Donnerstag, 5. November 2026

DEB-Auswahl startet gegen Österreich in den Deutschland Cup

Der Deutschland Cup feiert in diesem Jahr seine Premiere in Düsseldorf. Für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist das Turnier zugleich eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft 2027, die in Düsseldorf und Mannheim ausgetragen wird.

Erstmals ist der Deutschland Cup zudem Bestandteil des IIHF Men’s European Cup of Nations. Alle drei Turniergegner werden auch bei der kommenden Weltmeisterschaft vertreten sein.

Bundestrainer André Rankel setzt auf einen 25 Spieler umfassenden Kader und verzichtet dabei weitgehend auf Akteure von DEL-Clubs, die in der Champions Hockey League aktiv sind.

Zum Auftakt trifft die DEB-Auswahl am heutigen ab 19:45 Uhr auf Österreich. Für das deutsche Team beginnt damit der erste wichtige Härtetest auf dem Weg zur Heim-WM.

Mittwoch, 4. November 2026

DER GUSSEISERNE #61 ist da!

Neuer Monat, neues Lesefutter! Unsere mittlerweile 61. Ausgabe von „DER GUSSEISERNE“ ist fertig! Auf stolzen 52 Seiten erwarten euch wieder jede Menge Eishockey, Emotionen, Hintergrundgeschichten und natürlich eine ordentliche Portion Humor.

Im Mittelpunkt steht der turbulente Oktober unserer Dresdner Eislöwen. Zwischen überzeugenden Siegen und bitteren Niederlagen stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Wohin führt die Reise unseres Rudels? Natürlich blicken wir auch auf die kommenden November-Partien und die beiden Sachsenderbys gegen Crimmitschau und Weißwasser.

Besonders spannend wird es abseits der Eisfläche: In einem ausführlichen Kommentar beschäftigen wir uns mit der möglichen Rückkehr Russlands auf die internationale Eishockeybühne und den Folgen für die Heim-WM 2027.

Außerdem feiern wir mit „Puck mal anders!“ die Premiere unserer neuen Rubrik voller kurioser und erstaunlicher Eishockeygeschichten. In unserem Mitgliederporträt sorgt diesmal Toni für reichlich Unterhaltung.

Dazu gibt es Neuigkeiten aus unserem Fanclub, den Blick auf die Regionalliga und die Oberligen, aktuelle Tabellen, Gegnerchecks und vieles mehr.

52 Seiten. Ein Fanclub. Eine Leidenschaft. Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen unserer November-Ausgabe!

Dienstag, 3. November 2026

Zwischen Lehrgeld und Kampfgeist

Während unsere Eislöwen in der Länderspielpause durchschnaufen, richten wir den Blick auf unsere Regionalliga-Mannschaft. Denn auch beim ESC Dresden wird um Punkte, Tore und Siege gekämpft. Und das in dieser Saison unter völlig neuen Vorzeichen.

Nach dem Zusammenschluss der bisherigen Regionalligen Nord und Ost im vergangenen Sommer gehen unsere Cracks seit Ende September in der neu geschaffenen Regionalliga Nordost auf Punktejagd. Eine Liga, die nicht nur längere Auswärtsfahrten, sondern auch jede Menge sportliche Herausforderungen mit sich bringt.

Sieben Partien hat unser Eissportclub inzwischen absolviert. Die bisherige Bilanz: ein Sieg und sechs Niederlagen. Doch wer ausschließlich auf die nackten Ergebnisse schaut, wird der Mannschaft nicht ganz gerecht.

Harter Auftakt gegen die Schwergewichte

Bereits zum Saisonstart warteten mit FASS Berlin und den Chemnitz Crashers zwei echte Schwergewichte auf unsere Mannschaft. Gegen die favorisierten Berliner musste sich der ESC mit 2:5 geschlagen geben, ehe auch gegen Chemnitz beim 3:5 nichts Zählbares heraussprang.

Doch lange mussten unsere Cracks nicht auf das erste Erfolgserlebnis warten. Im Heimspiel gegen die Tornados aus Niesky platzte schließlich der Knoten. Mit einem verdienten 5:3-Erfolg sicherte sich der ESC die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit. Bislang sollte es allerdings der einzige Saisonsieg bleiben.

Viel Gegenwind, aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen

In den darauffolgenden Wochen wurde das Programm keineswegs einfacher. Beim Gastspiel in Schönheide setzte es zunächst eine 2:6-Niederlage, ehe in der zweiten Oktoberhälfte erstmals die neuen Kontrahenten aus dem Norden auf dem Spielplan standen.

