Natürlich sind die Rollen auf dem Papier klar verteilt. Unsere Dresdner Eislöwen grüßen mit 21 Punkten von Tabellenplatz vier, während die Gäste aus Hessen mit gerade einmal acht Zählern das Schlusslicht der Liga bilden. Und als wäre das nicht schon deutlich genug, lässt sich die Statistik noch ein wenig weiter strapazieren: Auf fremdem Eis haben die Kurstädter in dieser Saison noch keinen einzigen Punkt geholt.
Überhaupt gab es für die Rot-Weißen bislang nur dreimal Grund zum Jubeln. Gegen Weiden und Landshut behielt man jeweils nach Penaltyschießen die Oberhand, während gegen Memmingen ein deutlicher Erfolg gelang.
Klingt nach einer klaren Angelegenheit? Pustekuchen!
Denn wer jetzt schon gedanklich die nächsten drei Punkte auf unser Konto bucht, könnte am Freitagabend ein ziemlich böses Erwachen erleben. Immerhin haben die Gäste zwei ihrer letzten vier Partien gewonnen. Auch wenn es zuletzt bei der Düsseldorfer EG eine deutliche 1:6-Klatsche setzte, werden die Hessen ganz sicher nicht an die Elbe reisen, um brav die Punkte abzuliefern und anschließend wieder nach Hause zu fahren.
Deshalb kann die Devise nur lauten: Unterschätzt diesen Gegner nicht!
Niemand, wirklich niemand in unserem Rudel darf dieses Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Tabellenplätze schießen keine Tore, Statistiken gewinnen keine Zweikämpfe und Favoritenrollen bringen am Ende auch keine Punkte.
Es wird ganz allein an unseren Cracks liegen, was am Freitagabend auf der Anzeigetafel steht. Mit 100 Prozent Einsatz, Leidenschaft und dem nötigen Biss ist der nächste Dreier absolut drin. Aber eben nur dann, wenn von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert gearbeitet wird.
Und mal ganz unter uns: Auf eine gruselige Überraschung können wir an diesem Halloween-Wochenende wirklich verzichten. Die darf sich Bad Nauheim gerne für einen anderen Gegner aufheben.
Also, Mähne richten, Zähne zeigen und die nächsten drei Punkte einfahren!
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