Null Eishockey - und davon ganz viel - zumindest auf Eislöwen-Seite. Eigentlich hatte ja an diesem Tag alles gepasst. Die Eissporthalle ausverkauft, gute Stimmung, aber das wichtigste an diesem Tag passte nicht: Die Leistung der Stewart-Cracks auf dem Eis. Und irgendwie hatte ich schon seit Freitagabend kein gutes Gefühl. Eigentlich hatte ich genau mit solch einem Ausgang des Spiels gerechnet und am Ende bin ich dennoch enttäuscht. Es war rein gar nichts was unsere Eislöwen gezeigt haben. Es ist eine völlig verdiente Niederlage gegen die Lausigen. Da erzielen unsere Eislöwen den ersten "Shorthander" der Saison, können daraus aber keinen Motivationsschub ziehen. Vielmehr lässt man sich das Geschehen auf dem Eis von den Gästen diktieren. Es wird oft von einem Plan und einer Vision gesprochen. Sorry, ich kann beides nicht erkennen. Oder ist der Plan, dass es am Ende der Saison in die Playdowns geht? Ohne große Anstrengungen haben uns die ungeliebten Füchsleins aus den Top-4 der Liga gekegelt. Vor wenigen Tage sagte Stewart noch, "das man so viele Punkte wie möglich holen wolle, um nicht das Feld wieder von hinten aufrollen zu müssen". Nun aktuell lässt sich keine Entwicklung im Team erkennen. Anscheinend hat auch der 5:1-Erfolg in Kassel vom vergangenen Wochenende keinen Auftrieb gegeben. Man ist recht ratlos, ob der aktuellen Situation. Eines ist Fakt. Es bringt nichts über Meisterschaft, Playoffs, oder Top-4 zu sprechen. Es muss Konstanz in das Eislöwen-Spiel rein. Die aktuelle Achterbahnfahrt ist nicht mehr zum aushalten. Keine großen Reden schwingen, einfach mal aufs Eis gehen und Eishockey spielen - mit Leidenschaft, Wille und Kampfgeist! Basisarbeit verrichten, anstatt von höherem zu sprechen! Wir machen uns im Moment eher nur Lächerlich. Der selbsternannte Meisterschaftsfavorit. Also Mannschaft, Arsch hoch und endlich zeigen was in euch steckt! An den nächsten Ergebnissen müsst ihr euch messen lassen, auch Stewart...
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Lausitzer Füchse 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)
Tore: 0:1 Ryan Warttig (8.), 1:1 Brendan Cook (11./SH1), 1:2 Jakub Svoboda (22.), 2:2 Martin Davidek (23.), 2:3 Jeff Hayes (50.), 2:4 Dennis Swinnen (60./EN)
Strafen: 32 / 18 Minuten
Zuschauer: 4412 (ausverkauft) in der Eissporthalle Dresden

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