Den Anfang machte die Auswärtsreise zu den Salzgitter Icefighters. Dort musste unser Eissportclub beim 4:9 erneut Lehrgeld zahlen.

Am vergangenen Wochenende folgte schließlich der erste Doppelspieltag der Saison. Zweimal Heimspiel, zweimal ein Gegner aus dem Norden und leider auch zweimal eine deutliche Niederlage. Gegen den Adendorfer EC unterlagen unsere Cracks mit 2:7, ehe tags darauf die Harzer Falken in der JOYNEXT Arena gastierten und mit einem 9:4-Erfolg die Heimreise antraten.

Natürlich lesen sich sechs Niederlagen aus sieben Begegnungen alles andere als erfreulich. Allerdings sollte dabei nicht vergessen werden, dass unsere Mannschaft bislang überwiegend gegen Teams antreten musste, die sportlich deutlich stärker einzuschätzen sind.

Dass die Trauben in der neuen Regionalliga Nordost hoch hängen würden, war bereits vor Saisonbeginn klar. Umso wichtiger ist es, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen, weiter zusammenzuhalten und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen.

Zwölf Torschützen und ein treffsicherer Richard Zerbst

Trotz der schwierigen Ausgangslage durfte unser Eissportclub bereits einige Male jubeln. Besonders Richard Zerbst hat seinen Torriecher unter Beweis gestellt und führt die interne Torschützenliste mit sechs Treffern an.

Ihm folgen Louis Schäfer mit drei Toren sowie Maxim Rebizov, John Koslowski und Pascal Bartels mit jeweils zwei Treffern.

Ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnten sich Tommy Reise, Timur Sedleckij-Razin, Christian Freitag, Martin Klein, Richard Ulbrich, Tim Götze und Justus Frisch, die jeweils einmal erfolgreich waren.

Damit haben bereits zwölf verschiedene Spieler für unseren ESC getroffen. Ein durchaus erfreulicher Aspekt in einer bislang schwierigen Spielzeit.

Kellerduell in der Hansestadt: Wer holt Sieg Nummer zwei?

Am kommenden Samstag führt die Reise unsere Cracks zum Hamburger SV. Und diesmal wartet ein Gegner, der sich in einer ähnlichen sportlichen Situation befindet.

Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn im unteren Bereich des Klassements und haben bislang jeweils einen Saisonsieg auf dem Konto. Entsprechend groß dürfte auf beiden Seiten der Wunsch sein, endlich den zweiten Erfolg einzufahren.

Für unseren ESC bietet sich damit die Gelegenheit, nach den zuletzt schwierigen Wochen wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren und wichtige Punkte mit nach Dresden zu bringen.

Vielleicht ist die Hansestadt ja genau das richtige Pflaster, um den nächsten Dreier einzutüten. Wir drücken unseren Cracks jedenfalls kräftig die Daumen!

Montag, 2. November 2026

Die Pflicht vergeigt, die Kür gerockt

Die Pflicht vergeigt, dafür die Kür gerockt! Einmal mehr lässt uns unser Eislöwen-Rudel verblüfft zurück. Wer versucht, aus den Leistungen unserer Cracks in dieser Saison schlau zu werden, dürfte inzwischen mehr Fragezeichen als Antworten im Kopf haben. Am frühen Sonntagabend schlug das Pendel jedenfalls wieder in unsere Richtung aus. Nach der ebenso bitteren wie unnötigen 1:2-Heimniederlage gegen das Tabellenschlusslicht aus Bad Nauheim am Freitag zeigten unsere Löwen eine Reaktion und setzten sich am letzten Spieltag vor der Länderspielpause mit 2:1 nach Verlängerung bei den Kassel Huskies durch. Ausgerechnet dort, wo die Trauben bekanntlich deutlich höher hängen. Aber wer braucht schon Konstanz, wenn man seine Anhänger auch regelmäßig in den Wahnsinn treiben kann?

Ein Family Day, der seinem Namen alle Ehre machte

Bevor wir uns dem sportlichen Geschehen widmen, müssen wir allerdings noch ein paar Worte über das Drumherum verlieren. Die Kassel Huskies hatten zum „Family Day“ geladen und rückten damit vor allem die jüngsten Eishockeyfans in den Mittelpunkt. Auch der Eislöwen-Kidsclub machte sich auf den Weg nach Hessen und begleitete unsere Mannschaft in die Probonio Arena.

