Aua. Das tat richtig weh und hat absolut keinen Spaß mehr gemacht, dem Treiben auf dem Eis zuzuschauen. Unsere Eislöwen holen sich in Ravensburg eine ganz derbe Packung ab und hinterlassen etwas ratlose Gesichter.
Von Beginn an sahen sich die Brockmänner dem Druck der Gastgeber ausgesetzt. Angriff um Angriff rollte auf Janick Schwendener zu, der noch schlimmeres verhinderte. Schon nach knapp zweieinhalb Minuten nahm Andreas Brockmann seine Auszeit. Seine lautstarke Ansprache half zwar ein wenig, denn unsere Cracks hatten ihre wohl beste Phase im Spiel danach, aber auf den kurzen Sturm im Wasserglas antworteten die Towerstars mit drei Treffern. Und so wirkliche glaubte man da an ein Comeback schon nicht mehr.
Die Eislöwen ergaben sich mehr oder weniger ihrem Schicksal und fanden überhaupt keine Mittel. So pulverisierten die Towerstars im letzten Drittel das Ergebnis auf 9:1, wobei dieses hätte durchaus noch höhe ausfallen können, ja vielleicht gar müssen.
Nach Gründen für diesen Aufritt zu suchen ist müßig. Auf der einen Seite ist der Kräfteverschleiß der letzten Spiele nicht von der Hand zu weisen, auf der anderen Seite reden wir bei diesem Spiel aber auch über eine Einstellungsfrage. Am Ende des Tages muss man konstatieren, dass auf unserer Seite so rein gar nichts gepasst oder funktioniert hat. Sicher kann man in Ravensburg auch mal verlieren, aber diese Art und Weise tut schon weh und wird vor allem unserer Mannschaft eigentlich nicht gerecht.
Trainer und Team haben nun ein paar Tage Zeit die richtigen Schlüsse zuziehen. Wir sind auf das kommende Wochenende mit den Spielen in Kassel und zu Hause gegen Heilbronn gespannt.
Die Statistik zum Spiel:
Ravensburg Towerstars - Dresdner Eislöwen 9:1 (3:0, 2:1, 4:0)
Torfolge: 1:0 Fabian Dietz (12:14), 2:0 Charlie Sarault (15:06), 3:0 Josh MacDonald (17:57), 4:0 Nickolas Latta (27:13), 5:0 Josh MacDonald (32:41), 5:1 Yannick Drews (38:56), 6:1 Robin Drothen (42:45), 7:1 Robin Drothen (50:36), 8:1 Robbie Czarnik (56:10), 9:1 Louis Latta (59:24 / PP1)
Strafen: 4 / 6 Minuten
Zuschauer: 1.849 in der CHG-Arena

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