellten die Begegnung innerhalb von nur zwölf Minuten komplett auf den Kopf. Barkov, Helenius und Räty verwandelten den 1:2-Rückstand in eine 4:2-Führung. Im Schlussdrittel warfen die Kanadier noch einmal alles nach vorne und feuerten aus allen Lagen. Doch Finnland verteidigte leidenschaftlich, warf sich in jeden Schuss und überstand selbst den kanadischen Dauerbeschuss mit 15:2 Torschüssen unbeschadet. So brachten die Nordländer ihren Vorsprung souverän über die Zeit und zogen verdient ins WM-Finale ein. 

So geht es weiter: 

Mit dem 17. Turniertag findet die Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz am Sonntag ihren krönenden Abschluss. Zunächst kämpfen Kanada und Norwegen ab 15:30 Uhr um die Bronzemedaille, bevor am Abend das große Finale steigt.

Ab 20:20 Uhr richtet sich der Blick der gesamten Eishockey-Welt nach Zürich, wo die Schweiz zum dritten Mal in Folge nach WM-Gold greift. Die Eidgenossen wollen sich ihren lang gehegten Traum vom ersten Weltmeistertitel endlich erfüllen – doch mit Finnland wartet ein äußerst unangenehmer Gegner auf dem Weg zur ersehnten Goldmedaille. 

Donnerstag, 28. Mai 2026

Neue Offensiv-Power für die Eislöwen

Die Dresdner Eislöwen treiben ihre Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran und präsentieren den nächsten spannenden Neuzugang für die Offensive: Alec Ahlroth wechselt von den Ravensburg Towerstars an die Elbe. Der 25-jährige Deutsch-Finne gilt als spielstarker und torgefährlicher Angreifer, der in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt auf sich aufmerksam gemacht hat.

>> Eislöwen-Kader 2026/2027 

Seinen großen Durchbruch feierte Ahlroth in der Saison 2021/2022 im Trikot der Memmingen Indians. Dort wurde der Stürmer nach starken Leistungen zum „Rookie des Jahres“ der Oberliga gewählt und spielte sich damit auf die Zettel zahlreicher DEL2-Clubs.

Der nächste Karriereschritt folgte anschließend bei den Kassel Huskies – und auch dort ließ Ahlroth sofort aufhorchen. In seiner ersten DEL2-Spielzeit sicherte er sich direkt erneut die Auszeichnung als „Rookie des Jahres“. Insgesamt absolvierte der Angreifer 199 Partien für Kassel und sammelte starke 103 Scorerpunkte durch 37 Tore und 66 Vorlagen.

Während der Saison 2025/2026 zog es Ahlroth schließlich nach Ravensburg. Für die Towerstars kam er in 43 Spielen auf 24 Punkte und bewies einmal mehr seine Qualitäten in der Offensive.

Mit dem Deutsch-Finnen holen sich die Eislöwen einen entwicklungsfähigen Spieler mit DEL2-Erfahrung, Tempo und Scoring-Qualitäten ins Team. Ein Transfer, der bei vielen Fans definitiv Hoffnung auf noch mehr Durchschlagskraft im Angriff wecken dürfte.

Tag 14 bei der WM 2026: Norwegen schreibt Geschichte - Schweiz ebenfalls im Halbfinale

So lief Tag 14 bei der Eishockey WM in der Schweiz. Nach dem ersten Ruhetag standen heute die Viertelfinals auf dem Spielplan. Alle Ergebnisse und die Abschlusstabellen der Vorrunde findet ihr hier!

Viertelfinale am DO, 28. Mai 2026

Kanada - USA 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)

Tore: 1:0 Celebrini (19./PP1), 2:0 Holloway (30.), 3:0 Brown (58.), 4:0 Crosby (59.)

Zuschauer: 7.500 in Fribourg

Im Prestigeduell mit Kanada ist Titelverteidiger USA ausgeschieden. Gegen die Ahornblätter fand das US-Team über weite Strecken kaum ein Mittel und hatte dem Offensivdruck der Kanadier nur wenig entgegenzusetzen. Am Ende setzte sich Kanada verdient mit 4:0 durch, wobei zwei späte Treffer das Ergebnis noch deutlicher ausfallen ließen.

Finnland - Tschechien 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)

Tore: 1:0 Manninen (08.), 2:0 Lundell (14.), 3:0 Helenius (22.), 3:1 Hronek (31./PP1), 4:1 Hämeenaho (56.)

Zuschauer: 10.000 in Zürich

Nach einer starken Vorrunde hat Finnland auch im Viertelfinale gegen Tschechien seine Titelambitionen eindrucksvoll untermauert. Manninen und Lundell sorgten bereits im ersten Drittel für eine komfortable 2:0-Führung und brachten die Finnen früh auf Kurs. Tschechien fand über weite Strecken kaum Zugriff auf die Partie und kam letztlich nur zum zwischenzeitlichen 1:3-Anschluss. Mit einem souveränen 4:1-Erfolg zog Finnland am Ende hochverdient ins Halbfinale ein.

Norwegen - Lettland 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Tore: 1:0 Koblar (27.), 2:0 Steen (60.)

Zuschauer: 7.500 in Fribourg

Norwegen schreibt Geschichte und steht sensationell im Halbfinale der WM. In einer defensiv geprägten Partie machten die Norweger die entscheidenden Dinge besser und konnten sich einmal mehr auf einen überragenden Goalie Haukeland verlassen. Treffer von Koblar und Steen ebneten den Weg zum 2:0-Erfolg über Lettland, das nach dem Schlusspfiff sichtlich enttäuscht zurückblieb.

Schweiz - Schweden 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)

Tore: 0:1 Karlsson (06.), 1:1 Josi (13.), 2:1 Malgin (33.), 3:1 Thurkauf (37./PP1)

Zuschauer: 10.000 in Zürich

Auch die Schweiz hat das Halbfinale erreicht und dabei gegen Schweden eindrucksvoll Moral bewiesen. Zunächst brachte Karlsson die Schweden in Führung, doch noch im ersten Drittel gelang Josi der wichtige 1:1-Ausgleich für die Eidgenossen. Mit einem eiskalten Doppelschlag im zweiten Abschnitt drehte die Schweiz die Partie endgültig und ließ sich die Führung anschließend nicht mehr nehmen. Damit lebt der große Traum vom WM-Titel im eigenen Land weiter.

So gehts weiter: 

Am Samstag stehen in Zürich die beiden Halbfinalspiele der WM auf dem Programm. Bereits ab 15:20 Uhr fordert ÜberraschungsteamNorwegen die Gastgeber aus der Schweiz heraus. Am Abend kommt es dann ab 20 Uhr zum nächsten Kracher, wenn Kanada und Finnland um den Finaleinzug kämpfen.

Dienstag, 26. Mai 2026

Tag 12 bei der WM 2026: Schweiz gewinnt alle Vorrundenspiele - Lettland, USA und Schweden im Viertelfinale - DEB-Team geht leer aus!

So lief Tag 12 bei der Eishockey WM in der Schweiz. Alle Ergebnisse und die Abschlusstabellen der Vorrunde findet ihr hier!

Gruppe A am DI, 26. April 2026

Ungarn - Lettland 1:8 (0:3, 1:2, 0:3)

Tore: 0:1 Balcers (10.), 0:2 Smirnovs (19./PP1), 0:3 Tralmaks (20.), 0:4 Andersons (28./PP1), 0:5 Tumanovs (35.), 1:5 Nemes (38.), 1:6 Krastenbergs (55.), 1:7 Vilmanis (57./SH1), 1:8 Vilmanis (58./PP1)

Zuschauer: 7.485 in Zürich

Das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft ist endgültig besiegelt. Lettland ließ im entscheidenden Spiel gegen Ungarn keinerlei Zweifel aufkommen und stellte bereits im ersten Drittel mit einer klaren 3:0-Führung die Weichen auf Viertelfinale. Auch im weiteren Spielverlauf dominierten die Letten die Partie nach Belieben, während Ungarn kaum noch etwas entgegenzusetzen hatte. Zwar gelang den Magyaren immerhin noch der Ehrentreffer, am deutlichen Ausgang änderte dies jedoch nichts mehr. Am Ende feierte Lettland einen souveränen 8:1-Kantersieg und löste damit verdient das Ticket für das Viertelfinale der WM.

USA - Österreich 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)

Tore: 1:0 Clifton (06.), 2:0 Ufko (06.), 3:0 Cotter (21.), 4:0 Tkachuk (32.), 4:1 Schwinger (36.)

