Nach drei Niederlagen haben die Eislöwen uns nochmal mit einem Sieg beschenkt. Was dieser im Detail Wert sein wird, zeigt sich erst am kommenden Wochenende...
In einer gut gefüllten Halle spielten unsere Cracks nach frühem Schockmoment (Gute Genesung an den Spieler) auf Seiten der Gäste ein gutes erstes Drittel, vergaßen aber wie so oft in dieser Saison den eigenen Treffer zu markieren. Von den Gästen kam recht wenig, sodass es torlos in die erste Pause ging.
Die Towerstars hatten zu Beginn des Mittelabschnitts den Vorwärtsgang gefunden und konnten entsprechend nach vorn mehr Akzente setzen. So richtig brenzlig für unsere Eislöwen und Danny Aus den Birken zwischen den Pfosten wurde es aber nicht. Unsere Cracks kämpften dagegen leidenschaftlich und erzwangen dann irgendwann kurz vor Ende des zweiten Drittels den mehr als überfälligen Führungstreffer. Letztlich war es Johan Porsberger, der den Puck über die Linie drückte.
Der Schlussabschnitt ist von drei Überzahlsituationen für unsere Mannschaft geprägt. Keine davon konnte man aber zum Ausbau der Führung nutzen. Ravensburg ließ den letzten Punch vermissen und drückte erst, als die Zeit davon lief und der Goalie längst gezogen war. Aber auch diese letzten zwei Minuten verteidigten unsere Cracks leidenschaftlich weg und feierten einen verdienten wie knappen 1:0-Heimsieg gegen die Towerstars aus Ravensburg.
Die Konkurrenz aus Freiburg, WSW, Rosenheim und Bad Nauheim hat ebenfalls gewonnen. So schrumpfen die Chancen auf den direkten Klassenerhalt trotz des Eislöwen-Sieges weiter. Theoretisch besteht aber noch die Chance auf das Wunder. In diesem Sinne: Am Freitag gegen Bad Nauheim nochmal alles raushauen, drei Punkte holen und dann hat man es nicht mehr in der eigenen Hand. Wir bleiben positiv.
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Ravensburg Towerstars 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)
Torfolge: 1:0 Johan Porsberger (36:59)
Strafen: 2 / 10 Minuten
Zuschauer: 3.878 in der Joynext Arena

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