Dienstag, 22. September 2026

Premiere geglückt: Unser 1. Wikinger-Schach-Turnier begeistert in Löbau

Bei herbstlichem Wetter war es am vergangenen Samstag endlich so weit: Unser 1. Wikinger-Schach-Turnier ging auf der Vereinswiese des Kleingartenvereins Gustav Wenzel in Löbau über die Bühne. Acht Zweierteams waren unserer Einladung gefolgt und verbrachten gemeinsam mit uns einen sportlichen, spannenden und vor allem lustigen Nachmittag.

Für uns als Eislöwen-Fans Löbau reichte es beim eigenen Turnier am Ende zwar nicht ganz zum Sieg – mit einem starken dritten Platz können wir aber absolut zufrieden sein.

>> Ergebnisse und Platzierung vom Turnier

Aufgeteilt in zwei Gruppen lieferten sich die Teams bereits in der Vorrunde spannende Partien. Schon vor Turnierbeginn stand fest: Alle acht Mannschaften ziehen ins Viertelfinale ein. Für diesen Modus hatten wir uns ganz bewusst entschieden, damit jedes Team am Ende auf die gleiche Anzahl an Spielen kommt und wirklich alle bis zum Schluss um eine Platzierung kämpfen können.

Auch der Zeitplan wurde hervorragend eingehalten, sodass wir bereits gegen 15:45 Uhr mit der Finalrunde starten konnten. Dort setzten sich in den Viertelfinals die jeweiligen Favoriten durch – beste Voraussetzungen also für zwei spannende Halbfinals. Und die rund 35 Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden.

Am Ende setzte sich das Team „Rote Karte fürs Wasser“ in einem packenden Finalspiel durch und sicherte sich damit den ersten Lausitzer Granitschädel-Pokal. Herzlichen Glückwunsch zum Turniersieg!

Doch auch für die anderen Mannschaften war nach dem Ausscheiden aus dem Titelrennen noch lange nicht Schluss. Sämtliche Platzierungen wurden ausgespielt, sodass jedes Team auf die gleiche Anzahl an Partien kam. Und natürlich musste niemand mit leeren Händen nach Hause gehen. Von Spezialitäten der Löbauer Bergquell Brauerei über Gutscheine für die Minigolfanlage in Lawalde bis hin zu Präsenten unseres Partners André Ludwig aus Löbau war für jeden etwas dabei.

So ganz ohne Eishockey ging es an diesem Nachmittag natürlich ebenfalls nicht. Unser „kleiner“ Fanshop brummte und auch auf dem Spielfeld gab es einen interessanten Eishockey-Bezug: Unter den Teilnehmern durften wir einen ehemaligen Eishockeyspieler aus Tschechien begrüßen, der während seiner Karriere bereits gemeinsam mit einigen ehemaligen Eislöwen-Spielern auf dem Eis stand.

Das Turnier wurde von den teilnehmenden Teams und unseren Besuchern hervorragend angenommen. Unser Organisationsteam durfte sich über viel Lob für die Veranstaltung und den gesamten Ablauf freuen. Besonders schön: Schon jetzt gibt es Interesse an einer zweiten Auflage im kommenden Jahr.

Für dieses Jahr können wir als Fanclub deshalb rundum zufrieden auf unsere Premiere zurückblicken. Und nach dem letzten Wurfholz war natürlich noch lange nicht Schluss: Gemeinsam wurde gelacht, angestoßen und bis tief in die Nacht gefeiert. Erst gegen 1:30 Uhr schlossen wir schließlich das Vereinshaus ab – und damit ging ein ganz besonderer Tag zu Ende.

Zum Abschluss bleibt uns vor allem eines zu sagen: Danke!

Wir bedanken uns bei unseren Partnern und Unterstützern, bei allen teilnehmenden Teams, unseren Besuchern und natürlich bei allen Helferinnen und Helfern. Ihr habt diesen Tag gemeinsam mit uns zu etwas ganz Besonderem gemacht!

Vielen Dank – Gemeinsam. Laut. Mit Herz.

