Freitag, 5. Januar 2018

Eislöwen kämpfen auch Bad Nauheim nieder!

Von den reinen Ergebnissen her schwimmen unsere Eislöwen weiter auf der Erfolgswelle. Am Abend gelang gegen Bad Nauheim der dritte Sieg in Folge. Nach dem 1.Drittel und zwanzig weitestgehend schwachen Spielminuten deutete ja rein gar nichts auf einen Heimsieg unserer Cracks hin.

Bad Nauheim war von Beginn an hellwach und ging nach einer recht fragwürdigen Strafe gegen Dresden in Überzahl in Führung. Die Eislöwen waren weiterhin nicht im Spiel und taumelten weiter über das Eis. Harald Lange sagte Danke und erhöhte auf 2:0.

Franz Steer verschaffte Marco Eisenhut eine Verschnaufpause und gab Henning Schroth eine Chance. Schroth merkte man die fehlende Spielpraxis an, ließ einige Scheiben prallen, am Ende sollte aber auch er ein Faktor werden.

Das zweite Drittel begann aus Eislöwen-Sicht auch nicht sonderlich gut. Erst eine Überzahl bringt unsere Mannschaft zurück ins Spiel. Nick Huard verkürzte auf 1:2. Sahen die knapp 2.800 Zuschauer in der Eissporthalle zuvor ein fast körperloses Spiel, wurde es jetzt etwas hitziger. Dresden bekam mehr Zugriff zum Spiel und glicht prompt durch Pielmeier aus - 2:2. Nur Sekunden später stand die Halle Kopf. Nick Huard fälschte einen Schuss von Uplegger zur 3:2-Führung in die Maschen. Zwar wurde der Videobeweis bemüht, aber der Treffer zählte. Den knappen Vorsprung brachten unsere Cracks in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel wird es nochmal spannend. Bad Nauheim will sich nicht geschlagen geben, die Eislöwen werden plötzlich wieder fahrig, spielen wieder mehr Fehlpässe und lassen den Ausgleich zu. Mike McNamee trifft ins kurze Eck. Läuft es spielerisch bei unserer Mannschaft aktuell keineswegs berauschend, so stimmt aber die Moral und der Kampfgeist. Vier Minuten vor der drohenden Schlusssirene holte Alexander Höller eine Strafe raus und knappe 30 Sekunden später belohnte sich Marius Garten für eine starke Leistung und erzielte das 4:3.

Die absolute Schlussphase der Partie war dennoch nichts für schwache Nerven. Unsere Eislöwen fingen sich noch zwei Strafen und mussten dann die letzten 62 Sekunden abermals in Unterzahl agieren. Bad Nauheim zog seinen Goalie und agierte mit sechs Feldspielern. Aber Schroth und die Defensive hielten dem Druck der Hessen Stand und sicherten drei wichtige Punkte für unsere Farben.

So steht unter dem Strich der dritte Arbeitssieg in Folge. Spielerisch mit Lauf nach oben, zeigen unsere Eislöwen immer und immer wieder Moral und fahren wichtige Punkte ein. Nun heißt es durchatmen, am Sonntag wartet das äußerst knifflige Derby in Ost-Thüringen.

Dresdner Eislöwen - EC Bad Nauheim 4:3 (0:2, 3:0, 1:1)

Tore: 0:1 Mike McNamee (06:20 / PP1), 0:2 Harald Lange (08:42), 1:2 Nick Huard (28:37 / PP1), 2:2 Thomas Pielmeier (34:37), 3:2 Nick Huard (35:15), 3:3 Mike McNamee (46:21), 4:3 Marius Garten (56:30 / PP1)

Strafen: 8 / 8 Minuten

Zuschauer: 2.785 in der Eissporthalle Dresden 

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