Gut so. Unsere Eislöwen haben am Sonntag ihr drittes Heimspiel in Serie gewonnen und dazu auch gesamt den dritten Sieg am Stück eingefahren. Oben drein feierte man zudem das erste 6-Punkte-Wochenende der Saison.
Bis dahin war wieder hartes und ehrliches Eishockey angesagt. Die ersten Minuten des Spiels waren mehr als zerfahren. Die Eislöwen brauchten einige Minuten, bis sie im Spiel waren, schlugen dann aber in der zweiten Powerplay-Situation zu. Simon Karlsson erzielte seinen ersten Saisontreffer und brachte die Löwen in Führung. Die Brockmänner waren dann weiter besser im Spiel, beschäftigen limitierte Gäste, verpassten den Vorsprung aber auszubauen.
Das 2:0 gelang zu Beginn des Mittelabschnitts. Jordan Knackstedt servierte mustergültig für Filin, der sehenswert traf. Nun meinte man, dass Match locker nach Hause spielen zu können, doch aus welchen Gründen auch immer, ließ man Selb wieder Luft zum atmen. Prompt folgte in Unterzahl der Anschlusstreffer. Noch war jede Menge Spielzeit auf der Uhr, aber die Gäste bekamen keine zweite Luft. Die Eislöwen hingegen verteidigten ihren knappen Vorsprung mit kämpferischen Einsatz und hatten auch im Schlussdrittel alles im Griff. Größtes Manko bleibt derzeit die offensive Power. Dafür rührt man massenweise Defensivbeton an und hat zu dem mit "Schwendi" eine sichere Bank zwischen den Pfosten. Den Schlusspunkte setzte Yannick Drews mit seinem Treffer ins verwaiste Tor der Gäste. Jordan Knackstedt hat nach neun Partien immer noch nicht getroffen, dafür gegen Selb wieder drei wichtige Vorlagen geliefert. Damit steht der Kapitän schon bei insgesamt neun Vorlagen.
Das Spiel gegen Selb war nun sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber am Ende zählen drei Punkte, die man mit Kampf und Leidenschaft verdienter Maßen in heimischen Gefilden belassen hat. Mit nunmehr 15 Zählern aus neun Spielen sind unsere Eislöwen auf einem gutem Weg. Zuletzt hörte man oft das Wort "Fehlstart" in Zusammenhang mit unseren Cracks. Das sollte nun aber vom Tisch sein. Das im Großen und Ganzen noch etwas Luft nach oben ist, muss ja nicht gänzlich negativ sein.
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Selber Wölfe 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)
Torfolge: 1:0 Simon Karlsson (12:54 / PP1), 2:0 Vladislav Filin (24:26), 2:1 Perter Trska (28:37 / PP1), 3:1 Yannick Drews (59:06 / ENG)
Strafen: 8 / 8 Minuten
Zuschauer: 1.873 in der Eissporthalle Dresden


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