Überpünktlich an der Eishalle angekommen, warteten wir gespannt auf das Derby gegen die Lausitzer. Die Gäste reisten gleich mit fünf Ex-Eislöwen im Gepäck an die Elbe. Unser Trainer hatte im Vorfeld noch mal deutlich gemacht, dass er mit seinem Team die Nummer eins in Sachsen sein will. Weniger Zweitliga-tauglich war hingegen unsere angepasste Einlaufshow. Wir hoffen, dass man in Zukunft Lösungen für die scheinbar vorliegenden Probleme finden wird.
Auf den Rängen wie auf dem Eis entwickelte sich ein prickelndes Derby, in dem beide Mannschaften ihre Chancen bekamen. Zunächst waren es gar die Lausitzer, die nach zwei Zeigerumdrehungen die Führung auf der Kelle hatte. Unsere Defensive war aber zur Stelle und konnte löschen. Auf der Gegenseite brachte eine Strafe gegen Ex-Eislöwe Elten unsere Cracks in Überzahl. Es war der Startschuss für eine längere Eislöwen-Drangphase. Nach herrlichem Zuspiel erzielte David Suvanto schließlich die doch noch frühe Führung (4.). In der Folge kombinierten sich die Sundblad-Schützlinge mehrmals vor das gegnerische Gehäuse. Füchse-Goalie Stettmer machte aber einen sauberen Job, sodass vorerst keine weiteren Treffer fallen sollten.
Deutlich ausgeglichener entwickelte sich zunächst der zweite Abschnitt. Nach einer knappen halben Stunde jubelten aber die Gäste frenetisch. Auch die Füchse nutzten ihre Überzahlt zu einem Treffer. Jeremy Beaudry versenkte humorlos die Hartgummischeibe im Kasten von Danny aus den Birken. Danach geben unsere Eislöwen wieder die Pace vor, verpassen aber den erneuten Führungstreffer. Jonas Stettmer schien zu diesem Zeitpunkt unüberwindbar.
Demnach ging es mit Gleichstand in die letzten 20 Minuten dieses Spiels. Eine Willensleistung von Geburtstagskind Dane Fox brachte unsere Farben wieder in Führung. Knappe vier Minuten waren zu diesem Zeitpunkt im Schlussdrittel gespielt Der Vorsprung sollte aber nicht lange halten. Noch in den Torjubel hinein trafen die Gäste zum zweiten Mal an diesem Abend . Lane Scheidel brachte den Puck vor das Tor. Von Dannys Rücken prallte die Scheibe ins Tor. Beide Mannschaften spielten in der Folge mit offenen Visier. Dabei hätte auf jeder Seite das Tor fallen können. So blieb es aber bis zum Ende spannend und in der Schlussminute schoben unsere Cracks nochmal an. Während die Uhr erbarmungslos nach unten tickte, kam der Puck auf der linken Seite noch mal zu Drew LeBlanc. Dieser zog aus spitzem Winkel einfach mal ab und der Rest ist grenzloser Jubel. Das Spielgerät lag tatsächlich im Netz und bescherte unserer Mannschaft den Derbysieg.
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Lausitzer Füchse 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)
Torfolge: 1:0 David Suvanto (03:37/PP1), 1:1 Jeremy Beaudry (30:25/PP1), 2:1 Dane Fox (43:42), 2:2 Lane Scheidl (44:29), 3:2 Drew LeBlanc (59:25)
Strafen: 4 / 6 Minuten
Zuschauer: 4.412 (ausverkauft) in der Joynext Arena
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