Montag, 21. September 2026

Elf Gegentore, null Punkte - der erste Dämpfer sitzt

Die Vorfreude war da. Endlich ging es wieder um die berühmte Wurst. Endlich wieder Eiszeit in der JOYNEXT Arena. Endlich wieder Punktspiele für unsere Eislöwen.

Und trotzdem war da schon am Freitagmittag dieses mulmige Gefühl im Bauch. Die Euphorie aus der Vorbereitung? Irgendwie verflogen. Die Stimmung war gedämpfter als gedacht. Lockerer Treffpunkt, kurzweilige Bahnfahrt mit den Mädels und Jungs nach Dresden – und doch fehlte dieses ganz besondere Kribbeln.

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Das änderte sich spätestens, als wir endlich wieder in der Nordkurve standen. Das blau-weiße Feuer brannte wieder und ich hoffte zu diesem Zeitpunkt noch, dass der Funke auch auf unsere Mannschaft überspringen würde. Mit einer schönen Choreografie starteten wir gemeinsam in die neue Saison.

Die Kassel Huskies hatten wir in der Vorbereitung noch mit 4:1 geschlagen. Schon damals gab ich auf dieses Ergebnis nicht besonders viel – und nach den ersten 60 Minuten der neuen Saison fühlte ich mich darin bestätigt. Die grenzenlose Euphorie mancher konnte ich ohnehin nie so ganz teilen. Demut ist in dieser Liga wichtig. Wir wissen schließlich wie schnell es noch eine Etage tiefer gehen kann.

Während unsere Eislöwen fahrig und unsortiert wirkten, waren die Huskies sofort auf Betriebstemperatur und schossen im ersten Drittel eiskalt zwei Tore. Das hatte gesessen. Und besser wurde es zunächst nicht.

Kassel spielte abgezockt, hatte das Eislöwen-Spiel durchschaut und erhöhte im zweiten Abschnitt humorlos auf 0:4. Hmm. Irgendwie kam uns das alles bekannt vor. Die vergangene Saison liegt eben doch noch nicht so lange zurück. Genau deshalb sollten Demut und Bescheidenheit in den kommenden Wochen und Monaten gute Begleiter für uns sein.

Und die Nordkurve? Die machte einfach weiter. Wir trieben die Mannschaft nach vorn. „Auf geht's, Löwen, schießt ein Tor, schießt ein Tor, schießt ein Tor für uns!“ Und siehe da: Der Puck wurde mit aller Macht über die Linie gedrückt. Adam Helewka und Bruno Riedl brachten die Hoffnung zurück – 2:4 nach 40 Minuten. Paule auf dem Podest brachte es anschließend auf den Punkt: „Dieses Tor gehörte zu 60 Prozent den Fans.“

Entsprechend motiviert ging es in den Schlussabschnitt. Doch Kassel hatte an diesem Abend irgendwie auf alles eine Antwort. Das 2:5 wirkte kurzzeitig wie die Vorentscheidung, ehe unsere Eislöwen durch Jan Nijenhuis noch einmal auf 3:5 herankamen. Gerade einmal 47 Sekunden lagen zwischen beiden Treffern. Für das ganz große Comeback reichte es allerdings nicht mehr. Dafür waren die Huskies an diesem Abend einfach zu konsequent – und zu gierig. Zwei weitere Treffer sorgten gleich am ersten Spieltag für einen gehörigen Dämpfer: 3:7.

Ja, das klingt heftig. Und irgendwie war es das auch. Ein herzliches Guten Morgen an alle Träumer. Diese Saison wird kein Selbstläufer – schon gar nicht, wenn wir selbst weit von unserem Maximum entfernt bleiben.

Wildes Treiben in Memmingen

Keine 48 Stunden später standen unsere Cracks schon wieder auf dem Eis. Diesmal in Memmingen. Der Aufsteiger hatte sein Auftaktspiel am Freitag gewonnen und durfte nun erstmals auf heimischem Eis in der DEL2 ran.

Auch hier hatte ich im Vorfeld eine ungute Vorahnung und prophezeite im Fanclub-Budel ein ganz „komisches und wildes“ Spiel. Tja. Manchmal wäre es schöner, wenn man mit seinen Vorahnungen danebenliegt.

