Dementsprechend wurde kurzerhand auch der Spielplan umgestrickt. So kam es nicht zum Derby gegen WSW, sondern zum Spiel gegen die Garmischer. Im ersten Halbfinale trafen die Füchse auf den EHC Red Bull München. Und die Gäste aus München wurden ihrer Favoritenrolle trotz ordentlicher Gegenwehr der Füchse gerecht und erreichten mit einem 9:2-Erfolg das Finale.
Da der SC Riessersee noch keinen kompletten Kader zur Verfügung hatte, halfen kurzerhand drei Eislöwen-Spieler per Gastspielgenehmigung bei Garmisch aus. Trattner, Kiss und Heiß streiften sich somit das Trikot des Gegners über.
Auf dem Eis dominerten unsere Eislöwen das Geschehen und sorgten schnell für klare Verhältnisse. Riessersee gab sich keineswegs kampflos auf und hielt dagegen. Dresden überzeugte durchaus spielerisch, auch wenn man diesen ersten Auftritt nicht überbewerten sollte. Knackstedt und Huard harmonieren gewohnt, dazu der schnelle Swinnen und Arbeiter Neuert. Das sah schon gut aus. Auch der Auftritt von Filin, der gleichmal das 1:0 besorgte. Aufmerksam haben auch Knobloch und Betzold auf sich gemacht. Am Ende gewannen die Eislöwen verdient mit 8:1. Den Ehrentreffer hatten sich die Garmischer durchaus verdient. Im Tor stand zunächst Helenius bei Dresden, im dritten Drittel durfte Vieregge ran und machte seine Sache gut.
Morgen Mittag geht es dann im Finale gegen Primus München. Das wird ein harter Test. Aber egal: Endlich wieder Eishockey.
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - SC Riessersee 8:1 (2:0, 3:0, 3:1)
Torfolge: 1:0 Vladislav Filin (08:06), 2:0 Tom Knobloch (16:50), 3:0 Steven Rupprich (23:44), 4:0 Erik Betzold (28:49 / PP1), 5:0 Tom Knobloch (36:32 / PP1), 6:0 Dennis Swinnen (40:41), 6:1 Tobias Kircher (54:34 / PP1), 7:1 René Kramer (56:12), 8:1 Steven Rupprich (59:12)
Strafen: 10 / 16 Minuten
Zuschauer: 1.408 in der Eissporthalle Dresden

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