Samstag, 21. Oktober 2017

Zwei Derbypunkte gesichert!

Derbyzeit in der Lausitz. Seit gefühlten Ewigkeiten gab es keinen Eislöwen Sieg mehr in der Lagerhalle Ost. Das Ziel für die Auswärtsfahrt war dann also schnell gefunden.

Nach einer kurzweiligen Fahrt aus der schönsten Stadt der Welt in das Randgebiet bezog man schnell Stellung in der Halle.

Nach einem nervösen Beginn auf beiden Seiten, ohne wirklich gute Torschüsse, übernahmen unsere Cracks nach zehn Minuten das Kommando. 62 Sekunden reichen aus um zwei Treffer zu erzielen. Rupprich und Huard lassen den Gästeblock ausrasten. Zu diesem Zeitpunkt hatten unsere Cracks das Spiel im Griff. Der Fuchs zitterte, kam aber noch im ersten Abschnitt nach einem Alleingang von Stöber zurück.

Im Mitteldrittel fehlte unseren Eislöwen die Präsenz auf dem Eis. Mücke konnte von der blauen Linie schießen und traf zum Ausgleich. Der war dann mittlerweile schon durchaus verdient. Danach passierte lange Zeit gar nichts mehr. Keine der beiden Teams verstand es, den Lucky Punch zu setzen. So musste die Entscheidung in der Overtime fallen.

In dieser wogte das Spiel wie so oft hin und her. Eine Minute vor dem Ende schon Jubel in der Lagerhalle. Stöber hatte zum vermeintlichen 3:2 eingeschossen, aber das Spiel war zuvor schon unterbrochen. Es gab allerdings einen Penalty für die Gastgeber: Mücke scheiterte an Eisenhut. Nichts da mit Fliegenfänger...

Abwasser begann das folgende Penaltyschießen. Just traf für die anderen, Pielmeier für unsere Eislöwen. Danach scheiterten Eriksson und Garten. Owens lässt die Heimseite schon feiern, aber wir haben halt Davidek. Mit Druck des "Treffen müssen" fast schon gemütlich angelaufen und eiskalt Franzreb verladen. So läuft das... und weil es so schön war schnappte sich Davidek nochmal den Puck und haute ihn, als würde er nichts anderes machen, ein zweites Mal in die Maschen. Nun war der Druck auf Seiten der Foxxes und Just hielt diesem nicht Stand.

Die Eislöwen gewinnen ein eher durchschnittliches Derby, in dem vor allem Tempo und Härte eher ein Fremdwort waren. Mit mehr Einsatz im Mitteldrittel wären vielleicht sogar drei Punkte möglich gewesen, am Ende zählt aber der Derbysieg und die zwei Punkte im Gepäck für die Heimreise. 

Die Statistik zum Spiel: 

Lausitzer Füchse - Dresdner Eislöwen 2:3 (1:2, 1:0, 0:0 / 0:1) SO

Tore: 0:1 Steven Rupprich (12:06), 0:2 Nick Huard (13:08), 1:2 Marius Stöber (15:05), 2:2 Andre Mücke (23:07), 2:3 Martin Davidek (GWS)

Shootout: 
Kyle Just trifft - Thomas Pielmeier trifft
Anders Eriksson trifft nicht - Marius Garten trifft nicht
Chris Owens trifft - Martin Davidek trifft
Kyle Just trifft nicht - Martin Davidek trifft 

Strafen: 2 / 4 Minuten

Zuschauer: 2.668


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