![]() |
| Bild vom letzten DEL2-Spiel in Bad Nauheim. Unser ESC siegte 4:2. |
Morgen beginnt nun auch ganz offiziell für unsere Eislöwen die neue Eiszeit. Zum ersten Spiel der DEL2-Saison reist der ESC zum EC Bad Nauheim.
Beide Teams konnten sich bereits ausgiebig in der Vorbereitung beschnuppern. Zweimal standen sich beide Liga-Konkurrenten gegenüber - zweimal setzten sich unsere Farben durch. In Dresden glatt mit 4:0 - in Hessen am vergangenen Freitag mit 3:2 nach Verlängerung.
Diese Vorbereitungsspiele sind aber spätestens morgen um 19:30 Uhr, wenn der Puck fällt, Makulatur. Beide Mannschaften streben eine erfolgreiche Saison an. Unsere Eislöwen wollen ohne den Umweg Pre-Playoffs in die Playoffrunde einziehen und möglichst lange dabei bleiben - länger als in der vergangenen Eiszeit. Gegen Bietigheim war bekanntlich im Halbfinale Schluss.
Ein kleiner Blick in die Statistik lässt jedoch nichts Gutes für die anstehende Spielzeit erahnen: Als Aufsteiger gelang den Eislöwen 2006 sensationell der Einzug in das Playoff-Halbfinale der 2.Liga. Im Jahr darauf folgte der bittere Abstieg in die Oberliga. Danach dauerte es fünf Jahre, bis man 2011 erneut eine Halbfinalserie in Dresden erleben durfte. Im Jahr darauf rettete sich die Mannschaft erst in einer Abstiegsrunde vor dem sportlichen Abstieg. Wiederum Wiederum fünf Jahre später gelang in diesem Frühjahr der Einzug in das Halbfinale. Nun stellt sich die Frage, ob sich diese äußerst spezielle Serie fortsetzen wird? Als Fan hofft man natürlich auf eine spannende Saison, ohne die Abstiegsangst im Nacken zu spüren.
Die Endphase der letzten Saison macht außerdem Mut für die anstehenden Aufgaben. Unter dem neuen Trainer Bill Stewart haben sich die Eislöwen weiterentwickelt und deshalb auch Bremerhaven beispielsweise in den Playoffs ausgeschalten. Nun konnte Stewart die Mannschaft so zusammen stellen, wie er wollte und zu dem die ganze Vorbereitung lang seine Vorstellungen von erfolgreichen Eishockey vermitteln.
Mit Siegen gegen Bad Nauheim und Regensburg hinterließ man in der Testphase einen guten Eindruck. Einzig das 3:5 im Spiel um Platz drei beim eigenen Turnier gegen WSW schmerzte.
Zum Kader: Der Trainer kann auf eine eingespielte Abwehr bauen. Cracks wie Sebastian Zauner, Mirko Sacher, Pat Baum, Tomas Schmidt, Petr Macholda und René Kramer zählten bereits in der abgelaufenen Saison zu den Leistungsträgern. Auf der Goalie-Position dürfte Rückkehrer Kevin Nastiuk zunächst den Vorzug erhalten. In diversen Medien machte aber Hannibal Weitzmann (Föli von den Kölner Haien) klar, sich mit der Rolle eines Back-Up nicht einfach abfinden zu wollen. Im Sturm wird Stewart weiter auf den kleinen und flinken Marius Garten setzen. Die Neuzugänge Brendan Cook, Alexander Höller und Martin Davidek sind allesamt verheißungsvoll. Mit Lucas Dumont, Ludwig Wild und Eric Valentin sollen auch die jungen Wilden eine Chance bekommen. Komplettiert wird die Abteilung "Attacke" durch Steven Rupprich, Teemu Rinkinen, Dominik Grafenthin und Artus Kruminsch. Alles in allem verfügen unsere Eislöwen über einen starken Kader. Bleibt unser Team von Verletzungen verschont, ist das Saisonziel sicher im Bereich des möglichen.
Morgen erfolgt in Bad Nauheim dann der scharfe Start in die neue Eiszeit. Man darf gespannt sein, wie sich unsere Mannschaft präsentiert, ehe am Sonntag gegen die Starbulls aus Rosenheim die erste Heimpartie auf dem Programm steht.
Das Spiel gegen die Bulls wird dazu genutzt um einen ganz verdienstvollen Spieler der Eislöwen zu ehren. Vor der Begegnung wird das Trikot mit der Rückennummer "10" unter die Hallendecke gezogen! Wir werden uns von einem ganz Großen verabschieden. Sami Kaartinen beendet endgültig seine Karriere! Auch aus diesem Grund ist dieses Heimspiel ein Muss für jeden Eislöwen-Fan.
Leider zeigt ein Blick auf den Vorverkauf etwas anderes. Noch sind ausreichend Karten erhältlich. Ich hoffe dennoch auf eine volle Halle und beste Stimmung. Denn nur das hat unser Sami verdient!
Generell hoffe ich, dass die Heimspiele in dieser Saison besser angenommen werden und vor allem auch Stimmungstechnisch etwas mehr geht, als zuletzt. Jeder kann in der Eissporthalle dazu beitragen. Feuert unser Team an, auch wenn es mal nicht so läuft. Gerade kommt es auf unsere Unterstützung an.
Also, am Sonntag gehts auf in unsere Eisporthalle! Wir sehen uns und bringt ordentlich Stimmung mit! Der Bully erfolgt um 17:00 Uhr.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen