Sonntag, 19. März 2023

Eislöwen scheitern wieder an sich selbst

Ja, dass muss man erstmal verdauen. Nach drei Spielen im Playoff-Viertelfinale liegen unsere Eislöwen in der Serie bereits mit 0:3 zurück stehen nun am kommenden Dienstag auf heimischen Eis mit dem Rücken zur Wand. Dabei hatte dieses Spiel drei alles was man von unseren Eislöwen erwarten konnte. Mit "Schwendi" zwischen den Pfosten fanden unsere Cracks sofort ins Spiel, dominierten das Geschehen und zeigten Playoff-Eishockey. Das 1:0 durch Johan Porsberger nach 13 Minuten dann hoch verdient. In der Folge belassen es unsere Eislöwen bei dem knappen Vorsprung, bauen ihn dann im Powerplay immerhin auf 2:0 aus. Eine halbe Stunde war zu diesem Zeitpunkt gespielt und auch in der Folge deutete rein gar nichts auf ein Comeback der Hausherren hin. Die Pinguine wirkten platt und müde. Wie aus dem Nichts fällt dann der Anschlusstreffer. Die Halle, die längst eingeschlafen war, wachte nochmal auf. Dennoch schienen die Eislöwen den Vorsprung nach Hause bringen zu können. Doch dann fiel auch noch der Ausgleich und es ging in die Verlängerung. In dieser hatten die Hausherren dann das Quäntchen mehr Glück. Riefers traf zum 3:2-Endstand und schickte die Eislöwen trotz guter Vorstellung ins Tal der Tränen. Viel falsch gemacht hat man nicht und dennoch steht man mit leeren Händen da. Am Dienstag hilft dann nur noch ein Sieg um drohende Sommerpause abzuwenden...

Die Statistik zum Spiel:

Krefeld Pinguine - Dresdner Eislöwen 3:2 OT (0:1, 0:1, 2:0 / 1:0)

Torfolge: 0:1 Johan Porsberger (13:16), 0:2 David Rundqvist (29:24/PP1), 1:2 Zach Magwood (52:28), 2:2 Philip Riefers (57:28), 3:2 Philip Riefers (72:53)

Strafen: 6 / 4 Minuten

Zuschauer: 7.726 in der Yayla-Arena 

Serienstand: 3:0

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