Dienstag, 4. Dezember 2018

Eislöwen können Derbyfluch nicht brechen

Nach zwei Siegen in Folge stand am Dienstagabend das vorgezogene Derby gegen WSW auf dem Spielplan. Nach dem positiven Wochenende mit zwei Siegen und sechs Punkten mussten unsere Eislöwen am Abend das Eis wieder als Verlierer verlassen... und trotzdem fühlte sich das 3:4 nach Penaltyschießen nicht ganz so schrecklich an. 

Zunächst starteten unsere Cracks stark in die Partie und gaben in den ersten Minuten den Takt vor. Die Gäste gingen ihrerseits mit dem ersten Torschuss in Führung. Es folgte ein Bruch im Spiel unserer Mannschaft. Bis zur ersten Pausensirene schraubten die Gäste ihren Vorsprung auf 3:0. Im Mitteldrittel zunächst das gleiche Bild. WSW dominierte, Dresden konnte sich glücklich schätzen, nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein. So machte der Treffer von Timo Walther zum 1:3 Mut für den Schlussabschnitt. 

In diesem trumpften unsere Eislöwen nochmal richtig auf. Schüsse blocken, schnell umschalten, Torchancen erspielen. Das sah gut aus und brachte den 2:3-Anschlusstreffer durch Thomas Pielmeier, der einen satten Schuss von Jordan Heywood vor dem Tor noch abfälschen konnte. Und die Aufholjagd sollte sich richtig lohnen. Dresden jetzt drauf und dran. Ex-Fuxx Palka gelingt mit einem Nachschuss der mittlerweile verdiente 3:3-Ausgleich. 

Für ein Happy-End reichte es nicht. In der Verlängerung holte Nick Huard gleich eine Überzahl heraus, aber in dieser verpasste man es sich mit dem Zusatzpunkt zu belohnen. Im Glücksspiel namens Penaltyschießen hatten die Gäste dann das bessere Händchen bzw. eben das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. 

Alles in allem wieder ein Punkt für das Konto unserer Mannschaft, jedoch sollte man sich für die tolle Moral auch richtig belohnen. So bleibt der Makel, wiedermal ein Derby verloren zu haben. 

Sei es drum, schon am Wochenende stehen mit Freiburg und Kassel zwei eminent wichtige Spiele auf dem Programm. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen konnte man vor einer Woche ehrlich gesagt auch nicht rechnen. Deshalb, Mund abputzen und weiter hart arbeiten.

Die Statistik zum Spiel: 

Dresdner Eislöwen - Lausitzer Füchse 3:4 (0:3, 1:0, 2:0 / 0:1) SO

Torfolge: 0:1 Chris Owens (04:45), 0:2 Vincent Hessler (14:16), 0:3 Steve Saviano (19:59 / PP1), 1:3 Timo Walther (29:00), 2:3 Thomas Pielmeier (45:44), 3:3 Dennis Palka (54:46), 3:4 Jeff Hayes (65:00 / GWS)

Strafen: 10 / 12 Minuten

Zuschauer: 3.071 in der Eissporthalle Dresden

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