Der erste Abschnitt ist schnell erzählt. Beide Mannschaften hatten Chancen, nutzen davon aber keine. Unsere Eislöwen überstanden gleich drei Unterzahlsituationen schadlos. Somit ging es torlos in die erste Pause.
Das Mitteldrittel startete mit einer Eislöwen-Überzahl. Erst scheiterte Justin Florek noch an Goalie Langmann, doch im nachsetzen landete das Spielgerät im Kasten der Gastgeber. Die Eislöwen blieben jetzt am Drücker und legten nach einer halben Stunde nach. Simon Karlsson zog nach Vorarbeit von Kiedewicz und Porsberger ab und traf trocken zum 0:2. Etwas glücklich kamen die Landshuter zurück in die Partie. Maxim Rausch fälschte den Puck ins eigene Tor ab. Auf der Gegenseite trafen Kiedewicz und Karlsson nur die Latte.
Mit der knappen Führung begann der Schlussabschnitt. Landshut rannte an und belohnte sich zehn Minuten vor dem Ende mit dem Ausgleich. Kurz vor der Schlusssirene rettete gar noch die Querlatte für unsere Mannschaft. In der Overtime hatten die Hausherren mehr vom Spiel, es blieb aber torlos. So musste abermals das Penaltyschießen entscheiden. Hier bewiesen die Landshuter bessere Nerven und sicherten den Zusatzpunkt.
Unsere Eislöwen haben nach 2:0-Führung damit wieder Punkte verschenkt. Der Rückstand auf Platz zehn beträgt sechs Punkte. Noch sind neun Spiele zu gehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Die Statistik zum Spiel:
EV Landshut - Dresdner Eislöwen 3:2 SO (0:0, 1:2, 1:0 / 1:0)
Torfolge: 0:1 Justin Florek (22:38/PP1), 0:2 Simon Karlsson (30:21), 1:2 Benjamin Zientek (31:45), 2:2 Thomas Brandl (49:54), 3:2 Jesse Koskenkorva (65:00/GWS)
Strafen: 6 / 8 Minuten
Zuschauer: 2.125 in der Fanatec-Arena

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