Man, man, man... nach dem es zwischenzeitlich schon nach einem fast souveränen Auswärtssieg aussah, wurde es zum Ende hin doch nochmal so richtig spannend.
Was ist nur mit unseren Eislöwen los? Disziplin ein Fremdwort? Könnte man zumindest bei einem Blick auf die epochalen Strafzeiten in der Schlussphase vermuten. Trotz dieser vielen Strafen reichte es aber dennoch dank starker Teamleistung und hervorragendem Unterzahlspiel für drei Punkte. Die ersten drei Punkte aus der Fremde in dieser Saison. Okay, das war jetzt das Auswärtsspiel in Tölz, aber dennoch!
Die Eislöwen überzeugen im Kollektiv. Das ist gut. Aber trotzdem muss einiges besser werden. Die vielen Strafzeiten - das geht gar nicht. Unsere Konti's dürfen auch gern mal das Tor treffen und nicht nur auf der Strafbank schmoren. Und trotzdem haben unsere Cracks mehr Punkte als vor einem Jahr auf dem Konto. Da gab es Klatschen ohne Ende - nicht so in dieser Spielzeit. Hier könnte man sogar sagen, dass man bei weniger Strafzeiten sogar in Frankfurt und Kassel etwas mitnehmen hätte können.
So ist dieser Start in die Saison keineswegs optimal, aber auch niemals verpatzt. Er zeigte bisher das Steigerungspotenzial innerhalb der Mannschaft auf. Und das ist auch gut so. Zeigen unsere Cracks weiterhin so eine starke Mentalität und kann man mehr von der Strafbank fernbleiben, so ist die aktuelle Platzierung in der Top sechs auch am Ende der Hauptrunde keine Utopie.
Die Statistik zum Spiel:
EC Bad Tölz - Dresdner Eislöwen 2:3 (0:0, 0:3, 2:0)
Tore: 0:1 Mike Glemser (27:38), 0:2 Shawn Boutin (29:51), 0:3 Martin Davidek (32:18), 1:3 Marcel Rodman (55:19), 2:3 Joonas Vihko (57:24)
Strafen: 6 / 14 Minuten
Zuschauer: 1395

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