Bereits vor dem eigentlichen Spiel standen sich die U9-Vertretungen beider Clubs auf dem Eis gegenüber. Ein besonderes Erlebnis für die kleinen Nachwuchscracks, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Den Abschluss bildete ein großes gemeinsames Foto.

Genau so geht Eishockey! Rivalität auf dem Eis, Respekt und Zusammenhalt daneben. Es sind diese Momente, die unseren Sport so besonders machen. Ein großes Dankeschön nach Kassel für die Gastfreundschaft und diesen gelungenen Nachmittag!

Viel Kampf, wenig Glanz und zunächst ein Rückstand

Kommen wir zum sportlichen Teil. Und der war, zumindest über weite Strecken, wahrlich kein Leckerbissen. Die Huskies legten druckvoll los und bekamen von unserer Defensive nach gerade einmal fünf Minuten etwas zu viel Platz serviert. Leonhard Korus nahm die Einladung dankend an und brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung.

Wer nun auf ein packendes Eishockeyspiel hoffte, wurde zunächst enttäuscht. Beide Mannschaften mühten sich redlich, doch spielerische Höhepunkte blieben Mangelware. Zwei Strafzeiten auf unserer Seite, vier aufseiten der Gastgeber – Kapital konnte daraus allerdings niemand schlagen. Die Überzahlformationen beider Teams präsentierten sich erschreckend harmlos. Überhaupt fehlte beiden Offensivreihen über weite Strecken die nötige Durchschlagskraft.

Auch im Mittelabschnitt änderte sich daran zunächst wenig. Erst ließen unsere Eislöwen eine eigene Überzahl ungenutzt, anschließend musste Tom Knobloch für vier Minuten auf die Strafbank. Die Huskies kurbelten ordentlich, unsere Löwen mussten leiden, bissen sich aber durch und blieben standhaft. Beinahe wäre in Unterzahl sogar der Ausgleich gelungen.

Doch auch die nächste eigene Überzahl verstrich ohne Torerfolg. Immerhin: Das Momentum begann langsam, aber sicher auf unsere Seite zu kippen. Unsere Cracks behaupteten die Scheibe zunehmend besser im Angriffsdrittel, setzten die Hausherren unter Druck und spielten die Huskies irgendwann regelrecht müde.

Dann war es endlich so weit! Ryan MacKinnon zog ab, Drew LeBlanc und Connor Korte brachten ihre Schläger entscheidend an die Scheibe – und plötzlich stand es 1:1! Der verdiente Lohn für eine Phase, in der unser Rudel endlich mehr Biss und Entschlossenheit zeigte.

Berbner hält uns im Spiel – Ahlroth setzt den Schlusspunkt

In der Folge entwickelte sich tatsächlich noch so etwas wie ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften hielten sich von der Strafbank fern und suchten die Entscheidung. Möglichkeiten gab es hüben wie drüben, doch mit der Chancenverwertung standen beide Offensivreihen weiterhin auf Kriegsfuß.

Besonders wichtig wurde in dieser Phase Marvin Berbner. Unser junger Schlussmann entschärfte gleich zwei Breakaways der Huskies und hielt seine Mannschaft damit im Spiel. Starke Aktionen, die am Ende einen entscheidenden Anteil am Auswärtssieg haben sollten!

Weil auf beiden Seiten kein weiterer Treffer fallen wollte, ging es für unsere Eislöwen erstmals in dieser Saison in die Verlängerung. Nach 13 Partien, in denen stets nach 60 Minuten Schluss gewesen war, gab es nun also die Premiere in Sachen Overtime.

Und dort bewies unser Rudel den längeren Atem!

David Suvanto packte einen sehenswerten Move aus und brachte den Kasseler Schlussmann damit bereits zu Boden. Den Abpraller schnappte sich Alec Ahlroth, der nicht lange fackelte und die Scheibe eiskalt zum 2:1-Siegtreffer versenkte! Auswärtssieg! Zwei Punkte! 

Nach der Enttäuschung vom Freitag war das genau die Antwort, die wir uns von unserer Mannschaft erhofft hatten. Spielerisch sicherlich noch immer keine Offenbarung, aber mit Kampfgeist, Geduld und dem nötigen Willen belohnte sich unser Rudel am Ende für seinen Einsatz.

