Hatten die Oilers im ersten Spiel noch mehr Schüsse und Chancen, setzte sich diesmal das bessere Team durch. Die starke Offensive von Edmonton fand abermals nicht statt und auch im Powerplay konnte man den Gegner nicht beeindrucken. Brandon Montour verpasste für die Panthers schon frühzeitig das 1:0. Dessen Schuss klatschte an die Latte. Danach wurde es hektisch. Erst kassierte Oilers-Spieler Warren Foegele wegen eines Knie-Checks eine Spieldauerstrafe, ehe man selbst in Unterzahl eine Strafe der Panthers provozierte. Im Vier-gegen-Vier sorgte Verteidiger Mattias Ekholm mit dem ersten Schuss auf das gegnerische Gehäuse für das 1:0 (12.).
Der zweite Abschnitt waren von defensive Oilers geprägt, die insgesamt nur auf sieben Torschüsse kamen. Nur Connor McDavid und Leon Draisaitl prüften den Schlussmann der Panthers. Diese glichen dann nach einer halben Stunde durch Niko Mikkola aus.
Im Schlussabschnitt sollte die Entscheidung fallen. Evan Bouchard verlor im eigenen Drittel den Puck. Rodrigues bedankte sich mit einem verdeckten Schuss ins kurze Eck (2:1/44.). Selbiger Rodrigues erhöhte im Powerplay auf 3:1 (53) - Aaron Ekbald machte mit einem Schuss ins leere Gehäuse (58.) zwei Minuten vor dem Ende alles klar.
In der Nacht auf Freitag kommt die Finalserie erstmals nach Edmonton. Wollen die Oilers den Stanley Cup noch nicht abhaken, muss auf heimischen Eis endlich eine Steigerung her, sodass man die Panthers entsprechend noch fordern kann.

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