Zuschauer: 9.126 in Zürich

Im direkten Duell zwischen USA und Österreich ging es um das letzte Ticket für das Viertelfinale aus Gruppe A. Der amtierende Weltmeister ließ dabei früh keine Zweifel aufkommen und sorgte bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse. Ein schneller Doppelschlag von Clifton und Ufko brachte die US-Boys komfortabel mit 2:0 in Führung. In der Folge kontrollierten die Amerikaner die Partie souverän und bauten ihren Vorsprung im zweiten Abschnitt mit zwei weiteren Treffern weiter aus. Damit war die Begegnung praktisch entschieden. Österreich stemmte sich zwar gegen die Niederlage, kam aber nicht mehr über den Ehrentreffer hinaus.

Schweiz - Finnland 4:2 (2:0, 0:2, 2:0)

Tore: 1:0 Biasca (01.), 2:0 Jäger (04.), 2:1 Barkov (33.), 2:2 Barkov (35.), 3:2 Jäger (57./PP1), 4:2 Hischier (59.)

Zuschauer: 10.000 in Zürich 

Besser hätte der Spielplan kaum geschrieben werden können: Zum Abschluss der Vorrunde trafen mit Schweiz und Finnland die beiden einzigen verlustpunktfreien Teams im direkten Duell um den Gruppensieg aufeinander. Die Gastgeber erwischten dabei einen Traumstart und stellten bereits nach vier Minuten auf 2:0. Doch Finnland zeigte Moral und kämpfte sich im zweiten Drittel eindrucksvoll zurück. Ein Doppelpack von Barkov brachte die Skandinavier wieder auf Augenhöhe und sorgte für ein völlig offenes Schlussdrittel. Dort entwickelte sich ein intensiver und hart umkämpfter Schlagabtausch, in dem lange alles möglich schien. Erst ein spätes Powerplaytor von Jäger brachte die Schweiz erneut in Front. Als Finnland in der Schlussminute alles riskierte, machte Hischier mit dem Treffer zum 4:2 endgültig den Deckel drauf. Damit krönte sich die Schweiz mit sieben Siegen und der Maximalausbeute von 21 Punkten zum souveränen Vorrundensieger der Gruppe A.

Gruppe B am DI, 26. Mai 2026 

Norwegen - Dänemark 4:3 OT (1:0, 2:2, 0:1 / 1:0)

Tore: 1:0 Koblar (12.), 1:1 Blichfeld (28.), 2:1 Martinsen (31./PP1), 3:1 Koblar (34.), 3:2 Blichfeld (35.), 3:3 Russell (60.), 4:3 Brandsegg-Nygaard (61.)

Zuschauer: 4.062 in Fribourg

Die Norweger sicherten sich sensationell noch den zweiten Platz in der Gruppe und profitierten dabei auch von der Niederlage von Tschechien gegen Kanada. Im direkten Duell mit Dänemark sah Norwegen lange wie der sichere Sieger aus und führte bereits mit 3:1. Doch die Dänen gaben sich nicht geschlagen und retteten sich mit einem Treffer zwei Sekunden vor der Schlusssirene tatsächlich noch in die Verlängerung – 3:3. Dort dauerte es allerdings gerade einmal 13 Sekunden, ehe Brandsegg-Nygård die Norweger mit seinem Siegtreffer endgültig in Ekstase versetzte und Platz zwei perfekt machte.

Schweden - Slowakei 4:2 (1:1, 2:2, 1:0)

Tore: 0:1 Chromiak (05.), 1:1 Frondell (16.), 2:1 Silfverberg (23.), 3:1 Stenberg (31.), 3:2 Hrivik (37./PP1), 4:2 Ekman-Larsson (59.)

Zuschauer: 6.143 in Fribourg

Für Schweden und Slowakei ging es im direkten Duell um das letzte Viertelfinalticket der Gruppe. Den besseren Start erwischten dabei die Slowaken. Chromiak brachte sein Team früh in Führung und sorgte zunächst für die Überraschung. Schweden fand jedoch zunehmend besser in die Partie und kam durch Frondell in der 16. Minute zum verdienten Ausgleich. Im zweiten Drittel übernahmen die Tre Kronor dann endgültig die Kontrolle und setzten sich zwischenzeitlich auf 3:1 ab. Doch die Slowakei blieb dank Hrivik weiter im Spiel und verkürzte noch einmal auf 3:2. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein intensiver und hart umkämpfter Schlagabtausch, in dem die Schweden schließlich die Nerven behielten. Ekman-Larsson sorgte mit seinem Treffer zum 4:2-Endstand für die Entscheidung und schickte Schweden damit ins Viertelfinale der WM.

