Samstag, 16. Januar 2016

Filinchen setzt den Schlusspunkt!

37.Spieltag der DEL2-Hauptrunde
Dresdner Eislöwen – Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:2 (0:1,1:0,1:1,0:0) n.P.

Der Abend begann emotional: Vor dem ersten Bully wurde eine Schweigeminute abgehalten. Bei den Terroranschlägen unter der Woche in Istanbul sind drei sächsische Mitbürger ums Leben gekommen. Darunter auch Steffen H. und sein Vater. Beide waren vor einer Woche noch beim Winterderby dabei und wurden nun viel zu zeitig aus dem Leben gerissen! Den Angehörigen möchte ich nochmals mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Nun zum Spiel: Das schlechteste am Abend war die Zuschauerzahl. Nur 2305 Zuschauer fanden sich in der Eissporthalle ein. Da hatte ich ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Das Spiel gegen den Favoriten aus Bremerhaven begann von beiden Seiten verhalten. Nach wenigen Highlights nutzte Stieler eine Überzahlsituation der Gäste zum 0:1 in der elften Minute. Im ersten Drittel verpassten unsere Löwen einige PowerPlay-Chancen zu nutzen. Das klappte im zweiten Drittel besser. Arturs Kruminsch markierte in der 31. Minute den 1:1-Ausgleich. Im Schlussdrittel schlugen unsere Eislöwen erneut in Überzahl zu. René Kramer brachte den ESC in Führung. Bremerhaven gelang dann aber doch noch der 2:2-Ausgleich durch Teljukin. Nach einer torlosen Overtime musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem für die Gäste nur Raufbold Tim Miller traf. Für die Eislöwen war zunächst Macholda erfolgreich, bevor Filin den 3:2-Sieg perfekt machte und für zwei verdiente Punkte auf dem Eislöwen-Konto sorgte. Das Spiel hat eine weitere Entwicklung unter dem neuen Trainer gezeigt. Unsere Mannschaft spielt aggressiver, fährt mehr Checks und wirkt vollkommen klar im Kopf. Dieser Sieg kann ein wichtiger Meilenstein für die restlichen Spiele werden. Interessante Äußerungen gab es dann auf der Pressekonferenz nach dem Spiel vom Trainer der Gäste, der den Schiedsrichter als eine Schande für die DEL2 befand. Allein mit dieser Aussage ist wohl eher Doucet eine Schande für die DEL2. Alle Entscheidungen des Referees waren in Ordnung. Es war schon fast erschreckend mit welcher Härte die Pinguine aufgetreten sind. Unter dem Strich in jedem Fall ein verdienter Sieg der Dresdner Eislöwen, die nun zehn Punkte Vorsprung auf die Playdown-Plätze haben. Am Sonntag geht es dann zu Falken nach Heilbronn. Bully ist um 18:30 Uhr. 

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