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Was wir uns da am Bildschirm anschauen mussten, war phasenweise schon grenzwertig. Ein Hühnerhaufen wäre vermutlich organisierter unterwegs gewesen. Und so kam, was irgendwie kommen musste: Im Powerplay ging Memmingen in Führung (11.). Eine wirkliche Antwort fanden unsere Eislöwen darauf zunächst nicht. Und wenn doch einmal etwas durchkam, war Michael Bitzer zwischen den Pfosten zur Stelle.

Im zweiten Abschnitt konnten wir dann endlich kurz aufatmen. Und nein, nicht weil unsere bestellte Pizza nach einer gefühlten Ewigkeit endlich geliefert wurde. Alec Ahlroth stellte in Überzahl auf 1:1 (26.). Jetzt sollte es doch endlich losgehen! Denkste.

Kurz darauf durften wieder die Hausherren in Überzahl ran und Nick Maul erzielte das 2:1. Es ging munter weiter. Dane Fox stellte nach etwas mehr als einer halben Stunde wieder auf Unentschieden, doch Ruhe und Ordnung kehrten deshalb noch lange nicht in das Dresdner Spiel ein.

Im Gegenteil: Nun waren die Gastgeber auch bei Fünf-gegen-Fünf erfolgreich. Die Stimmung im Fanclub-Budel? Entsprechend im Keller. Und auch im letzten Drittel sollte nicht mehr viel zusammenlaufen. Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, als Memmingen bereits auf 4:2 erhöhte. Spätestens da machte sich das Gefühl breit, dass es auch an diesem Abend nichts mit einem Eislöwen-Erfolg werden würde.

Einen positiven Aspekt gab es immerhin: Das bislang kränkelnde Überzahlspiel zeigte sich verbessert. Tomas Andres traf bei numerischer Überlegenheit zum 3:4 und sorgte damit noch einmal für Hoffnung. In den verbleibenden sechs Minuten versuchten unsere Eislöwen alles. Sie hatten sogar das nötige Glück, dass Memmingen gleich zweimal die endgültige Entscheidung verpasste. Doch vor dem gegnerischen Tor blieben wir abermals zu harmlos. Dann war Schluss.

Zwei Spiele. Null Punkte. Elf Gegentore. Das steht nach all den Vorschusslorbeeren und einer guten Vorbereitung nun erst einmal in den Büchern. Jetzt ist eine Reaktion gefragt. Die ersten beiden Auftritte werfen Fragen auf. Ist es der Druck? Ist es Überschätzung? Einfach nur ein schlechter Start? Fehlt nach dem Abstieg vielleicht noch das Selbstverständnis für diese Liga? Oder waren es schlicht zwei gebrauchte Abende?

Keine Ahnung. Nach zwei Spielen müssen wir sicherlich noch keine Grundsatzdebatten führen. Eine Saison wird weder am ersten noch am zweiten Spieltag entschieden. Aber genauso wenig sollten wir die beiden Auftritte schönreden. Die DEL2 wartet auf niemanden. Sie verzeiht Nachlässigkeiten nicht und sie interessiert sich herzlich wenig dafür, wie gut eine Vorbereitung gelaufen ist.

Am kommenden Wochenende erhoffen wir uns deshalb von unseren Eislöwen vor allem eines: Eine Reaktion. Nicht mehr. Aber eben auch nicht weniger.

Donnerstag, 17. September 2026

Volles Programm: Saisonstart, Wikinger-Schach und Watchparty!

Vor uns liegt ein pickepackevolles Wochenende – und wir haben richtig Bock drauf! Endlich geht es wieder um Punkte, denn die neue DEL2-Saison steht in den Startlöchern.

Am Freitagabend wird es endlich wieder ernst: Um 19:30 Uhr empfangen unsere Dresdner Eislöwen die Kassel Huskies zum ersten Spiel der neuen Saison in der JOYNEXT Arena. Nach einer langen Sommerpause und der Vorbereitung fiebern wir dem ersten Bully entgegen und freuen uns riesig darauf, gemeinsam mit den Eislöwen in die neue Spielzeit zu starten. Auf geht’s, Löwen!

