Eines vorweg... schaut mal auf die Tabelle der DEL2. Ja, die ist wirklich verrückt. Da sind unsere Eislöwen gefühlte Lichtjahre von den Playoffs entfernt und heute sind es plötzlich nur noch drei Punkte. Okay, unsere Mannschaft hat ein Spiel mehr absolviert. Aber an der Tatsache, dass die Liga unheimlich eng beieinander ist, ändert das nichts. Ab Platz sechs scheint nach unten hin alles möglich. Das unsere Eislöwen wieder dick im Geschäft sind, haben wir dem heutigen 6:3-Erfolg gegen Freiburg zu verdanken.
Unsere Cracks lieferten ein kämpferisch starkes Spiel ab, ließen sich auch vom 0:1-Rückstand nicht beeindrucken und drehten mit viel Arbeit und Leidenschaft den Spielstand zu einer 2:1-Führung zum Ende des ersten Drittels.
Im Mittelabschnitt trafen zwar zunächst die Gäste zum 2:2, aber die Eislöwen kamen schnell auf die Siegerstraße zurück. Martin Davidek fand die richtige Antwort und brach auch seinen eigenen Bann. Mit seinem ersten Saisontreffer brachte er unseren Eissportclub wieder mit 3:2 in Führung. In den folgenden Minuten war unsere Mannschaft drückend überlegen und pulverisierte den Spielstand auf 6:2. Die Messen schienen damit gelesen, aber Freiburg verkürzte fünf Sekunden vor der zweiten Drittelpause auf 3:6.
Im Schlussabschnitt haben die Gäste ein Plus an Chancen, aber unsere Mannschaft blieb cool und brachte den Spielstand über die Zeit. Einsatz, Leidenschaft und Wille entschieden auch an diesem Abend das Spiel und mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen sendet unser Team ein klares Lebenszeichen. Das war heute ein wichtiger und verdienter Arbeitssieg. Nun gilt es diese Einstellung zu konservieren und mit in die nächsten Spiele zunehmen. Wir sind wieder im Geschäft!
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Wölfe Freiburg 6:3 (2:1, 4:2, 0:0)
Torfolge: 0:1 Ryon Moser (05:06), 1:1 Nick Huard (09:57), 2:1 Jordan Knackstedt (17:34), 2:2 Alexander Brückmann (27:23 / PP1), 3:2 Martin Davidek (27:39), 4:2 Nick Huard (30:50), 5:2 Harrison Reed (32:32 / PP1), 6:2 Martin Davidek (35:16), 6:3 Tobias Kunz (39:55)
Strafen: 16 / 8 Minuten
Zuschauer: 1.863 in der Eissporthalle Dresden

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