Anscheinend war der Derbyerfolg gegen Crimmitschau vom Freitag nur ein Sturm im Wasserglas. Unsere Eislöwen konnten in keinerlei Hinsicht an das letzte Spiel anknüpfen und verloren in Selb mit 0:2 und verpassten es erneut eine eigene Serie zu starten. Statt auf Platz sechs zu klettern, klebt man weiter auf dem achten Tabellenplatz fest und schon in den nächsten Spielen könnte es im Fahrstuhl weiter nach unten gehen. Ja irgendwie haben die Eislöwen das Spiel in Selb dominiert, viele Schüsse genommen, aber wenn man ehrlich ist, waren nur die wenigsten Abschlüsse auch wirklich gefährlich. Und so ist es dann auch nicht unverdient in Selb zu verlieren. War da etwa wieder Bruder Leichtfuß in der Mannschaft? Es stellen sich Fragen um Fragen. Antworten muss die Mannschaft selbst bringen. Die nächsten Aufgaben gegen Krefeld, WSW und Landshut geben vielleicht endlich mal Aufschluss darüber, wohin die Reise in dieser Saison führen soll. In jedem Fall schmerzt die Niederlage in Selb umso mehr, weil sie sich wie eine vergebene Chance anfühlt.
Die Statistik zum Spiel:
Selber Wölfe - Dresdner Eislöwen 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)
Torfolge: 1:0 Peter Trska (18:36), 2:0 Arturs Kruminsch (59:31 / EN PP1)
Strafen: 10 / 6 Minuten
Zuschauer: 1.108 in der NETZSCH Arena

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