Passend zum Saisonstart geht natürlich auch unser Tippspiel wieder in eine neue Runde. Tippt gemeinsam mit uns die Spiele der DEL2 und zeigt, wer den besten Riecher für die Ergebnisse hat. Wer wird am Ende unser Tippkönig? Natürlich warten auch in dieser Saison wieder kleine Preise auf die besten Tipper!

Wikinger-Schach um den Lausitzer Granitschädelpokal

Am Samstag geht es dann in Löbau weiter. Wir veranstalten unser 1. Wikinger-Schach-Turnier um den Lausitzer Granitschädelpokal. Acht Zweierteams gehen an den Start und kämpfen um Punkte, Platzierungen und natürlich den Pokal. Alles Wichtige zum Turnier findet ihr hier: Klick! 

Wir freuen uns riesig auf die Premiere unseres Turniers und hoffen auf einen unterhaltsamen Nachmittag mit spannenden Duellen, jeder Menge Spaß und einer tollen Atmosphäre.

Mitgliederversammlung und Eislöwen zum Abschluss

Auch am Sonntag ist noch lange nicht Schluss. Zunächst steht unsere Mitgliederversammlung auf dem Programm, bevor wir das Wochenende anschließend gemeinsam bei unserer Watchparty ausklingen lassen. Dabei richten sich die Blicke nach Memmingen: Unsere Eislöwen sind am zweiten Spieltag beim Aufsteiger zu Gast und wollen auch auswärts die ersten Punkte der neuen Saison einfahren.

Drei Tage, Eishockey, Wikinger-Schach, Fanclub und jede Menge Gemeinschaft – mehr Programm geht an einem Wochenende fast nicht. Wir freuen uns drauf!

Gemeinsam. Laut. Mit Herz.

Samstag, 5. September 2026

Der Gradmesser schlechthin: Eislöwen empfangen die Huskies

Der Sonntag bringt unseren Eislöwen bereits das vorletzte Vorbereitungsspiel dieses Sommers. Nach den Siegen gegen Wolfsburg (4:2) und zuletzt in Weißwasser (5:3) wartet nun noch einmal ein echter Gradmesser auf unsere Cracks: Die Kassel Huskies reisen nach Dresden.

Und dieses Duell hat durchaus seinen besonderen Reiz. Die Huskies nehmen seit Jahren immer wieder Anlauf in Richtung PENNY DEL – und scheitern in den Playoffs regelmäßig irgendwo zwischen Halbfinale und Finale. Mal an sich selbst, mal – wie in der vergangenen Saison – an einem schlicht überlegenen Gegner.

Für unsere Eislöwen dürfte die Partie damit eine der interessantesten Standortbestimmungen der bisherigen Vorbereitung werden. Kassel gehört auch in dieser Saison zu den Mannschaften, an denen sich der Rest der DEL2 messen lassen muss. Umso spannender wird die Frage, wie sich unsere Cracks gegen die ambitionierten Nordhessen präsentieren.

Dabei könnte es durchaus ähnlich intensiv und hitzig zur Sache gehen wie am Freitagabend in Weißwasser. Schließlich treffen hier zwei Mannschaften aufeinander, die sich schon bald unter ganz anderen Vorzeichen wiedersehen werden.

Bei aller Vorfreude und sportlichen Brisanz gilt aber auch diesmal: Am Ende ist und bleibt es Vorbereitung. Das Ergebnis ist nett – wichtiger ist, was unsere Eislöwen auf dem Eis zeigen.

Nie Deutscher Meister? Dafür einen schönen Abend verbracht.

Es kommt ja eher selten etwas Verwertbares aus den Lautsprechern in Weißwasser. Am Freitagabend hatte der Hallensprecher nach Spielende aber tatsächlich einmal das passende Fazit parat: „Es ist Vorbereitung, scheißegal.“

Und damit liegt er sogar vollkommen richtig.

