Wir auf den Rängen gaben alles was die Stimmbänder hergaben. Untermalt von einen gelungenen Choreo ging es rein in das Spiel. Das war bei einem Chancenplus für unsere Eislöwen im ersten Abschnitt aber hart umkämpft, mit Strafen auf beiden Seiten. In einer fünfminütigen Überzahl fiel unseren Cracks nur sehr wenig ein. Wenn mal ein Schuss auf das Wölfe-Gehäuse kam, hatte Bitzer keine Probleme. Eine weitere Überzahl brachte schon wie in Spiel 1 das Gegentor. Wieder ging Chad Bassen dazwischen und vollendete im Alleingang auf 0:1. Das Ding hatte gesessen, aber unsere Mannschaft hielt den Kopf über Wasser und hatte die richtige Antwort parat. Yannick Drews fälschte das Spielgerät nach Schuss von Tom Knobloch zum umjubelten Ausgleich in die Maschen ab.
Die Eislöwen starteten mit einer Unterzahl in das Mitteldrittel. Diese hatte sich schnell erledigt, weil Hördler in die Kühlbox musste. Das Spiel blieb intensiv, beide Teams checkten hart und ließen keinen Zentimeter Eis unbearbeitet. Vier Minuten vor der zweiten Pause war es wieder Yannick Drews, der das Spiel mit seinem zweiten Treffer vollends drehte. Fortan standen unsere Cracks in der Defensive gut und ließen kaum noch nennenswerte Aktionen der Wölfe zu. Vielmehr gelang Travis Turnbull nach längerer Durststrecke wieder ein Treffer. Mit dem 3:1 waren die Selber zumindest für dieses Spiel gebrochen. Der Rest ist Gänsehaut. Die Halle stand und peitschte unsere Jungs nach vorn, die sogar noch auf 4:1 erhöhten konnte: Turnbull versenkte die Hartgummischeibe im verwaisten Selber Gehäuse. Damit war der ersten Sieg eingetütet.
Das Erfolgserlebnis tut natürlich gut. Mit harter Arbeit hat man sich diesen Sieg verdient, auch wenn das Powerplay aktuell das Sorgenkind bleibt. Da kann unsere Mannschaft in den nächsten Spielen gerne noch eine Schippe draufpacken.
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Selber Wölfe 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
Torfolge: 0:1 Chad Bassen (16:56/SH1), 1:1 Yannick Drews (18:24), 2:1 Yannick Drews (35:48), 3:1 Travis Turnbull (48:29), 4:1 Travis Turnbull (56:47/EN)
Strafen: 10 / 13 Minuten
Zuschauer: 4.009 in der Joynext Arena
Games-to-win: (Selb 1/3 - 1/4 Eislöwen)

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