Nach dem Zusammenschluss der bisherigen Regionalligen Nord und Ost im vergangenen Sommer gehen unsere Cracks seit Ende September in der neu geschaffenen Regionalliga Nordost auf Punktejagd. Eine Liga, die nicht nur längere Auswärtsfahrten, sondern auch jede Menge sportliche Herausforderungen mit sich bringt.
Sieben Partien hat unser Eissportclub inzwischen absolviert. Die bisherige Bilanz: ein Sieg und sechs Niederlagen. Doch wer ausschließlich auf die nackten Ergebnisse schaut, wird der Mannschaft nicht ganz gerecht.
Harter Auftakt gegen die Schwergewichte
Bereits zum Saisonstart warteten mit FASS Berlin und den Chemnitz Crashers zwei echte Schwergewichte auf unsere Mannschaft. Gegen die favorisierten Berliner musste sich der ESC mit 2:5 geschlagen geben, ehe auch gegen Chemnitz beim 3:5 nichts Zählbares heraussprang.
Doch lange mussten unsere Cracks nicht auf das erste Erfolgserlebnis warten. Im Heimspiel gegen die Tornados aus Niesky platzte schließlich der Knoten. Mit einem verdienten 5:3-Erfolg sicherte sich der ESC die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit. Bislang sollte es allerdings der einzige Saisonsieg bleiben.
Viel Gegenwind, aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen
In den darauffolgenden Wochen wurde das Programm keineswegs einfacher. Beim Gastspiel in Schönheide setzte es zunächst eine 2:6-Niederlage, ehe in der zweiten Oktoberhälfte erstmals die neuen Kontrahenten aus dem Norden auf dem Spielplan standen.
Den Anfang machte die Auswärtsreise zu den Salzgitter Icefighters. Dort musste unser Eissportclub beim 4:9 erneut Lehrgeld zahlen.
Am vergangenen Wochenende folgte schließlich der erste Doppelspieltag der Saison. Zweimal Heimspiel, zweimal ein Gegner aus dem Norden und leider auch zweimal eine deutliche Niederlage. Gegen den Adendorfer EC unterlagen unsere Cracks mit 2:7, ehe tags darauf die Harzer Falken in der JOYNEXT Arena gastierten und mit einem 9:4-Erfolg die Heimreise antraten.
Natürlich lesen sich sechs Niederlagen aus sieben Begegnungen alles andere als erfreulich. Allerdings sollte dabei nicht vergessen werden, dass unsere Mannschaft bislang überwiegend gegen Teams antreten musste, die sportlich deutlich stärker einzuschätzen sind.
Dass die Trauben in der neuen Regionalliga Nordost hoch hängen würden, war bereits vor Saisonbeginn klar. Umso wichtiger ist es, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen, weiter zusammenzuhalten und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen.
Zwölf Torschützen und ein treffsicherer Richard Zerbst
Trotz der schwierigen Ausgangslage durfte unser Eissportclub bereits einige Male jubeln. Besonders Richard Zerbst hat seinen Torriecher unter Beweis gestellt und führt die interne Torschützenliste mit sechs Treffern an.
Ihm folgen Louis Schäfer mit drei Toren sowie Maxim Rebizov, John Koslowski und Pascal Bartels mit jeweils zwei Treffern.
Ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnten sich Tommy Reise, Timur Sedleckij-Razin, Christian Freitag, Martin Klein, Richard Ulbrich, Tim Götze und Justus Frisch, die jeweils einmal erfolgreich waren.
Damit haben bereits zwölf verschiedene Spieler für unseren ESC getroffen. Ein durchaus erfreulicher Aspekt in einer bislang schwierigen Spielzeit.
Kellerduell in der Hansestadt: Wer holt Sieg Nummer zwei?
Am kommenden Samstag führt die Reise unsere Cracks zum Hamburger SV. Und diesmal wartet ein Gegner, der sich in einer ähnlichen sportlichen Situation befindet.
Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn im unteren Bereich des Klassements und haben bislang jeweils einen Saisonsieg auf dem Konto. Entsprechend groß dürfte auf beiden Seiten der Wunsch sein, endlich den zweiten Erfolg einzufahren.
Für unseren ESC bietet sich damit die Gelegenheit, nach den zuletzt schwierigen Wochen wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren und wichtige Punkte mit nach Dresden zu bringen.
Vielleicht ist die Hansestadt ja genau das richtige Pflaster, um den nächsten Dreier einzutüten. Wir drücken unseren Cracks jedenfalls kräftig die Daumen!
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