Ja unsere Eislöwen können es tatsächlich doch noch. Nach gefühlten Ewigkeiten gab es in einem Derby wieder mal einen Erfolg für unsere königlichen Farben, aber eben auch nur zwei Punkte. Und zwei sind nach diesem Spiel definitiv einer zu wenig. Die Dresdner Eislöwen erwischen mal wieder den besseren Start, haben zig Chancen um schon frühzeitig das Spiel hier in eine Richtung zu lenken, hat dann sogar eine Überzahlsituation, kassiert aber in dieser durch ein Break der Gäste das 0:1. Der Rückstand hat dann auch über die erste Drittelpause hinweg Bestand. Im zweiten Drittel sind die Gäste dann besser im Spiel, Dresden bekommt sein druckvolles Spiel aus dem ersten Abschnitt nicht mehr auf das Eis. Dennoch gelingt der verdiente Ausgleich.
Im Schlussdrittel bleibt es ein packendes Spiel in dem unsere Eislöwen mit 2:1 in Führung gehen. Danach scheitert man wie so oft in dieser Saison an der eigenen Chancenverwertung und verpasst es, den Deckel hier vorzeitig drauf zumachen. In eigener Unterzahl will Knackstedt dann den Puck gegonnt rausspielen, anstatt den einfach nach vorn zu dreschen. Die Scheibe bleibt so im eigenen Drittel und die Gäste erzielen den 2:2-Ausgleich. Anhand der Spielanteile eigentlich ein Unding, aber so musste nach 60 Minuten die Overtime zur Entscheidung herhalten. Hier machte Knackstedt dann den Zusatzpunkt perfekt und sicherte Dresden zwei wichtige Punkte.
Zwei Siege waren vor dem Wochenende Pflicht. Am Ende sind es auch zwei Erfolge geworden, aber eben nur fünf Punkte. In unserer Situation brauchen wir jeden Punkt. Am kommenden Wochenende geht es dann zu Hause gegen Kaufbeuren und auswärts gegen Deggendorf. Gegen beide Teams hat man bereits zwei Sechs-Punkte-Wochenenden gefeiert. Gegen Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden, allerdings haben unsere Eislöwen bisher nie mehr als zwei Spiele in Folge gewonnen...
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Eispiraten Crimmitschau 3:2 (0:1, 1:0; 1:1 / 1:0) OT
Torfolge: 0:1 Patrick Klöpper (12:13 / SH1), 1:1 Nick Huard (24:03), 2:1 Nick Huard (43:57), 2:2 Rob Flick (56:38 / PP1), 3:2 Jordan Knackstedt (60:42)
Strafen: 12 / 22 Minuten
Zuschauer: 4.412 (ausverkauft) in der Eissporthalle Dresden

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