Donnerstag, 28. Dezember 2017

Die Serie hält an

Es war kein gutes Spiel und dennoch hätte am Ende nicht diese knappe Niederlage stehen müssen, auch wenn sie durchaus in Ordnung geht. Die Eislöwen überzeugen keineswegs spielerisch, zeigen aber Einsatz und Kampf und verdienen sich so die 1:0-Führung durch Pielmeier nach zehn Minuten. Durch eben benannten Kampf verteidigt man den knappen Vorsprung bis zur ersten Pause, kann aber keinen zweiten Treffer nachlegen. Das Powerplay ist weiterhin kein Faktor und bei Gleichzahl stellte man mit den Schüssen den Goalie der Gäste nicht vor allzu große Probleme. 

Das zweite Drittel plätscherte dann eher vor sich her. Beide Mannschaften mit einigen Fehlpässen. So kam ein Spielfluss logischer Weise erst gar nicht zu Stande. Ein Ausflug von Steve Hanusch wurde böse bestraft. Boutin steht dann von seinem Gegenspieler zu weit weg und so fällt der Ausgleich. In Überzahl gehen die Falken gar noch im zweiten Drittel in Führung. 

Zu Beginn des Schlussdrittels liefen unsere Eislöwen also einem knappen Rückstand hinter her, fanden aber in Überzahl schnell eine Antwort. Nick Huard besorgte mit einem strammen Schuss das 2:2. Danach spielten beide Teams auf Augenhöhe, richtig gute Chancen fehlten dadurch. Knapp drei Minuten vor dem Ende hatten die Gäste das Glück etwas mehr auf ihrer Seite und treffen zum 2:3. Die kalte Dusche für unsere Mannschaft, die zumindest eine Punkteteilung verdient gehabt hätte. Aber so ist das eben, wenn es nicht läuft, läuft es nicht. 

So weitet sich der Negativtrend auf mittlerweile sechs Niederlagen aus. Die ersten vier Teams der DEL2 spielen punkte-mäßig in einer anderen Liga. Unsere Eislöwen müssen nach unten schauen. Die Teams von hinten schieben mächtig an. Im Team von Franz Steer klemmt es im Moment an allen Ecken und Kanten. Eine Trendwende muss schnellstens her. Am Samstag geht es zum Schlusslicht nach Bad Tölz. Ohne dem Gegner zu nahe treten zu wollen, aber drei Punkte sind dann einfach Pflicht. Löwen, aufwachen, JETZT!

Die Statistik zum Spiel:

Dresdner Eislöwen - Heilbronner Falken 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)

Tore: 1:0 Thomas Pielmeier (10:12), 1:1 Justin Kirsch (28:37), 1:2 Mark Heatley (38:36 / PP1), 2:2 Nick Huard (41:12 / PP1), 2:3 Jordan Heywood (57:08)

Strafen: 16 / 14 + 10 +10 Minuten

Zuschauer: 3.899 in der Eissporthalle Dresden

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