Sonntag, 23. September 2018

So grau wie das Wetter

Niederlage #4 gegen die Löwen Frankfurt am frühen Sonntagabend. Nun, was will man groß zu so einem Spiel schreiben? Kurz zusammengefasst, die bekannten und offensichtlichen Probleme unserer Eislöwen sind weiter vorhanden und kamen auch gegen Frankfurt negativ zum tragen. Das gesamte Gebilde wirkt extrem verunsichert, kaum ein Spieler findet Normalform. Marco Eisenhut hat noch mit einigen guten Saves eine höhere Niederlage verhindern. 24 Gegentreffer in vier Spielen sprechen ein klare Sprache. Die Verantwortlichen müssen jetzt Lösungen finden. Natürlich sollte man nicht alles gleich in Frage stellen, als Fan darf man sich aber seine Gedanken machen. Und jedem sollte klar sein, dass schleunigst eine Trendwende her muss. Der aktuelle Trend lässt nichts gutes erahnen. Aber es muss eben ein Ruck durch die ganze Mannschaft gehen. Es wirkt alles sehr gehemmt. Es muss nach Gründen und Ursachen geforscht werden. Die Gegner am kommenden Wochenende werden in jedem Fall nicht angenehmer. 

War sonst noch was? Ja. Wäre das Auftreten unserer Eislöwen nicht schon erschreckend genug, setzen einige Fans dem noch die Krone auf. Bei der Einlaufshow funktionierte die Technik nicht, sodass die Spieler mit ihren Namen nicht auf der Leinwand angezeigt werden konnten. Hier stellte sich heraus, dass einige Zuschauer nicht mal die Namen der eigenen Mannschaft kennen. Sorry Leute, das geht leider mal gar nicht. Und das hat auch nichts damit zu tun, dass es erst das zweite Heimspiel der laufenden Saison war. Sowas gehört einfach zum Wissensstand dazu und kann auch absolut nicht mit den schwachen Leistungen aktuell entschuldigt werden. 

Zum Abschluss bleibt es mir meine Worte von den letzten Spielen zu wiederholen: "Es kann nur besser werden..." 

Die Statistik zum Spiel: 

Dresdner Eislöwen - Löwen Frankfurt 2:5 (0:1, 1:2, 1:2)

Torfolge: 0:1 Matthew Pistilli (01:26), 1:1 Thomas Pielmeier (20:17 / PP1), 1:2 Kevin Maginot (26:33), 1:3 Matthew Pistilli (33:02), 1:4 Matthew Pistilli (41:40 / PP1), 1:5 Carter Proft (50:17 / PP1), 2:5 Nick Huard (51:53 / PP1)

Strafen: 18 + 10 / 24 Minuten

Zuschauer: 1.850 in der Eissporthalle Dresden

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