Montag, 17. Oktober 2022

Ein Punkt gewonnen - zwei verloren!

Mit sehr kleinem Kader mussten unsere Eislöwen am Sonntag beim Tabellenführer in Landshut antreten. Fans, die schon vor dem Spiel unsere Eislöwen abgeschrieben hatten, wurden in den folgenden 60 Minuten eines besseren belehrt. Auch wenn bisher bekannte Schwächen wieder eine prägende Rolle an diesem Abend spielten, zeigte diese Eislöwen-Mannschaft warum man sie besser nie unterschätzen sollte. 

Am Ende des Spiels reden wir nicht über die 13 Ausfälle. Andere Themen sind die Knackpunkte in der Drei-Helm-Stadt. Das Powerplay hakt und die gesamte offensive Leistung ist durchweg einfach nur ein lauer Sommerwind. Allein letzter Fakt verhinderte an diesem Wochenende einmal mehr eine bessere Punktausbeute. Wie schon am Freitag gegen WSW wäre auch in Landshut ein Sieg drin gewesen. 

Bei allem Ärgernis über die knappe Overtime-Niederlage: Unsere Eislöwen zeigten einmal mehr, wie viel Talent in dieser Gemeinschaft steckt. Leidenschaft, Einsatz und Wille sind nur drei der vielen Attribute, welche die Brockmänner in das Landshuter Eis kratzten. Auf der einen Seite steht ein junger Jonas Neffin, der so manchen Save auspackte. Auf der anderen Seite stehen die Verteidiger und Stürmer. Jeder ackert für den anderen. Allen voran unser Kapitän Jordan Knackstedt. In Landshut setzte "Knacki" saubere Checks, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und traf obendrein sehenswert zum 1:0. Endlich ist das zählen seiner torlos Minuten vorüber. Das man nach torlosen ersten Drittel und Führung im zweiten Abschnitt dennoch mit einem 1:2-Rückstand in das Schlussdrittel gehen muss, liegt nicht unbedingt an den starken Gastgebern. Dazu führte vielmehr die bereits angesprochene Chancenverwertung, ein Powerplay der Landshuter und ein Gegentreffer per Bogenlampe. Schönes Kacktor. 

Doch die Eislöwen kamen nochmal mit viel Druck aus der Kabine, ein nachlassen der Kräfte war keineswegs sichtbar. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch nur Johan Porsberger traf. 2:2 und die letzten zweiten Spielminuten in Überzahl. Doch der ganz große Coup sollte nicht gelingen, weil eben auch das eigene Powerplay aktuell nicht zu den besten der Liga gehört. Stattdessen folgte nach sieben Sekunden in der Overtime die kalte Dusche zum 2:3-Endstand. 

Fazit: Die Baustellen sind bekannt, dafür gab es auch einiges positives zu sehen. Daran muss sich die Mannschaft jetzt hochziehen. Den angeschlagenen Spielern wünschen wir eine schnelle Genesung. 

Die Statistik zum Spiel: 

EV Landshut - Dresdner Eislöwen 3:2 OT (0:0, 2:1, 0:1 / 1:0) 

Torfolge: 0:1 Jordan Knackstedt (32:51), 1:1 Marco Pfleger (35:54 / PP1), 2:1 Yuma Grimm (38:44), 2:2 Johann Porsberger (49:16), 3:2 Nick Pageau (60:07) 

Strafen: 8 / 6 Minuten

Zuschauer: 2023 in der Fanatec Arena 

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