Unsere Eislöwen hatten in den 60 Minuten zuvor das sportlich weitgehend bedeutungslose Derby bei den Füchsen verdient mit 5:3 für sich entschieden. Ein Sieg fürs gute Gefühl, nicht mehr – aber eben auch nicht weniger. Gleichzeitig läuteten unsere Cracks damit die letzte Phase der Vorbereitung ein. Nach Duellen mit zum Teil höherklassigen Gegnern geht es bis zum Saisonstart nun ausschließlich gegen Mannschaften aus der DEL2.

>> Bildergalerie vom Spiel

In Weißwasser erwischten unsere Eislöwen einen richtig guten Start. Vom ersten Bully weg setzte unser Rudel die Gastgeber unter Druck. Da überraschte es kaum, dass der Puck bereits nach 66 Sekunden erstmals im Gehäuse der Füchse zappelte. Sebastian Gorcik vollendete einen schön herausgespielten Angriff zum frühen 1:0.

Auch danach blieben unsere Löwen auf dem Gaspedal. Nach knapp zehn Minuten spiegelte sich die Überlegenheit erneut auf der Anzeigetafel wider. Ricardo Hendreschke, einmal mehr einer der auffälligsten Akteure im Rudel, hämmerte den Puck zum 2:0 in die Maschen.

Fast aus dem Nichts kamen die Füchse im direkten Gegenzug zum Anschlusstreffer. Spielerisch waren unsere Eislöwen im ersten Abschnitt eine Klasse besser – einzig das Ergebnis wollte diese Überlegenheit nicht so recht widerspiegeln.

Im zweiten Drittel änderte sich das Bild. Die Verhältnisse auf dem Eis wurden ausgeglichener und die Hausherren setzten nun deutlich mehr Akzente nach vorn. Janick Schwendener musste einige starke Reflexe auspacken, damit die 2:1-Führung Bestand hatte.

Auf der Gegenseite dauerte es etwas, ehe unsere Cracks wieder zu den ganz großen Möglichkeiten kamen. Eine davon nutzte Tomas Sykora in der 29. Minute zum 3:1. Doch erneut ließ die Antwort der Füchse nicht lange auf sich warten. In Überzahl verstolperte zunächst Ex-Eislöwe Saakyan den Puck, ehe Schmidt-Svejstrup – Gesundheit! – das Spielgerät zum 2:3 ins blau-weiße Gehäuse hämmerte.

Im weiteren Verlauf waren die Füchse plötzlich dem Ausgleich näher als unsere Eislöwen dem vierten Treffer. Dennoch rettete das Rudel den knappen Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Und der kam zunächst ziemlich vogelwild daher. Es ging rauf und runter, Struktur und Taktik hatten sich offenbar gemeinsam für ein paar Minuten aus der Eishalle verabschiedet. Erst Jacob Ficenec sorgte mit dem 4:2 wieder für etwas Ruhe. Wie genau der Puck in dieser Situation den Weg über die Linie fand, dürfte am Ende zweitrangig sein – drin ist drin.

Danach wurde es noch einmal richtig hitzig. Zahlreiche Strafzeiten auf beiden Seiten, eine zunehmend aufgeheizte Stimmung auf den Rängen und die bei einem Derby wohl unvermeidlichen verbalen Scharmützel sorgten dafür, dass plötzlich doch etwas Feuer in diesem Testspiel steckte.

Ein bisschen Eishockey wurde zwischendurch ebenfalls noch gespielt. Oliver Granz drückte den Puck zum 5:2 über die Linie und sorgte damit endgültig für die Entscheidung. Mit der Schlusssirene gelang den Füchsen noch das frenetisch gefeierte 3:5.

Geschenkt.

Am Ende stand ein verdienter 5:3-Erfolg für unsere Eislöwen und damit ein gutes Gefühl auf der Heimfahrt. Punkte gibt es dafür keine, die Tabelle interessiert sich ebenfalls herzlich wenig dafür – und damit wären wir wieder beim Ausgangspunkt: Vorbereitung ist Vorbereitung. Testspiele sind am Ende Schall und Rauch.

Trotzdem war es ein schöner Abend in Weißwasser.

