Ja, stürmisch war es an diesem Sonntag nicht nur draußen, sondern auch in unserer Eissporthalle Dresden. Mit einem völlig verdienten 5:1-Heimsieg haben unsere Eislöwen den amtierenden Meister aus Frankfurt aus der Halle geschossen.
So großartig dieser Auftritt war, so verdient dieser Heimsieg auch ist, so "teuer erkauft" ist er aber auch. Und deshalb hält sich die Freude in Grenzen. Harrison Reed wird wohl länger ausfallen. Die Aktion, als er im zweiten Drittel in die Bande rauscht, sah nicht gut aus und lässt nichts Gutes erahnen. An dieser Stelle schon mal "Gute Besserung!"
Zum Spiel: Unsere Eislöwen überzeugen einfach weiter als Mannschaft. Das sieht harmonisch aus und jeder packt für den anderen an. So ist heute der 0:1-Rückstand durch Gron nach exakt fünf Minuten nicht mehr als eine Randnotiz. Danach unsere Cracks ein geiles Spiel und wollen diesen Heimsieg einfach unbedingt. Ob Powerplay oder Unterzahl, es passt im Moment wirklich alles zusammen. So markiert Höller in Unterzahl mit einem Alleingang das 1:1. Dem nicht genug. Nur knapp zwei Minuten später schießt Höller den Gamewinner zum 2:1. Im zweiten Drittel legen Reed, Walther und Neuzugang Miller die Treffer zum 5:1-Endstand nach! Geile Show, die eben nur von der wohl schweren Verletzung von Reed getrübt wurde.
Dem Meister fiel herzlich wenig ein, zu überlegen und abgezockt waren unsere Eislöwen an diesem Nachmittag. Viel mehr machten die Gäste ihrem Image vom "schlechten Verlierer" mal wieder alle Ehre. Einem Meister völlig unwürdig... aber hey was solls, wir wollen die Leistung unserer Mannschaft nicht schmälern. Da wächst weiter was zusammen. Dennoch sollten wir auf dem Teppich bleiben und weiter fleißig Punkte sammeln.
Etwas mehr als 3.000 Fans heute in der Eissporthalle. Ja das sah gut aus und klang auch so. Daran gilt es schon am kommenden Freitag anzuknüpfen, wenn die Huskies aus Kassel nach Dresden kommen.
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Löwen Frankfurt 5:1 (2:1, 3:0, 0:0)
Tore: 0:1 Tylor Gron (05:00), 1:1 Alexander Höller (14:02 / SH1), 2:1 Alexander Höller (16:43), 3:1 Harrison Reed (20:40), 4:1 Timo Walther (26:00), 5:1 Tim Miller (33:00 / PP1)
Strafen: 16 + 10 / 24 + 10 Minuten
Zuschauer: 3.059 in der Eissporthalle Dresden

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