Samstag, 3. Oktober 2020

Eislöwen ziehen ins Finale ein

Endlich wieder Eishockey in Dresden. Fast sieben Monate lag das letzte Spiel gegen den EC Bad Nauheim nun schon zurück. Der "So geht Sächsisch"-Cup lockte etwas mehr als 1.400 Zuschauer in die Eissporthalle. Fast alle anwesenden Zuschauer hielten sich an die Hygienevorschriften. Sportlich musste man bekanntermaßen das Turnier kurzfristig umbauen. Die Eisbären aus Berlin sagten ihre Teilnahme am Freitagabend wegen Corona-Infektionen ab. Als Ersatz fand man den SC Riessersee aus der Oberliga Süd. 

Dementsprechend wurde kurzerhand auch der Spielplan umgestrickt. So kam es nicht zum Derby gegen WSW, sondern zum Spiel gegen die Garmischer. Im ersten Halbfinale trafen die Füchse auf den EHC Red Bull München. Und die Gäste aus München wurden ihrer Favoritenrolle trotz ordentlicher Gegenwehr der Füchse gerecht und erreichten mit einem 9:2-Erfolg das Finale. 

Da der SC Riessersee noch keinen kompletten Kader zur Verfügung hatte, halfen kurzerhand drei Eislöwen-Spieler per Gastspielgenehmigung bei Garmisch aus. Trattner, Kiss und Heiß streiften sich somit das Trikot des Gegners über. 

Auf dem Eis dominerten unsere Eislöwen das Geschehen und sorgten schnell für klare Verhältnisse. Riessersee gab sich keineswegs kampflos auf und hielt dagegen. Dresden überzeugte durchaus spielerisch, auch wenn man diesen ersten Auftritt nicht überbewerten sollte. Knackstedt und Huard harmonieren gewohnt, dazu der schnelle Swinnen und Arbeiter Neuert. Das sah schon gut aus. Auch der Auftritt von Filin, der gleichmal das 1:0 besorgte. Aufmerksam haben auch Knobloch und Betzold auf sich gemacht. Am Ende gewannen die Eislöwen verdient mit 8:1. Den Ehrentreffer hatten sich die Garmischer durchaus verdient. Im Tor stand zunächst Helenius bei Dresden, im dritten Drittel durfte Vieregge ran und machte seine Sache gut. 

Morgen Mittag geht es dann im Finale gegen Primus München. Das wird ein harter Test. Aber egal: Endlich wieder Eishockey. 

Die Statistik zum Spiel:

Dresdner Eislöwen - SC Riessersee 8:1 (2:0, 3:0, 3:1)

Torfolge: 1:0 Vladislav Filin (08:06), 2:0 Tom Knobloch (16:50), 3:0 Steven Rupprich (23:44), 4:0 Erik Betzold (28:49 / PP1), 5:0 Tom Knobloch (36:32 / PP1), 6:0 Dennis Swinnen (40:41), 6:1 Tobias Kircher (54:34 / PP1), 7:1 René Kramer (56:12), 8:1 Steven Rupprich (59:12)

Strafen: 10 / 16 Minuten

Zuschauer: 1.408 in der Eissporthalle Dresden

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