Es gibt so Tage, da bleibst du einfach im Bett. Und dann gibt es Tage, da stehst du mit guter Hoffnung auf und bekommst dann einen deftigen Schlag in die Fresse. So recht kann ich das heutige Ergebnis gar nicht in Worte fassen. Frohe Weihnachten... von wegen. Mit der fünften Niederlage in Folge ist die gute Laune endgültig futsch.
Ein niederschmetterndes 4:8 prangte nach Ablauf der 60 Minuten von der Anzeigetafel in der Eissporthalle Dresden. Die Gäste aus Riessersee nahmen völlig verdient alle Punkte mit an die Zugspitze. Schon früh im Spiel schien alles gelaufen zu sein. Die Gäste brauchten keine fünf Minuten um eine 3:0-Führung herauszuschießen. Nach dem 1.Drittel hatte man dennoch Hoffnung. Immerhin waren unsere Cracks da wieder im Spiel (2:3). Aber die Aufholjagd fand im zweiten Abschnitt ein jähes Ende und das Debakel am zweiten Weihnachtstag nahm seinen Lauf.
Unsere Mannschaft befindet sich aktuell in einer bedrohlichen Delle, zumal jetzt weitere Spiele in kurzen Abständen folgen. Siege sind jetzt schon am Donnerstag und Samstag Pflicht, will man mit Platz sieben bis zehn nichts zu tun haben. Und in was so ein Negativstrudel ausufern kann, sollte uns alle bewusst sein... Es kann und muss bessern werden!
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - SC Riessersee 4:8 (2:3, 0:3, 2:2)
Tore: 0:1 Richard Mueller (00:47), 0:2 Florian Vollmer (04:32), 0:3 Philipp Wachter (05:19), 1:3 Tomas Schmidt (05:47), 2:3 Tadas Kumeliauskas (11:42 / PP1), 2:4 Richard Mueller (21:26), 2:5 Jared Gomes (36:02), 2:6 Mattias Beck (37:11), 2:7 Maximilian Daubner (40:27), 3:7 Steven Rupprich (48:20), 4:7 René Kramer (56:53), 4:8 Lubor Dibelka (59:26 / PP1)
Strafen: 14 / 20 Minuten
Zuschauer: 3.713 in der Eissporthalle Dresden

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