Freitag, 29. März 2019

Herzschlagfinale bringt Spiel #7!

Was war das bitte für ein Abend? Okay, ehrlich gesagt war dieser nach 13 Minuten im zweiten Drittel eigentlich komplett gelaufen. Beim zwischenzeitlichen 1:4 der Steelers waren die Messen gelesen... von wegen! 

Unsere Eislöwen kämpften sich in knapp vier Minuten zurück und machten aus einem 1:4-Rückstand den 4:4-Ausgleich. Erst erzwang Nick Huard in doppelter Überzahl das 2:4, dann machte es Thomas Pielmeier im Alleingang und letztlich war es Tomas Schmidt mit einem richtig geilen Blueliner, der den Ausgleich herstellte. Ein Spiel mit Höhen und Tiefen, dass unsere Cracks aber alles versuchten, sah man ihnen über 60 Minuten an. 

Und so ist man auch nach der neuerlichen Führung der Steelers im Schlussdrittel nicht beeindruckt. Es gelingt vielmehr binnen 15 Sekunden das Spiel völlig zu drehen! Tomas Schmidt und Thomas Pielmeier schossen die Eislöwen mit 6:5 in Front. Schluss war aber immer noch nicht. Bietigheim gelingt der Ausgleich, 6:6! 

Jede Menge Zeit noch auf der Uhr, aber die Entscheidung sollte in 60 Minuten nicht mehr fallen. In der Verlängerung ging es hin und her. Chancen hier, Chancen da und letztlich bringt ein super gespielter Konter den Sieg! Timo Walther auf Aleksejs Sirokovs... TOOOOR für die DRESDNER EISLÖWEN!

Ja man! Wir leben noch. Unfassbar, am Sonntag steigt Spiel sieben in Bietigheim. Wir haben immer noch die Möglichkeit... Es ist der Wahnsinn an einem verrückten und emotionalen Abend! Stimmung klasse, Einsatz klasse, Unterzahl klasse. Und Eisenhut ist eben auch nur ein Mensch. Gebrauchter Abend und trotzdem auch den Sieg mit festgehalten. 

Und jetzt? Ausruhen, schlafen und am Sonntag mit voller Kraft in Spiel sieben! Man bin ich jetzt schon aufgeregt!

Die Statistik zum Spiel: 

Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers 7:6 (1:2, 3:2, 2:2 / 1:0) OT1

Torfolge: 1:0 Timo Walther (04:11), 1:1 Shawn Weller (09:57), 1:2 Frédérik Cabana (10:34), 1:3 Marcus Sommerfeld (27:21), 1:4 Benjamin Zientek (33:03), 2:4 Nick Huard (35:06 / PP2), 3:4 Thomas Pielmeier (36:56), 4:4 Tomas Schmidt (39:21), 4:5 Benjamin Zientek (42:48), 5:5 Tomas Schmidt (45:12), 6:5 Thomas Pielmeier (45:27), 6:6 Benjamin Hüfner (52:39), 7:6 Aleksejs Sirokovs (71:50)

Strafen: 10 / 16 Minuten

Zuschauer: 2.809 in der Eissporthalle Dresden

Serienstand: Bietigheim Steelers - Dresdner Eislöwen 3:3

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