Was für ein Coup! Unsere Dresdner Eislöwen haben ihr 850. DEL2-Punktspiel der Geschichte bei den Pinguinen in Krefeld knapp aber verdient mit 3:2 für sich entschieden und haben damit drei ganz wichtige Punkte für die Tabelle in der Seidenstadt gesichert. Dabei lief es im ersten Drittel so fast wie immer in diesem Spieljahr. Unsere Cracks kamen mit Tempo, Elan und Druck auf das Eis, erspielten sich ein Übergewicht und hatten bei einem Verhältnis von 17:4 deutlich mehr Schüsse abgefeuert, als der Gastgeber. Doch wie sollte es anders sein, führten ausgerechnet die Pinguine nach dem ersten Abschnitt mit 1:0. Alexander Weiß vollendete einen Alleingang per Rückhand zur Führung. Das zweite Drittel wurde dann hitziger und ein dreckiges Tor sollte für den verdienten Ausgleich sorgten. David Suvanto zog ab, Goalie Bittner hatte den Puck schon im Handschuh, ließ ihn aber wieder fallen und bugsierte ihn hinter die Linie. Was ein Ding. Chancen gab es nun auf beiden Seiten. Nach einem Check von Miller gegen den Kopf/Nacken von Maximilian Kolb durfte der Pinguine vorzeitig zum duschen. In Überzahl brachte Niklas Postel unsere Eislöwen erstmals an diesem Abend in Führung. Mit dem knappen Vorsprung ging es rein in den Schlussabschnitt. Hier wechselten sich Strafen ab. Unsere Eislöwen forderten das Glück einmal zu viel heraus und Krefeld sagte mit einem schön herausgespielten 2:2 danke. Aber die Brockmänner hatten selbst eine passende Antwort parat. Philipp Kuhnekath stand genau richtig und drückte die Scheibe im Nachschuss über die Linie. Unsere Cracks verteidigten den Vorsprung in den letzten sechs Minuten mit Mann und Maus und überstanden auch eine weitere Unterzahl. Am Ende feierten die Eislöwen einen verdienten Auswärtssieg und verbuchten drei ganz wichtige Punkte auf das eigene Konto. Auch wenn das erzielen eigener Tore weiterhin schwer fällt, so erzwingt man aktuell etwas mehr das Glück und steht zudem defensiv gesichert. Darauf lässt sich allemal aufbauen und stimmt für die anstehenden Aufgaben optimistisch.
Die Statistik zum Spiel:
Krefeld Pinguine - Dresdner Eislöwen 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)
Torfolge: 1:0 Alexander Weiß (16:08), 1:1 David Suvanto (31:37), 1:2 Niklas Postel (38:20/PP1), 2:2 Leon Niederberger (51:15/PP1), 2:3 Philipp Kuhnekath (53:37)
Strafen: 9 + 20 / 10 Minuten
Zuschauer: 3.334 in der Yayla-Arena

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