
Ein Heimsieg zum Abschluss des Weihnachtsfestes war Pflicht, zumal mit den Falken aus Heilbronn der Tabellenletzte der Liga anreiste. Sicher darf man diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Am Ende wurden es zwei Punkte und damit einer zu wenig, wie zuvor anvisiert und vor allem zu wenig für selbst formulierten Ziele. Man kann nur hoffen, dass Stewart keine weiteren Ziele öffentlich raus haut. Vom "Sprüche klopfen" ist noch niemand Meister geworden. In der aktuellen Form ist die angepeilte Top drei in weiter Ferne, auch wenn es die Tabelle aktuell anders vermuten lässt. Aber die Tabelle ist ein Arschloch. Schaut mal genau drauf... sie lügt uns an. Eigentlich liegen unsere Eislöwen auf Platz sechs. Diese Platzierung würde auch den aktuellen Leistungen gerecht.
So aber "schwimmt" man weiter auf der Erfolgswelle und verliert wenigstens nicht noch das Weihnachtsspiel gegen die Falken. Hannibal nicht immer sicher, im Spiel nach vorn geht extremer Speed über genaue Pässe. Die Abschlüsse zu harmlos, Abpraller holen wir uns sowieso nicht. Als nach einer kleinen Keilerei Cook und Rinkinen das 2:1 heraus arbeiteten, muss man die drei Punkte in Dresden behalten. Gelingt aber nicht, weil Heilbronn hartnäckig bleibt und dann sogar verdient zum 2:2-Ausgleich kommt. Immerhin sichert ein gut aufgelegter Rinkinen in der Verlängerung noch den Zusatzpunkt. Man muss sich auch mal kleinen Dingen zufrieden geben...
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen- Heilbronner Falken 3:2 (0:1, 2:0, 0:1 / 1:0) OT
Tore: 0:1 Richard Gelke (09.), 1:1 Brendan Cook (29./PP1), 2:1 Teemu Rinkinen (33.), 2:2 Jonathan Harty (54.), 3:2 Teemu Rinkinen (61.)
Strafen: 12 + 10 Minuten / 20 + 10 Minuten
Zuschauer: 3751 in der Eissporthalle Dresden
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