Es war das Duell zweier angeschlagener Boxer. Diesen Fakt konnte man während dem Spiel immer wieder bemerken. Und dennoch erwischten unsere Eislöwen wie schon oft zuletzt den besseren Start und schockten den Gegner mit einem frühen Treffer. Timo Walther vollstreckte nach Vorarbeit von Kapitän Knackstedt. Danach hatten unsere Cracks das Spiel im Griff, auch wenn Landshut nach einigen Minuten auch im Spiel angekommen war. Den zweiten Treffer des Tages erzielten aber wieder unsere Eislöwen. Vladislav Filin verwertete eine Vorlage von Jussi Petersen zum 2:0. Mit diesem Spielstand ging es dann in den Mittelabschnitt. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Während die Gäste aus Landshut zwei Powerplay-Situationen nicht nutzen konnten, gelang den Eislöwen dann gleich im ersten Versuch das 3:0. Johan Porsberger stellte auf 3:0 und sorgte scheinbar für einen beruhigenden Vorsprung. Danach sah es auch lange nach einem souveränen Heimsieg aus, doch Landshut gab sich auf und kam nochmal heran. Jakob Mayenschein sorgte mit einem Doppelschlag (48./50.) nochmal für Herzrasen. Unsere Eislöwen behielten aber trotz zweier Rückschläge (Mrazek und Porsberger verletzt vom Eis) die Nerven und brachten den knappen Vorsprung ins Ziel. An dieser Stelle schon mal gute Besserung an beide Spieler. Am Ende waren es genau die drei Punkte, die jeder gefordert und ja, ein bisschen auch erwartet hat. Dass das Spiel dann zum Schluss nochmal eng wurde, verwundert in der aktuellen Situation nicht wirklich. Heute sollte man sich vor allem über die drei Punkte freuen. Die Mannschaft hat mit kleinen Abstrichen über 60 Minuten eine solide Leistung abgeliefert. Jetzt hat man einige Tage Zeit, ehe man dann auf heimischen Eis die Chance gegen Regensburg bekommt, nachzulegen. Wir werden dabei sein!
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - EV Landshut 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)
Torfolge: 1:0 Timo Walther (00:39), 2:0 Vladislav Filin (12:16), 3:0 Johan Porsberger (29:37 / PP1), 3:1 Jakob Mayenschein (48:03), 3:2 Jakob Mayenschein (50:16)
Strafen: 8 / 6 Minuten
Zuschauer: 1.654 in der Eissporthalle Dresden

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