2.408 Fans kamen zum ersten Heimspiel in die Eissporthalle und erlebten die Verabschiedung von Petr Sikora live. Trotz gut gefüllter Kurve, Emotionen und einer Choreo hatte "Siki" aber noch verdient gehabt, als eben nur die 2.408 Fans.
Der sportliche Teil: Die ersten drei Punkte sind im Sack. Wichtig für den Kopf und eine kleine Revanche für das Viertelfinalaus im März - 4:2 der Spielstand nach 60 Minuten.
Waren es am Freitag noch die vielen Strafzeiten die unseren Eislöwen einen möglichen Punktgewinn in Kassel zunichte machten, schlugen unsere Cracks diesmal selbst in Überzahl zu. Hanusch traf ausgebufft zum 1:0. Spielerisch ging es das erste Drittel aber dennoch an die Gäste aus Kaufbeuren.
Im zweiten Abschnitt die Eislöwen besser drin und mit 2:0 durch Höller. Dann war wieder Kaufbeuren "oben auf" und spielte Eishockey, kam im Mitteldrittel noch zum Anschluss und stellte nach Sekunden im letzten Spielabschnitt wieder Parität her - 2:2!
Sprach jetzt alles gegen die Eislöwen, sollten unsere Cracks das Spiel noch gänzlich aus der Hand geben? Nein! Siddall, Huard und Grafenthin hatten in Person was dagegen. Der Treffer zum 3:2 schon was für Herz und Auge der Fans und als Höller dann im Powerplay mit seinem zweiten Treffer auf 4:2 erhöhte, war der erste Heimsieg der Eiszeit 2017/18 in trockenen Tüchern.
Drei wichtige Punkte konnten also auf dem Eislöwen-Konto verbucht werden. Dann kann man auch durchaus darüber hinweg schauen, dass an diesem Abend eine eher durchschnittliche Leistung zum Heimsieg genügte. Der nächste Gradmesser wartet am Freitag mit Meister Frankfurt.
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - ESV Kaufbeuren 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)
Tore: 1:0 Steve Hannusch (11:58 / PP1), 2:0 Alexander Höller (21:58), 2:1 Sami Blomqvist (32:25), 2:2 Charlie Sarault (40:24), 3:2 Dominik Grafenthin (49:40), 4:2 Alexander Höller (53:54 / PP1)
Strafen: 4 / 6 Minuten
Zuschauer: 2.408 in der Eissporthalle Dresden

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