Für uns ging es gestern direkt aus dem Büro auf den Weg nach Dresden. Im Vorfeld hatten wir für das Spiel zwei VIP-Karten gewonnen und konnten dem Geschehen auf dem Eis dieses Mal aus einem ganz anderen Blickwinkel beiwohnen. Herzlichen Dank dafür...
Zum sportlichen: Die Pessimisten werden sich bestätigt fühlen, die "Corey-Neilson-Gegner" eben so - unsere Eislöwen sind in der Vorbereitung weiter sieglos und kassierten gegen DEL2-Konkurrent Regensburg eine derbe 0:5-Schlappe. Das muss auch trotz eines Testspiels erstmal sacken lassen...
Unsere Cracks starteten engagieren in die Partie und hatten selbige zunächst im Griff. Einziges Manko bis dahin: Es wurden keinen Chancen herausgespielt. Im letzten Moment wurde nochmal der Nebenmann gesucht, oder es wurde nochmals abgedreht. So wird es mit eigenen Treffer eher schwierig. Ganz anders Regensburg. Die Gäste gehen aus dem Nichts im ersten Drittel in Führung, verwerten dann im zweiten Abschnitt fast jede Chance und werden vielleicht selbst nicht wissen, warum sie mit einer 4:0-Führung in die zweite Pause gegangen sind.
Die Bemühungen konnte man unserer Mannschaft nicht absprechen, wenn dann mal der Schuss genommen wurde, war entweder der Regensburger Goalie oder das Torgestänge im Weg. Da die Gäste auch im letzten Abschnitt nochmal trafen, verloren die Eislöwen auch dieses Drittel und konnten für sich nicht mal ein klitzekleines Erfolgserlebnis verbuchen. Dieses würde den Eislöwen so langsam gut zu Gesicht stehen, bevor sich auch nur irgendetwas in den Köpfen festsetzt. Die Mannschaft muss ein neues System verinnerlichen, wirkt dabei eher noch wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, wobei es in so mancher Situation schon verheißungsvoll aussah. Letztlich lieber jetzt die Testspiele verlieren, als dann wenn es um Punkte geht. Noch sind knappe zwei Wochen Zeit...
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Eisbären Regensburg 0:5 (0:1, 0:3, 0:1)
Tore: 0:1 Andrew Yogan (09:23), 0:2 Corey Trivino (20:41), 0:3 Nikolay Gajovsky (29:51), 0:4 Abbott Girduckis (33:20), 0:5 Tomas Schwamberger (57:51)
Zuschauer: 1.465 in der Joynext-Arena

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