Viel investiert - wenig Ertrag. So kann man das Auswärtsspiel unserer Eislöwen in Kaufbeuren am Freitagabend beschreiben. Der eine Punkt nach der Niederlage im Penaltyschießen ist im Kampf um die guten Playoffplätze deutlich zu wenig, zumal man erneut gegen einen direkten Konkurrenten den kürzeren zog und mittlerweile die dritte Niederlage in Folge hinnehmen musste.
Dabei überzeugten im ersten Abschnitt die Eislöwen durchaus. Hämäläinen traf früh, doch weitere Treffer wollten im weiteren Spielverlauf nicht fallen. Beide Teams arbeiteten hart, richtig gute Torchancen blieben so Mangelware. So waren es die Defensivreihen, welche das Geschehen bestimmten. Im Mitteldrittel überstanden unsere Eislöwen eine 3-5 Unterzahl. Der Schlussabschnitt gehörte dann nicht nur wegen dem Ausgleich der Gastgeber. In der Schlussphase hätte Kaufbeuren gar drei Punkte einsacken müssen. Als der Puck auf der Linie tanzte, hatten unsere Cracks Glück. In Unterzahl rettete man sich in die Overtime, in der noch zwei weitere Strafen gegen unsere Mannschaft folgten. So konnte man mit dem Erreichen des Shootouts noch zufrieden sein. In diesem waren dann die Schüsse von Cook, Garten und Macholda zu harmlos.
Am Ende behält Kaufbeuren so nicht unverdient immerhin zwei Punkte zu Hause, während unsere Eislöwen nun schnellstens in die richtige Spur zurückfinden müssen!
Weil dieses Spiel das einzige an diesem Wochenende bleibt, wünsche ich noch ein entspanntes selbiges. Wir lesen uns in der neuen Woche wieder.
Die Statistik zum Spiel:
ESV Kaufbeuren - Dresdner Eislöwen 2:1 (0:1, 0:0, 1:0 / 1:0) SO
Tore: 0:1 Ville Hämäläinen (04.), 1:1 Christoph Kiefersauer (46.), 2:1 Branden Gracel (GWS)
Shootout: Brendan Cook (trifft nicht), Christoph Kiefersauer (trifft nicht), Marius Garten (trifft nicht), Sami Blomqvist (trifft nicht), Petr Macholda (trifft nicht), Branden Gracel (trifft)
Strafen: 6 / 14 + 10 + 10 Minuten
Zuschauer: 1604

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