Freitag, 3. März 2023

Sieg im letzten Hauptrunden-Heimspiel

Es bleibt spannend im Kampf um das Playoff-Heimrecht. Unsere Eislöwen haben zwar mit 4:3 gegen Freiburg im Penaltyschießen gewonnen, dabei aber genau einen Zähler weniger eingeheimst als die Krefeld Pinguine bei ihrem Gastspiel in Regensburg (6:1). Nun sind die Krefelder unserer Mannschaft mit zwei Punkten weniger dicht auf den Fersen. Unterdessen feierten unsere Cracks den vierten 4:3-Sieg aus den letzten fünf Partien. Insgesamt verlängerte sich die Siegesserie unter Petteri Kilpivaara auf acht Spiele. Nun wäre am letzten Spieltag noch der Sturz auf Platz fünf möglich, aber genauso noch der Sprung auf Platz drei. Doch längst war nicht alles perfekt an diesem Freitagabend vor knapp 3.800 Zuschauern in der heimischen Eissporthalle. Unsere Mannschaft produzierte zu einfache Fehler, lud den Gegner so immer wieder zu Toren ein und machte sich das Leben damit selber schwer. Kurz vor der ersten Pause hatte Tom Knobloch einen Schuss von Timo Walther zum 1:0 in die Maschen abgefälscht. Die dezimierten Gäste blieben aber auf der Höhe und kamen direkt nach Wiederbeginn durch eine herausragende Einzelaktion von Tor Immo zum 1:1. Auf der Gegenseite legte Jordan Knackstedt nach einer halben Stunde das 2:1 nach. Dabei verletzte sich aber auch Freiburgs Goalie und musste ersetzt werden. Das Eislöwen-Tor fand letztlich nach Videobeweis Anerkennung. Im Schlussabschnitt erwischten abermals die Wölfe den besseren Start. Sebastian Hon traf zum 2:2-Ausgleich und folglich hatten die Gäste den Fuß deutlich auf dem Gaspedal. Die Eislöwen konnten sich bei "Schwendi" bedanken, dass nicht noch weitere Treffer fallen sollten. Die erneute Eislöwen-Führung war dann schon etwas überraschend, aber David Rundqvist fand einen Weg den Puck im Tor zu versenken. Doch an diesem Abend war Freiburg immer noch nicht geschlagen. Sie zogen den Goalie und waren prompt mit dem Treffer zum 3:3 erfolgreich. Es folgte die Overtime, in der unsere Cracks eine Unterzahl überstehen mussten. Wieder hielt Schwendi seinen Kasten sauber und es musste das Penaltyschießen entschieden. Hier bewiesen Rundqvist und Walther die besseren Nerven. Auf Freiburger Seite scheiterten die ersten beiden Schützen und somit war das Spiel nach insgesamt vier Versuchen entschieden. Wir haben das Heimrecht noch nicht sicher, fanden aber wieder einen Weg ein knappes Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Trotz der Siegesserie ließen die Leistungen zuletzt etwas nach. Nun kann man am Sonntag eine gute Hauptrunde auch erfolgreich abschließen. Darauf sollte der volle Fokus der Mannschaft liegen. 

Die Statistik zum Spiel:

Dresdner Eislöwen - Wölfe Freiburg 4:3 SO (1:0, 1:1, 1:2 / 1:0) 

Torfolge: 1:0 Tom Knobloch (19:24), 1:1 Tor Immo (22:39), 2:1 Jordan Knackstedt (30:26), 2:2 Sebastian Hon (41:54), 3:2 David Rundqvist (54:08), 3:3 Kevin Orendorz (57:44), 4:3 David Rundqvist (GWS)

Strafen: 10 / 6 Minuten

Zuschauer: 3.793 in der Eissporthalle Dresden

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