Nein, auf Zehn folgt nicht Elf. Zumindest nicht im Fall unserer Eislöwen. Nach zehn Heimsiegen am Stück, nahm am heutigen Abend der Gast erstmals wieder alle Punkte mit nach Hause. Unter dem Strich steht ein verdienter Sieg für die Steelers zu Buche, denn unsere Eislöwen haben eigentlich nur wirklich gute zehn Minuten überzeugt und zehn Minuten sind dann gegen DAS Spitzenteam der Liga eindeutig zu wenig.
Eigentlich von der ersten Sekunde an haben die Gäste aus dem Ellental das Geschehen nach ihrem Belieben bestimmt. Standen unsere Eislöwen in der Defensive recht ordentlich, lief im Spiel nach vorn fast gar nichts zusammen. Nach dem ersten Drittel war das Beste am Spiel, dass es nur "0:1" stand.
Auch im Mittelabschnitt fand Bietigheim immer einen Weg unsere Eislöwen zu attackieren. Im Powerplay gelang dann auch das 0:2, welches praktisch das Spiel entschied. Denn nach 40 gespielten Minuten glaubte wohl kaum noch einer in der Eissporthalle an einen Sieg unserer Mannschaft.
Das Schlussdrittel war dann sicher die beste Eislöwen-Phase im Spiel. Acht Minuten vor dem Ende gelang der Anschlusstreffer durch Garten, danach drückten die Eislöwen, aber der Puck wollte kein zweites Mal über die Linie trudeln. Bietigheim clever und abgezockt - einfach im Stil einer echten Spitzenmannschaft. Unsere Mannschaft muss sich an solchen Spielen hochziehen und weiter hart an sich arbeiten. Immer vorwärts Dresdner Jungs!
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)
Tore: 0:1 Max Lukes (08.), 0:2 Dominic Auger (30./PP1), 1:2 Marius Garten (52.)
Strafen: 4 / 6 Minuten
Zuschauer: 1862

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