Dienstag, 9. Oktober 2018

Kein blinder Aktionismus - Eislöwen senden gutes Zeichen!

Klar, die nackten Fakten wiegen schwer: Acht Spiele, sieben Niederlage und nur ein Sieg. Das macht drei magere Punkte und Platz 14 in der DEL2-Tabelle. Ohne Frage, den Start in die neue Saison haben wir uns aller ganz gewiss anders vorgestellt. Nicht wenige Stimmen forderten in den letzten Tagen die Absetzung von Trainer Jochen Molling. Nur wäre eben dieser Schritt für mich blinder Aktionismus gewesen. Nach dem neuerlichen Null-Punkte-Wochenende haben sich die Verantwortlichen in Dresden zusammengesetzt und die aktuelle Lage analysiert. 

Am heutigen Dienstag wurden nun Entscheidungen getroffen und der Öffentlichkeit präsentiert. Viel verändert sich nicht, die sportliche Leitung stärkte dem Trainer den Rücken und nahm vielmehr die Spieler in die Pflicht. Als einzige Änderung wurde bekannt, dass Timo Pielmeier künftig als Kapitän fungiert. Als seine Assistenten stehen Jordan Heywood und Steve Hanusch bereit. 

In der heutigen Pressemitteilung machte die sportliche Leitung nochmal deutlich, dass man über den Sommer hinweg viele Stellschrauben nochmals angepackt hat und auch Wünsche der Spieler hin sich in vielen Bereichen nochmal professioneller aufgestellt. Jetzt seien aber die Spieler an der Reihe, mit guten Leistungen und Punkten es Club und auch Fans in angemessenen Maße zurückzuzahlen. 

Auch wenn kritische Stimmen jetzt wieder sagen werden, dass die Änderungen vielleicht zu winzig sind. "Was soll schon ein neuer Kapitän ändern..." usw.. ja man braucht aktuell eigentlich nicht in die sozialen Netzwerke schauen. Nur wenige stehen der aktuellen Situation so gegenüber wie ich. 

Fakt ist, es gibt keine Ausreden mehr. Punkte und Erfolge müssen her. Die Spieler sind in der Pflicht und wissen es auch. Haut man jetzt noch weiter drauf, erreicht man doch nur das Gegenteil. Oder wer arbeit unter Druck und Beleidigungen besser? Sorgen wir doch alle für ein angenehmeres Arbeitsklima und feuern unsere Eislöwen gemeinsam an. Sind wir nach den zig Jahren ohne Abstiegsrunde schon so verwöhnt, dass uns ein schwacher Saisonstart von acht Spielen so aus der Bahn wirft und wir alles und jeden in Frage stellen müssen? Ruhe bewahren, mit anpacken, anfeuern, nur gemeinsam werden wir uns aus dieser Lage auch wieder befreien.

Packen wir es also gemeinsam an! 

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