Und nachdem uns zuvor aus den Rängen freundlich mit „Absteiger, Absteiger“ und „Ihr werdet nie Deutscher Meister“ an unsere jüngere Vergangenheit und die begrenzten Aussichten auf zukünftige Meisterfeiern erinnert wurde, wollen wir selbstverständlich nicht nachtragend sein.

Stimmt: Deutscher Meister werden wir wahrscheinlich nicht. 

Aber für einen versauten Freitagabend in Weißwasser hat es immerhin noch gereicht.

Gute Besserung an dieser Stelle an unsere Spieler Sebastian Gorcik und Lukas Buschbek. Beide konnten die Partie nicht zu Ende spielen. 

Donnerstag, 3. September 2026

Derby-Test: Eislöwen vor erstem DEL2-Vergleich

In zwei Wochen startet die DEL2 in die neue Spielzeit. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren und alle Teams arbeiten intensiv daran, zum Saisonauftakt bestmöglich gerüstet zu sein. Das gilt natürlich auch für unsere Eislöwen, auf die am kommenden Wochenende gleich zwei weitere Tests gegen Konkurrenten aus der DEL2 warten.

Den Anfang macht am Freitagabend das Duell in Weißwasser. Über Sinn und Unsinn eines Derbys in der Vorbereitung kann man sicherlich diskutieren. Eines steht aber fest: Für unsere Cracks wird die Partie eine weitere interessante Standortbestimmung auf dem Weg zum Saisonstart.

Nach den bisherigen Tests sind wir besonders gespannt darauf, wie sich unsere Mannschaft nun im direkten Vergleich mit einem Ligakonkurrenten präsentiert. Auch wenn es „nur“ Vorbereitung ist, bringt ein Duell mit Weißwasser natürlich immer eine gewisse Brisanz mit sich.

Wir freuen uns jedenfalls auf den ersten internen DEL2-Vergleich der Vorbereitung – und werden uns am Freitag ebenfalls mit einer kleinen Abordnung auf den Weg nach Weißwasser machen.

Starke Unterstützung für unsere Premiere!

Wir freuen uns sehr, mit Kaufland einen weiteren Unterstützer für unser 1. Wikinger-Schach-Turnier am 19. September 2026 an unserer Seite zu haben. 

>> Alles Wichtige zu unserem Turnier findet ihr hier! 

Gerade bei der erstmaligen Organisation einer solchen Veranstaltung ist Unterstützung alles andere als selbstverständlich. Umso mehr freuen wir uns über das Engagement und die Wertschätzung für unser Vorhaben.

Ein großes Dankeschön an Kaufland für die Unterstützung! 

Jetzt steigt die Vorfreude weiter – wir freuen uns auf einen tollen Turniertag mit euch!

Montag, 31. August 2026

Comeback-Qualitäten und starke Ansätze

Nach 168 langen Tagen des Wartens war es am zurückliegenden Wochenende endlich wieder so weit: Heimspielzeit in der JOYNEXT Arena! Unsere Eislöwen hatten zum traditionellen Heimturnier geladen. Fast schon ebenso traditionell ist allerdings, dass die Spiele trotz interessanter Gegner nicht das ganz große Zuschauerinteresse wecken. An beiden Turniertagen waren dennoch jeweils rund 2.500 Fans dabei – darunter auch einige Unterstützer aus Iserlohn, Wolfsburg und Liberec.

Den Auftakt in das Turnier machten am Freitag die beiden DEL-Clubs aus Wolfsburg und Iserlohn. Die Grizzlys verpassten dabei als Titelverteidiger den erneuten Einzug ins Finale und mussten sich den Roosters knapp geschlagen geben. Das einzige Tor der Partie fiel erst in der 59. Minute, als Eisenmenger für Iserlohn traf.

Anschließend waren unsere Cracks gegen Liberec gefordert. Dieses Duell hatte es bereits im Februar dieses Jahres gegeben. Damals wie diesmal mussten sich unsere Eislöwen zwar dem tschechischen Erstligisten geschlagen geben, doch die Schützlinge von Bo Subr zeigten eine deutlich bessere Leistung als noch beim Aufeinandertreffen während unserer DEL-Saison.

