Leider war die Halle einmal mehr nur spärlich besetzt. Man kann nur hoffen, dass sich das in den kommenden Wochen nochmal ändert. Unsere Mannschaft hat ein breites Publikum und viele Fans verdient. Außerdem scheint da gerade etwas zusammenzuwachsen. Dieses zarte Pflänzlein muss nun Woche für Woche gepflegt werden.
Zum Spiel: Es wurde das erwartet zähe Spiel und trotzdem hatten unsere Cracks gefühlt über die gesamte Spielzeit die Partie vollkommen im Griff. Der erste Abschnitt ist schnell erzählt. Unserem Team fehlte etwas das Tempo aus den letzten Spielen, kontrollierte aber das Geschehen. Landshut bis dato limitiert ohne Ideen im Spiel. Folgerichtig ging es torlos zur ersten Pause in die Katakomben.
Dafür brauchte es im zweiten Drittel nicht viel. Simon Karlsson hatte aus dem Hinterhalt genügend Platz und zimmerte in gewohnter Manier den Puck in die Maschen. Mit dem 1:0 im Rücken spielte weiter unser Team, verpasste aber weitere Treffer. Auf der Gegenseite hatte man Glück, als "Schwendi" einen Schuss an die Latte lenkte.
Im Schlussabschnitt sorgte ein Powerplay für den zweiten Treffer. David Suvanto zog ab, Georgiy Saakyan fälschte zum 2:0 ab. Damit schien das Spiel entschieden, zu deutlich dominierten unsere Eislöwen das Geschehen. Von Landshut kam außer kleinen Nettigkeiten nicht mehr viel. Weil man aber selbst das dritte Tor verpasste blieb es zumindest ergebnistechnisch spannend. In der Schlussphase zogen die Gäste den Goalie und versuchten mit sechs Mann alles in der Offensive. Ein strammer Schuss von Pfleger schlug letztlich zum 1:2 in den Dresdner Maschen ein. Etwas überraschend kamen die biederen Gäste nochmal in die Partie, doch die Eislöwen verteidigten ihren knappen Vorsprung und sicherten sich den dritten "Dreier" in Folge.
Drittes Heimspiel, dritter Sieg, dritter "Dreier" in Folge, in jedem Spiel gepunktet, Platz zwei in der Tabelle und immer noch in Unterzahl makellos. Unsere Mannschaft findet sich im neuen System immer besser zurecht und hat sich folglich mehr Zuspruch verdient. Das gemeinsame feiern nach dem Spiel dürfte sich gern zu einer neuen Tradition etablieren. Jetzt heißt es für unsere Mannschaft und uns als Fans: Dranbleiben!
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Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - EV Landshut 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
Torfolge: 1:0 Simon Karlsson (22:58), 2:0 Georgiy Saakyan (44:58/PP1), 2:1 Marco Pfleger (58:31/EA)
Strafen: 8 / 10 Minuten
Zuschauer: 2.107 in der Joynext-Arena

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