Zu Beginn neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, doch bereits in der vierten Minute schlugen die Hausherren erstmals zu. Ziga Jeglic brachte die Pinguins früh in Führung. Kurz darauf musste Sebastian Gorcik wegen Beinstellens auf die Strafbank. Bremerhaven nutzte das Überzahlspiel zwar nicht für ein weiteres Tor, erspielte sich jedoch mehrere gefährliche Möglichkeiten. Immer wieder war es jedoch Eislöwen-Goalie Olkinuora, der mit starken Paraden Schlimmeres verhinderte.
Als die zwölfte Minute lief, erhöhte Nino Kinder für die Gastgeber auf 2:0. Bis zur Pausensirene blieb es bei diesem Spielstand.
Mit einer Überzahl starteten die Eislöwen in den Mittelabschnitt, nachdem Andy Miele kurz vor Ende des ersten Drittels wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Mehr als anderthalb Minuten Powerplay konnten die Dresdner jedoch nicht nutzen.
Stattdessen waren erneut die Pinguins erfolgreich: Matthew Abt traf in der 24. Minute zum 3:0. Nur drei Minuten später legte Alexander Friesen nach und baute die Führung weiter aus.
Die Eislöwen versuchten zu antworten. Emil Johansson hatte die große Chance zu verkürzen, doch Bremerhavens Schlussmann blieb Sieger im direkten Duell. Kurz darauf tauchte auch David Suvanto gefährlich vor dem Tor auf, doch der Puck wollte einfach nicht über die Linie.
Auf der anderen Seite blieb Bremerhaven gnadenlos effizient. Ludwig Byström stellte in der 32. Minute auf 5:0.
Daraufhin reagierte das Dresdner Trainerteam und wechselte auf der Torhüterposition: Für Olkinuora übernahm nun Janick Schwendener im Kasten der Eislöwen.
Auch die Emotionen nahmen zu. Nach einem harten Bandencheck gegen Oliver Granz verhängten die Schiedsrichter eine große Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe. In der 38. Minute bot sich den Eislöwen noch einmal eine Überzahlchance, nachdem Rayan Bettahar wegen Haltens auf die Strafbank musste. Doch auch dieses Powerplay blieb ungenutzt.
Mit einem deutlichen 5:0 für Bremerhaven ging es schließlich in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel blieb es lange ruhig auf der Anzeigetafel, ehe Bettahar in der 51. Minute den nächsten Treffer für die Hausherren erzielte. Kurz vor dem Ende gelang den Eislöwen immerhin noch ein kleines Lebenszeichen: Alec McCrea traf in der 58. Minute zum Ehrentreffer.

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