Montag, 31. Oktober 2016

Chancenlos!

Man hätte ja mit vielem rechnen können, aber ausgerechnet ein neuerliches Waterloo gegen die Steelers aus Bietigheim hatte ich persönlich nicht auf dem Zettel. Aber mit einem bisweilen fast ausschließlich körperlosem Spiel kann man den Tabellenführer nicht wirklich beeindrucken. Bietigheim erweckte fast schon den Eindruck, gar nicht mit Volldampf zu spielen. Die Pässe, die Torabschlüsse, ja das sah fast schon so aus wie im Training. Unsere Eislöwen sahen dagegen wie eine Schülermannschaft aus und verloren an diesem Abend auch verdient. 

Die Steelers aus Bietigheim sind eine Klasse für sich, obwohl viele Cracks noch fehlen. Die Eislöwen bekamen hingehen nichts auf das Eis. Da half auch die gute Kulisse an diesem Abend nichts. Über 3000 Fans kamen in die Eissporthalle, darunter auch einige aus Bietigheim. Der Feiertag am Montag machts möglich. Vielleicht liegt die Niederlage aber auch einfach nur an den Sondertrikots, in denen der ESC spielte. Eislöwen-Siege und Sondertrikots schließen sich nämlich praktisch aus. 

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Bill Stewart mit seiner Mannschaft noch einiges an Arbeit vor sich hat. Das sollte zwar jedem bereits vor dem Bietigheim-Spiel klar gewesen sein, aber die Sinne sollten dadurch in jedem Fall noch mal geschärft worden sein. Zu einem Spitzenteam fehlt den Eislöwen noch einiges. Nun gilt es an das Spiel einen Haken zu setzen, denn bereits morgen geht es in Rosenheim wieder um wichtige Playoff-Punkte. 

Abgegrüßt von SteWog91 

Die Statistik zum Spiel: 

Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers 3:7 (0:2, 2:3, 1:2) 

Tore: 0:1 Adam Borzecki (01.), 0:2 Robin Just (06.), 1:2 Brendan Cook (24./PP1), 1:3 Dominic Auger (25./PP1), 1:4 Marcus Sommerfeld (28./PP1), 1:5 Max Lukes (29.), 2:5 Sebastian Zauner (39.), 2:6 Dominic Auger (51.), 2:7 Marcus Sommerfeld (57.), 3:7 Tomas Schmidt (58.)

Strafen: 6 / 12 Minuten

Zuschauer: 3376 in der Eissporthalle Dresden

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