Montag, 20. Mai 2024

Das war Tag 11 bei der WM 2024: Aufsteiger müssen direkt wieder absteigen

Tag 11 bei der Eishockey WM 2024 ist Geschichte. Folgende vier Spiele standen heute auf dem Programm. 

Am Nachmittag kam es bereits zum Abstiegsendspiel in Gruppe B. Großbritannien konnte die Chance auf den Klassenerhalt nur mit einem Sieg gegen Norwegen wahren, kassierte allerdings eine 2:5-Niederlage. Damit stehen die Briten bereits vor dem letzten Vorrundenspiel als Absteiger fest. Norwegen erwischte einen Start nach Maß, führte nach frühen Toren durch Vikingstad und Thoresen mit 2:0 nach sieben Minuten. Olsen erhöhte noch im ersten Drittel auf 0:3. Der zweite Abschnitt begann mit zwei Powerplaytreffern. Erst markierte Brandsegg-Nygaard das 0:4, dann traf Perlini zum 1:4. Eine britische Aufholjagd sollte es aber nicht mehr geben. Olsen markierte im Schlussabschnitt das 5:1, ehe Betteridge noch etwas Ergebniskosmetik betrieb (2:5). Für Norwegen ist die WM damit bereits beendet. Im Anschluss wahrte Finnland seine Viertelfinalchance. Gegen Dänemark blieb es lange spannend und vor allem torlos. Treffer fielen erst im letzten Drittel. Mit einem Doppelschlag (43./45.) lenkten die Finnen das Spiel in ihre Richtung. In der Schlussphase versuchte Dänemark nochmal alles, mehr als das zwischenzeitliche 1:2 sprang aber nicht heraus. Finnland traf im Anschluss ins verwaiste Tor und machte den 3:1-Endstand perfekt. 

In Gruppe B entwickelte sich am Nachmittag ein ruhiges Spiel zwischen Schweden und Frankreich. Für beide Teams ging es um nicht mehr so viel. Das merkte man dem Spiel an. Vieles blieb ersten Abschnitt Stückwerk. Die schwedische Führung nach 28 Minuten durch Raymond glich Bertrand nur 83 Sekunden später wieder aus. Im Schlussdrittel schlugen die Schweden im Powerplay zu und ließen sich den knappen Vorsprung nicht mehr nehmen. Vier Sekunden vor dem Ende stellte Burakovsky noch auf 3:1. Die Schweden bleiben damit bei dieser WM das einzige Team ohne Punktverlust. Am Abend ging es im direkten Duell zwischen Kasachstan und Polen gegen den Abstieg. Vor ausverkaufter Halle in Ostrava entwickelte sich ein umkämpftes und enges Spiel. Polen suchte vom Bully weg den Weg nach vorn und belohnte sich nach neun Minuten im Powerplay mit dem 1:0 durch Walega. Kasachstan kozentrierte sich über das gesamte Spiel auf die Defensive, ließ einige Schüsse der Polen zu und schlug auf der anderen Seite eiskalt zu: Vom Bully weg traf Mikhailis zum 1:1. Nach torlosen Mittelabschnitt sollte das dritte Drittel die Entscheidung bringen. Während Polen weiterhin anrannte, aber den Puck einfach nicht mehr im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte, machten es die Kasachen eiskalt. Orekhov traf knallhart aus dem Handgelenk zum 2:1. Davon erholte sich Polen nicht mehr. Man setzte alles auf eine Karte, aber das Spiel war zu ungenau. So wurde der Puck vertändelt und Starchenko sorgte mit einem Alleingang für das entscheidende 3:1. Während Polen direkt wieder absteigt, sicherte Kasachstan sich zum vierten Mal in Folge den Klassenerhalt. 

Gruppe A 

Großbritannien - Norwegen 2:5 (0:3, 1:1, 1:1)

Torfolge: 0:1 Markus Vikingstad (04:34), 0:2 Patrick Thoresen (06:46), 0:3 Eskild Olsen (12:25), 0:4 Michael Brandsegg-Nygaard (21:18/PP1), 1:4 Brett Perlini (24:56/PP1), 1:5 Eskild Olsen (44:36), 2:5 Oliver Betteridge (47:25)

Strafen: 12 / 6 Minuten

Zuschauer: 13.679 in Prag

Finnland - Dänemark 3:1 (0:0, 0:0, 3:1)

Torfolge: 1:0 Hannes Bjoerninen (43:26), 2:0 Rasmus Rissanen (45:03), 2:1 Alexander True (58:16), 3:1 Pekka Jormakka (59:07/ENG) 

Strafen: 4 / 8 Minuten

Zuschauer: 16.521 in Prag


Gruppe B 

Schweden - Frankreich 3:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Torfolge: 1:0 Lucas Raymond (28:00), 1:1 Charles Bertrand (29:23), 2:1 Erik Karlsson (41:29/PP1), 3:1 Andre Burakovsky (59:56/ENG)

Strafen: 4 / 6 Minuten

Zuschauer: 6.805 in Ostrava

Kasachstan - Polen 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)

Torfolge: 0:1 Kamil Walega (09:11/PP1), 1:1 Nikita Mikhailis (12:35), 2:1 Valeriy Orekhov (50:20), 3:1 Roman Starchenko (54:25)

Strafen: 10 / 4 Minuten

Zuschauer: 9.109 in Ostrava

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