Diese Zahl steht wie ein Schlag ins Gesicht. Nach knapp der Hälfte der DEL-Hauptrunde ist die Realität brutal – und sie tut weh.
Uns war allen klar, dass es nach dem Aufstieg in die DEL kein Spaziergang wird. Niemand hat Wunder erwartet. Aber was wir aktuell erleben, schockiert uns. Es macht uns wütend. Und ja – es macht uns Angst um die Zukunft dieses Standortes. Im Moment scheint absolut nichts planbar. Der Klassenerhalt wirkt meilenweit entfernt, abgestiegen sind wir aber eben auch noch nicht. Wir hängen in einem luftleeren Raum – ohne Richtung, ohne Perspektive.
Wir wissen nicht, was hinter verschlossenen Türen passiert. Und wir sind uns sicher, dass auch in der Führungsetage in Dresden schlaflose Nächte dazugehören. Doch wir können nur das beurteilen, was wir nach außen sehen. Und das ist erschreckend wenig. Uns fehlen ein klares Konzept, ein erkennbarer Plan, eine Idee, wohin diese Reise gehen soll.
Auf dem Eis reiht sich Niederlage an Niederlage. Der Trainerwechsel? Hat bislang keinen spürbaren Effekt. Alles plätschert dahin. Wir nehmen die Ergebnisse fast schon apathisch zur Kenntnis – und genau das darf niemals der Normalzustand sein.
Wir brauchen einen Ruck. Jetzt.
Wir können und werden das nicht einfach hinnehmen nach dem Motto: „Dann spielen wir halt nächste Saison wieder DEL2.“ Das wäre fatal. Das wäre bequem. Und es wäre der völlig falsche Weg.
Doch wo soll dieser Impuls herkommen?
Die Fanszene geht voran. Sie liefert ab. Woche für Woche. Wir stehen hinter der Mannschaft, füllen Gästeblöcke, fahren mit 600 Fans im Sonderzug nach Mannheim und zeigen dieser Liga, dass Dresden lebt. Dass dieser Standort brennt.
Aber wo sind die Entscheidungen der Führung?
Wo ist der Masterplan?
Oder wird einfach akzeptiert, dass wir in dieser Liga chancenlos sind?
Diese Fragen treiben uns um. Sie machen uns unruhig. Sie machen uns laut. Aber sie werden uns nicht brechen.
Denn eines steht fest:
In guten wie in schlechten Zeiten.
Wir bleiben hinter dir, Eisportclub aus Dresden.
Blau und Weiß – ein Leben lang.
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