Tschechien - Kanada 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)

Tore: 1:0 Alscher (06.), 2:0 Kubalik (28.), 2:1 Celebrini (34.), 2:2 Celebrini (47.), 2:3 Tavares (49.)

Zuschauer: 7.500 in Fribourg

Beide Mannschaften hatten das Viertelfinale bereits sicher erreicht, dennoch ging es für Tschechien im direkten Duell mit Kanada noch um Platz zwei in der Gruppe. Die Ahornblätter standen dagegen bereits vor dem ersten Bully als Gruppensieger fest. Die Tschechen erwischten den deutlich besseren Start und gingen früh durch Alscher mit 1:0 in Führung. Auch im zweiten Abschnitt präsentierte sich Tschechien zunächst effizient und erhöhte durch Kubalik verdient auf 2:0. Doch Kanada brauchte genau diesen Rückstand als Weckruf. Celebrini brachte die Nordamerikaner zunächst mit dem Anschlusstreffer zurück ins Spiel, ehe wenig später auch noch der 2:2-Ausgleich fiel. In der Schlussphase zeigte der Rekordweltmeister dann seine ganze Klasse: Tavares drehte die Partie elf Minuten vor dem Ende komplett und bescherte Kanada mit dem 3:2-Erfolg einen perfekten Abschluss der Vorrunde.

So geht es jetzt weiter: 

Die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 legt am Mittwoch zunächst einen Ruhetag ein, ehe am Donnerstag die mit Spannung erwarteten Viertelfinals auf dem Programm stehen. Der Weltverband bestätigte inzwischen offiziell die Ansetzungen der K.o.-Duelle.

In Zürich eröffnet ab 16:20 Uhr das Duell zwischen Finnland und Tschechien den Viertelfinaltag. Am Abend wartet dort ab 20:20 Uhr ein echtes Topspiel, wenn Gastgeber Schweiz auf Schweden trifft.

Parallel dazu kommt es in Fribourg bereits am Nachmittag (16:20 Uhr) zum absoluten Kracher zwischen Kanada und USA. Den Abschluss des Viertelfinaltags bilden ab 20:20 Uhr die beiden Überraschungsteams des Turniers: Norwegen fordert Lettland heraus.

Montag, 25. Mai 2026

Pflicht erfüllt: DEB-Team wahrt Viertelfinal-Hoffnung gegen Großbritannien

Unsere DEB-Auswahl hat ihre Pflicht erfüllt und das letzte Vorrundenspiel der WM mit 6:3 gegen Absteiger Großbritannien gewonnen. Ob die zehn Punkte aus sieben Spielen am Ende tatsächlich für das Viertelfinale reichen, entscheidet sich allerdings erst am Dienstag, wenn die letzten Begegnungen der Gruppe absolviert werden. Das Warten auf Schützenhilfe beginnt also.

Deutschland startete mit viel Tempo und Druck in die Partie, ließ zunächst aber einige gute Möglichkeiten ungenutzt. Erst in der Schlussphase des ersten Drittels platzte der Knoten. Alexander Karachun eröffnete mit dem 1:0 den deutschen Torreigen (14.). Kurz vor der ersten Pause sorgte ein Doppelschlag von Tiffels und Wagner innerhalb weniger Sekunden für klare Verhältnisse und eine komfortable 3:0-Führung nach zwanzig Minuten.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die DEB-Auswahl das spielbestimmende Team. Eder erhöhte früh auf 4:0 und alles deutete auf einen ungefährdeten Erfolg hin. Doch die Briten gaben sich trotz ihres bereits feststehenden Abstiegs keineswegs kampflos geschlagen. Dowd verkürzte wenig später auf 1:4 (24.) und setzte damit zumindest ein kleines Zeichen.

Im Schlussdrittel machte Deutschland dann zunächst dort weiter, wo es aufgehört hatte. Samanski stellte direkt nach Wiederbeginn auf 5:1, ehe Leon Gawanke mit dem sechsten Treffer erneut das halbe Dutzend vollmachte. Großbritannien bewies jedoch Moral und verkürzte mit zwei weiteren Treffern nochmals auf 3:6. Wirklich in Gefahr geriet der deutsche Sieg aber nicht mehr.

Damit erledigt die DEB-Auswahl ihre Hausaufgaben und wahrt die Hoffnung auf das Viertelfinale. Nun heißt es zittern und auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen.