Freitag, 22. September 2017

Eislöwen geben Punkte beim Meister aus der Hand

Nach dem man in der Vorwoche beim Meister von 2016 in die neue Saison gestartet war und durch viele Strafen mögliche Auswärtspunkte verschenkte, galt es nun beim amtierenden Meister von 2017 sich cleverer anzustellen. 

Was die Fans dann aber geboten bekamen, war eher ein wilde Berg- und Talbahnfahrt. Wieder ließen sich unsere Cracks zu vielen Strafzeiten hinreißen. Umso überraschender war dann das Ergebnis, welche mit Blick auf die Anzeigetafel nach 40 Minuten zu sehen war. Die Eislöwen führten auswärts beim Meister mit 2:1. Man sah tatsächlich die Chance, beim Meister etwas "Zählbares" zu entführen. 

Es folgten aber wiederum unnötige Strafen, Fehlpässe und daraus resultierende Scheibenverluste. Frankfurt ließ sich nicht lange bitten, bestrafte die Eislöwen eiskalt und drehte die Begegnung vollends. Proske und der Pfosten stellten sich dem Eislöwen-Aufbäumen entgegen - Garten scheiterte zudem mit einem Penalty. Als Steer alles auf eine Karte setzte und Eisenhut vom Eis holte, kassierte unsere Mannschaft prompt den vierten Treffer. So steht am Ende eine durchaus unnötige 2:4-Niederlage beim Meister und die Verletzung von Petr Macholda, der mit Problemen an der Schulter vom Eis musste. 

Für einen möglichen Punktgewinn waren es dann eben wieder zu viele Strafen. Ein Topteam wie Frankfurt bestraft dies sofort. Ansonsten zeigen die Eislöwen gute Ansätze.

Die Statistik zum Spiel: 

Löwen Frankfurt - Dresdner Eislöwen 4:2 (1:2, 0:0, 3:0)

Tore: 0:1 Matt Siddall (07:39), 1:1 Tim Schüle (10:21 / PP1), 1:2 Marius Garten (17:11), 2:2 Brett Breitkreuz (45:55), 3:2 Patrick Jarrett (51:13), 4:2 Nils Liesegang (59:58 / ENG)

Strafen: 12 + Penalty / 12 Minuten

Zuschauer: 3.810

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