Platz vier klingt gut – darf aber nicht über die Baustellen hinwegtäuschen

Mit diesem Erfolg verabschieden sich unsere Eislöwen in die Länderspielpause. Zeit zum Durchatmen, aber vor allem auch Zeit, um die ersten 14 Saisonspiele gründlich aufzuarbeiten.

Denn so erfreulich der vierte Tabellenplatz auch ist, sollte er keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass noch längst nicht alles Gold ist, was glänzt. Unsere Mannschaft hat zweifellos Qualität, das hat sie bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Doch zwischen überzeugenden Auftritten und teilweise erschreckend uninspirierten Leistungen liegen mitunter nur wenige Tage. Die Konstanz fehlt, die Defensive offenbart immer wieder Schwächen und auch offensiv läuft längst nicht alles rund.

Gerade deshalb sollte die Länderspielpause nicht nur zum Verschnaufen genutzt werden. Auf das Trainerteam wartet reichlich Arbeit. Und auch die Verantwortlichen wären gut beraten, den Spielermarkt aufmerksam im Auge zu behalten.

Insbesondere auf der Torhüterposition sehen wir weiterhin Handlungsbedarf. Marvin Berbner hat in Kassel einmal mehr gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Doch der Junge ist noch jung, befindet sich mitten in seiner Entwicklung und darf keinesfalls verheizt werden. Ihm dauerhaft eine Verantwortung aufzubürden, die eigentlich auf mehrere Schultern verteilt gehört, wäre aus unserer Sicht der falsche Weg. Hier sollte man ernsthaft über eine zusätzliche Verstärkung nachdenken.

Natürlich wollen wir bei aller Kritik nicht vergessen, wo unsere Eislöwen aktuell stehen. Platz vier nach 14 Spielen ist eine ordentliche Ausgangslage, auf der sich aufbauen lässt. Und zwei Punkte aus Kassel nimmt man schließlich auch nicht im Vorbeigehen mit.

Aber wer höhere Ziele verfolgt, darf sich eben nicht allein mit dem Tabellenstand zufriedengeben. Entscheidend ist, wie sich unsere Mannschaft weiterentwickelt. Die bisherigen Auftritte haben gezeigt, dass in diesem Rudel einiges steckt. Sie haben allerdings ebenso deutlich gemacht, dass noch jede Menge Luft nach oben vorhanden ist.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieses ersten Saisonabschnitts: Unsere Eislöwen können viel – aber sie müssen endlich lernen, dieses Können regelmäßig aufs Eis zu bringen.

Für den Moment überwiegt jedoch die Freude über den Auswärtssieg. Die passende Antwort auf den bitteren Freitagabend ist gelungen, zwei weitere Punkte wandern auf unser Konto und das Rudel darf mit einem Erfolgserlebnis in die Pause gehen.

Jetzt heißt es erst einmal: Durchatmen, Akkus aufladen und die Mähne richten!

Denn nach der Länderspielpause geht die wilde Fahrt weiter. Und wir hoffen doch sehr, dass unsere Löwen dann etwas häufiger den Weg nach oben finden.

Sonntag, 1. November 2026

Welches Gesicht zeigen die Eislöwen in Kassel?

Ein Viertel der Hauptrunde ist Geschichte. Zeit für eine erste Zwischenbilanz, die bei unseren Dresdner Eislöwen durchaus gemischte Gefühle hinterlässt. Sieben Siege stehen sechs Niederlagen gegenüber – eine nahezu ausgeglichene Bilanz, die ziemlich gut widerspiegelt, was unser Rudel bislang auf dem Eis gezeigt hat. Mal begeisternd, mal ernüchternd. Mal offensiv eine echte Augenweide, mal defensiv zum Haare raufen.

Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht diese Achterbahnfahrt. Mit satten 48 Treffern stellen unsere Eislöwen hinter Düsseldorf (52) die zweitbeste Offensive der gesamten Liga. Das kann sich durchaus sehen lassen! Doch wo viel Licht ist, fällt bekanntlich auch Schatten. Und der ist in der Defensive nicht gerade klein. Bereits 43 Gegentreffer mussten unsere Cracks hinnehmen und gehören damit zu den anfälligsten Mannschaften der Liga. Vorne hui, hinten zu oft pfui – so könnte man das erste Saisonviertel durchaus zusammenfassen.

Eine weitere interessante Randnotiz: Noch keine einzige Partie unserer Eislöwen ging in die Verlängerung. Sämtliche 13 Begegnungen waren nach 60 Minuten entschieden. Bei unserem Rudel gibt es bislang offenbar nur ganz oder gar nicht. Nervenschonend ist das allerdings nicht immer.

Zwei ambitionierte Teams, zwei durchwachsene Bilanzen

Am heutigen Sonntag beginnt für unsere Eislöwen in Kassel das zweite Viertel der regulären Saison. Und mit den Huskies wartet ein Gegner, der sich den bisherigen Saisonverlauf sicherlich ebenfalls etwas anders vorgestellt hat.

Die Nordhessen rangieren aktuell einen Tabellenplatz und einen Zähler vor unserem Rudel. Am Freitag mussten sich die Huskies in Düsseldorf knapp mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben. Dabei begann die Saison für die Schlittenhunde durchaus vielversprechend. Vier Siege und elf Punkte aus den ersten vier Begegnungen ließen zunächst auf eine erfolgreiche Spielzeit hoffen.

Doch inzwischen ist ordentlich Sand im Kasseler Getriebe. Seit mehr als einem Monat warten die Huskies auf einen Sieg nach regulärer Spielzeit. Zuletzt gelang dieser am 25. September beim 4:2-Heimerfolg gegen die Füchse aus Weißwasser. Danach wurde zwar weiterhin gepunktet und gewonnen, allerdings benötigten die Nordhessen viermal in Folge die Verlängerung oder das Penaltyschießen, um als Sieger vom Eis zu gehen.

Zuletzt wurde es auch vor heimischer Kulisse ungemütlich. Gegen Landshut setzte es eine 2:4-Niederlage, gegen Weiden folgte sogar eine deutliche 1:5-Pleite. Aus den vergangenen vier Begegnungen sprangen insgesamt gerade einmal drei Punkte heraus. Für eine Mannschaft mit den Ambitionen der Kassel Huskies ist das sicherlich zu wenig.

Aufbaugegner oder Spielverderber?

Am heutigen Nachmittag treffen somit zwei vermeintliche Spitzenteams aufeinander, die ihren eigenen Ansprüchen bislang nicht immer gerecht geworden sind. Beide Mannschaften verfügen zweifellos über reichlich Qualität. Doch Qualität auf dem Papier gewinnt bekanntlich noch keine Eishockeyspiele.

Und damit wären wir wieder bei der Frage aller Fragen: Welches Gesicht zeigt unser Eislöwen-Rudel heute?

Sehen wir die Mannschaft, die mit Tempo, Leidenschaft und offensiver Durchschlagskraft jeden Gegner vor Probleme stellen kann? Oder erleben wir erneut jene unerklärlichen Schwächephasen, in denen defensive Ordnung und Konsequenz offenbar irgendwo in der Kabine vergessen wurden?

Nach der bitteren Heimniederlage gegen das Tabellenschlusslicht aus Bad Nauheim wäre eine passende Reaktion jedenfalls dringend angebracht. Denn eines sollte klar sein: Wer höhere Ziele verfolgt, darf sich nicht nur dann von seiner besten Seite zeigen, wenn gerade alles von allein läuft.

Für die Huskies geht es darum, ihre Negativserie vor heimischem Publikum zu beenden. Für unsere Eislöwen darum, ein völlig verkorkstes Null-Punkte-Wochenende zu verhindern und mit einem positiven Gefühl in die anstehende Länderspielpause zu gehen.

Die Ausgangslage verspricht also Spannung. Kassel will die dritte Heimniederlage in Folge unbedingt vermeiden. Wir dagegen hätten überhaupt nichts dagegen, den Schlittenhunden die nächste Niederlage einzuschenken.

Samstag, 31. Oktober 2026

Halloween-Grüße aus Löbau

Ob schaurig-schönes Halloween, ein gemütlicher Tag mit der Familie oder einfach ein paar entspannte Stunden mit den Liebsten – wir wünschen allen Eislöwen-Fans, Freunden und Unterstützern einen wunderschönen Feiertag!

Lasst den Alltag für einen Moment hinter euch, genießt die gemeinsame Zeit und macht das Beste aus diesem freien Tag. Vielleicht darf es heute ja auch ein bisschen gruselig werden? 

Ein kleines Stück Halloween für echte Eislöwen-Fans!

Passend zum heutigen Tag möchten wir euch noch einmal an unseren diesjährigen Halloween-Sticker erinnern. Ein schaurig-schönes Sammlerstück für alle, deren Herz auch an Halloween blau-weiß schlägt!

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In diesem Sinne: Happy Halloween, genießt den Feiertag und bleibt schön blau-weiß!