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Donnerstag, 5. März 2026

Eislöwen kämpfen leidenschaftlich, doch Berlin nimmt die Punkte mit

Es war einer dieser Abende, an denen schon vor dem ersten Bully eine besondere Magie in der Luft lag. Die Saison ist zwar entschieden, doch beim letzten Duell mit den Eisbären aus Berlin kribbelte es trotzdem gewaltig. Die Halle platzte aus allen Nähten, die Stimmung war elektrisierend.

Im Gästeblock hatten die Berliner Unterstützung aus Crimmitschau mitgebracht – eine Jogginghosen-Fraktion aus Westsachsen. Begrüßt wurden sie natürlich standesgemäß von den Rängen: „Wer nicht hüpft, ist Crimmitschauer!“ Damit war das Vorgeplänkel eröffnet.

Auf dem Eis ging es anschließend direkt zur Sache. Unsere Cracks warfen gegen die Eisbären alles in die Waagschale, mussten jedoch zunächst einen 0:2-Rückstand hinnehmen. Doch kurz vor der ersten Pause brachte Sebastian Gorcik die Halle wieder zum Beben. Sein Treffer zum 1:2 wurde gefeiert, als wäre gerade das entscheidende Tor in einem Playoff-Spiel gefallen.

Leidenschaft pur – auf dem Eis und auf den Rängen.

Auch im zweiten Abschnitt hielten die Eislöwen stark dagegen. Nach dem zwischenzeitlichen 1:3 kämpfte sich unsere Mannschaft erneut auf einen Treffer heran. Die Hoffnung auf die Überraschung lebte. In der zweiten Pause kochten dann auch vor der Halle die Emotionen über – einige Ost-Thüringer hatten offenbar von der großen Kraftprobe geträumt. Doch schnell wurde klar: Unsere Stadt. Unsere Farben.

Im Schlussabschnitt änderte das allerdings nichts mehr am Ergebnis. Die Berliner nutzten ihre Chancen konsequent und setzten mit zwei weiteren Treffern den Schlusspunkt unter einen Auswärtssieg.

Trotzdem verabschiedeten die Fans ihre Mannschaft mit Applaus. Über 60 Minuten haben die Eislöwen alles reingeworfen, gekämpft und Leidenschaft gezeigt – genau das, was wir sehen wollen.

Ein echtes Highlight für die Emotionen auf dem Eis war zudem der Faustkampf zwischen Matthias Pischhoff und dem Eisbären Geibel. Hart, ehrlich, leidenschaftlich.

Genau so stellen wir uns Eishockey vor: kämpferisch, emotional und mit vollem Einsatz – für unseren Standort.

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