Die Partie begann dabei durchaus verheißungsvoll. David Suvanto traf im Powerplay sehenswert zum 1:0 (7.). Die Weißen Tiger erhöhten anschließend zwar den Druck, doch unsere Eislöwen blieben hellwach. Einen Fehler im Spielaufbau der Gäste nutzte Tyson Spink eiskalt und erhöhte auf 2:0. Auf der Gegenseite war Fabian Hegmann zwischen den Pfosten mehrfach gefordert und hielt die Führung zunächst fest.

Liberec, das in dieser Saison auch in der Champions Hockey League antritt, erhöhte im zweiten Abschnitt allerdings spürbar den Druck. Unsere Eislöwen agierten nun nicht mehr ganz so zielstrebig wie noch zu Beginn der Partie. Der 1:2-Anschlusstreffer war die logische Konsequenz. Auch im Schlussabschnitt sollte für unsere Mannschaft nicht mehr viel gehen – unter anderem, weil man sich durch einige Strafzeiten selbst aus dem Rhythmus brachte. Der Favorit nutzte diese Unzulänglichkeiten eiskalt aus, drehte die Partie und zog am Ende auf 5:2 davon.

Damit ging es für unsere Eislöwen am Sonntag im Spiel um Platz drei gegen die Grizzlys Wolfsburg. Noch im Vorjahr standen sich beide Teams im Finale gegenüber. Damals hatten sich die Niedersachsen knapp mit 2:1 durchgesetzt.

Zurück ins Hier und Jetzt: Unsere Cracks erwischten einen guten Start und erspielten sich die ersten Chancen. Nur der Treffer gegen Ex-Eislöwe Hannibal Weitzmann wollte zunächst nicht fallen. Und dann kam es, wie es in solchen Situationen eben häufig kommt: Unterzahl Eislöwen – und schon lagen die Gäste in Führung. Gerade einmal 26 Sekunden nachdem Felix Krüger in der Kühlbox Platz genommen hatte, traf Robert Lynch zum 0:1. Nun hatten die Niedersachsen das Momentum auf ihrer Seite. Justin Feser legte nur zwei Minuten später das 0:2 nach. Das hatte gesessen. Nach einem eigentlich guten Start mussten sich unsere Cracks erst einmal schütteln.

Das zweite Drittel begann dann allerdings direkt mit einem Weckruf. Gerade einmal 24 Sekunden waren gespielt, als Neuzugang Adam Helewka endlich Weitzmann im Grizzlys-Tor überwinden konnte. Unsere Cracks fanden nun wieder besser in die Partie, verdienten sich den Anschlusstreffer und wollten mehr.

Und es kam auch mehr: Eine schöne Kombination über Dane Fox und die beiden Spink-Brüder sorgte in der 34. Minute für das 2:2. Damit war vor dem Schlussabschnitt wieder alles offen.

Die Partie wurde nun zunehmend intensiver und auf beiden Seiten häuften sich die Strafzeiten. Ein weiterer schöner Spielzug sorgte schließlich für die erstmalige Eislöwen-Führung an diesem Nachmittag. Jan Nijenhuis brachte die Scheibe vor das Tor, wo mit Alec Ahlroth ein weiterer Neuzugang goldrichtig stand und zum 3:2 vollendete.

Es folgte eine wilde Schlussphase, in der unsere Cracks noch einmal in Unterzahl ran mussten. Doch auch diese Situationen wurden unbeschadet überstanden – nicht zuletzt, weil „Schwendi“ zwischen den Pfosten einen guten Eindruck hinterließ. Als die Wolfsburger schließlich ihren Goalie vom Eis nahmen, machte Dane Fox mit seinem Schuss ins verwaiste Gehäuse alles klar: 4:2 für unsere Eislöwen!

Siege in der Vorbereitung sollte man bekanntlich niemals überbewerten. Dennoch war es am Ende ein verdienter Erfolg unserer Mannschaft, die sich auch von einem 0:2-Rückstand nicht entmutigen ließ und mit einer starken Reaktion zurück in die Partie fand.

