Ein Abend, der noch am nächsten Morgen nach wirkt. Die Deutschland-Cup-Pause ist vorbei und der Winter hielt Einzug in den heimischen Gefilden. Umso kühler wurde die Anreise zum Derby. Die Eishalle war prächtig gefüllt und alles angerichtet für einen tollen Eishockey-Abend. Die Eislöwen taten auf dem Eis ihr übriges. Mit ihrer beherzten Spielweise, viel Tempo und Leidenschaft überrannte man die Gäste aus Westsachsen förmlich von Bully weg. So dauerte es nur 68 Sekunden, ehe Ricardo Hendreschke den Puck erstmals hinter Sharipov versenkte. Die Halle tobte und es entwickelte sich eine mitreißende Stimmung. So mancher "Eventi" oder "Ersti" wird demnächst wieder kommen. Auf dem Eis machten die Eislöwen einfach weiter. Jordan Knackstedt hinter dem Tor, Pass auf Kuhnekath und drin das Ding! 2:0. Das zweite Drittel begann dann mit einem Aufbäumen der Gäste. Begünstigt durch ein Powerplay war dann der 1:2-Anschlusstreffer auch nicht unverdient. In der Folge schienen die Crimmerlinge dem Ausgleich näher, als Dresden dem 3:1. Doch die Fans auf dem Rängen peitschten die Jungs weiter nach vorn und es sollte sich lohnen. Ricardo Hendreschke nutzte einen Abpraller zum 3:1 und nur Sekunden später konnte Simon Karlsson völlig unbehelligt zum 4:1 einschießen. Die Eislöwen waren nun oben auf und die Westsachsen wirkten schon etwas geschockt. Im Schlussabschnitt wurde es dann das umkämpfte Derby mit Emotionen auf beiden Seiten. Die Gäste mühten sich, kamen aber nicht mehr in Spiel. Vielmehr zauberten die Eislöwen weiter. Jordan Knackstedt traf sehenswert zum 5:1, was dem Goalie der Crimmerlinge gar nicht gefiel. Kurzerhand wurde aus seinem Stock Brennholz. Das hatte wiederum eine Strafe zur Folge. Und nun auch der Powerplay-Treffer. Einen Schuss von Karlsson fälschte Tom Knobloch in die Maschen ab. Es dauerte nicht bevor es erneut klingelte. Mike Schmitz stellte auf 7:1 und auch nach Videobeweis hatte der Treffer Bestand. Die letzten zehn Minuten liefen dann herunter und die Eislöwen feierten einen hochverdienten Derbysieg. Für diesen gibt es zwar auch nur drei Punkte, doch irgendwie hatte man das Gefühl, dass Mannschaft und Fans mal so einen Abend gebraucht haben. In diesem Sinne: Weitermachen!
Quelle Bilder: Dresdner Eislöwen
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Eispiraten Crimmitschau 7:1 (2:0, 2:1, 3:0)
Torfolge: 1:0 Ricardo Hendreschke (01:08), 2:0 Philipp Kuhnekath (15:55), 2:1 Patrick Pohl (21:36 / PP1), 3:1 Ricardo Hendreschke (29:48), 4:1 Simon Karlsson (30:30), 5:1 Jordan Knackstedt (48:00), 6:1 Tom Knobloch (49:30 / PP1), 7:1 Mike Schmitz (50:06)
Strafen: 8 / 10 Minuten
Zuschauer: 4.257 in der Eissporthalle Dresden



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen