Mittwoch, 2. Oktober 2024

Eislöwen mit langer Anreise und langem Atem

Nach einer langen und vom Stau geprägten Anreise haben sich unsere Cracks auch trotz 0:2-Rückstandes nicht beirren lassen und vor allem aufgrund eines starken Mitteldrittels verdient mit 4:2 in Freiburg gewonnen. 

Die Ausfallliste war vor dem Spiel groß. Mit Yannick Drews musste zudem ein Stürmer in der Defensive aushelfen. Das erste Drittel ist dann schwierig. Unsere Cracks waren damit beschäftigt, die lange Anreise aus den Beinen zubekommen, während die Hausherren den Weg nach vorn suchten. Nach etwa zehn Minuten fiel dann die nicht unverdiente Führung der Wölfe durch Shawn O´Donnell. In der Folge hielten unsere Eislöwen gut dagegen und gingen nur mit dem knappen 0:1-Rückstand in die erste Pause. 

Im zweiten Abschnitt waren erst 130 Sekunden gespielt, als der agile Filip Reisnecker auf 2:0 erhöhte. Wer nun dachte, dass unsere Mannschaft einbrechen würde, täuschte sich gewaltig. Die Sundblad-Schützlinge spielten "ihr Ding" einfach weiter und wurden zunächst durch Einzelaktionen belohnt. Erst fasst sich Yannick Drews ein Herz, ließ einige Gegenspieler stehen und verlud obendrein noch den Wölfe-Goalie zum 1:2 (29.). Keine drei Minuten später war es eine Glanzidee von Tomas Andres, die uns den 2:2-Ausgleich brachte. In der Folge verdienten sich die Eislöwen den Ausgleich und setzten weiter Akzente nach vorn. Freiburg wurde mit zunehmender Spieldauer ungenauer. Zudem gewannen unsere Cracks mehr Zweikämpfe und Bullys. So fiel dann sogar noch vor der zweiten Pausensirene der 3:2-Führungstreffer. Unsere Cracks spielten sich im Freiburger Drittel fest und ließen nicht locker. Die Wölfe ließen die letzte Konsequenz vermissen und so war Matthias Pischoff in der 38. Spielminute freigespielt. Mit seinem ersten DEL2-Tor brachte Pischoff unsere Farben erstmals an diesem Abend in Führung. 

Im Schlussdrittel mühten sich die Hausherren, unsere Eislöwen unter Druck zu setzen. Doch mit guter und energischer Arbeit und einem guten "Schwendi" zwischen den Pfosten ließ man keine weiteren Gegentreffer zu. Vielmehr stellte man im eigenen Powerplay die Weichen endgültig auf Sieg. Nach dem Treffer von Drew LeBlanc zum 4:2 schien die Partie vorentschieden und das Freiburger Aufbäumen war nicht mehr als ein Sturm im Wasserglas. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung holten sich unsere Eislöwen damit einen verdienten Auswärtssieg im Breisgau. 

Allen Auswärtsfahrern eine gute Heimreise und nicht vergessen: Meldet euch für die Derbybusse nach Westsachsen an! 

Die Statistik zum Spiel: 

Wölfe Freiburg - Dresdner Eislöwen 2:4 (1:0, 1:3, 0:1)

Torfolge: 1:0 Shawn O´Donnell (09:40), 2:0 Filip Reisnecker (22:10), 2:1 Yannick Drews (29:30), 2:2 Tomas Andres (32:13), 2:3 Matthias Pischoff (38:08), 2:4 Drew LeBlanc (49:12/PP1)

Strafen: 10 / 8 Minuten

Zuschauer: 2.232 in der Echte Helden Arena 

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