Insgesamt lässt sich auf diesem Turnierwochenende definitiv aufbauen. Gegen Liberec zeigte unsere Mannschaft über weite Strecken gute Ansätze, gegen Wolfsburg folgte nach dem Rückstand die passende Antwort. Natürlich gibt es bis zum Saisonstart noch einiges zu verbessern – doch die Richtung stimmt.

Am kommenden Wochenende warten mit den Füchsen und Kassel erstmals zwei Konkurrenten aus der DEL2 auf unsere Mannschaft. Damit geht die Vorbereitung in die nächste interessante Phase.

Den Sachsenlotto Cup 2026 sicherte sich übrigens am Sonntagabend Liberec. Die Weißen Tiger setzten sich im Finale mit 2:1 gegen die Iserlohn Roosters durch und krönten damit ein erfolgreiches Wochenende in Dresden.

Sonntag, 30. August 2026

Heute geht’s um Platz drei!

Nach der 2:5-Niederlage am Freitag gegen die Bílí Tygři Liberec steht für unsere Eislöwen heute das zweite und letzte Spiel beim heimischen Sachsenlotto-Cup auf dem Programm.

Im Spiel um Platz drei treffen unsere Cracks auf die Grizzlys Wolfsburg. Gegen den DEL-Club wartet damit der nächste echte Gradmesser in der Saisonvorbereitung.

Wir sind gespannt, wie sich unsere Eislöwen gegen den höherklassigen Gegner präsentieren.

Auf geht’s, Löwen!

Donnerstag, 27. August 2026

168 Tage später: Endlich wieder Eishockey in der JOYNEXT Arena!

168 lange Tage mussten vergehen, ehe wir am Freitagabend endlich wieder unsere Eislöwen auf heimischem Eis in Aktion sehen dürfen. Nach zwei Wochen intensiver Vorbereitung wartet mit dem heimischen Sachsenlotto-Cup nun ein erstes kleines Highlight der Pre-Season.

Unsere Cracks treffen am Freitagabend ab 19:30 Uhr auf die „Weißen Tiger“ aus Liberec. Der tschechische Champions-Hockey-League-Teilnehmer ist dabei kein Unbekannter: Zuletzt standen sich beide Mannschaften während der Olympiapause im Februar gegenüber. Damals setzten sich die Tschechen mit 3:1 durch.

Auch im neuerlichen Vergleich geht Liberec sicherlich als Favorit ins Rennen. Unsere Eislöwen präsentierten sich in ihren ersten beiden Testspielen der Vorbereitung bislang mit Licht und Schatten. Dem überzeugenden 3:0-Erfolg in Villach folgte am vergangenen Sonntag eine deutliche 1:6-Niederlage in Tábor. Natürlich spielen die nackten Ergebnisse in der Vorbereitung nur eine untergeordnete Rolle – trotzdem gewinnt man auch Testspiele lieber, als dass man sie verliert. Und der Auftritt in Tábor war in vielerlei Hinsicht schlicht zu wenig.

Das wissen auch unsere Cracks um Cheftrainer Bo Subr. Entsprechend motiviert dürfte die Mannschaft in das eigene Turnier starten. Im vergangenen Jahr beendeten die Eislöwen den Sachsenlotto-Cup auf dem zweiten Platz – diesmal soll es im besten Fall noch eine Stufe höher gehen.

Bereits im ersten Halbfinale am Freitag treffen ab 16:00 Uhr der Titelverteidiger, die Grizzlys Wolfsburg, und die Iserlohn Roosters aufeinander. Anschließend gehört die Bühne unseren Blau-Weißen.

Für uns steht ohnehin fest: Nach 168 Tagen ist die lange Wartezeit endlich vorbei. Wir freuen uns riesig auf die Rückkehr in die JOYNEXT Arena und werden unsere Eislöwen von der Nordkurve aus lautstark unterstützen.

Und auch für unseren Fanclub gibt es dabei eine kleine Premiere: Unser neuer Banner wird erstmals seinen Platz in der Nordkurve einnehmen.

Endlich wieder Heimspiel. Endlich wieder Nordkurve. Endlich wieder Eislöwen!