Freitag, 1. März 2024

Ohne aufbäumen in die Playdowns

Die Hoffnung war vor dem Spiel allseits vorhanden und eine ausverkaufte Joynext Arena zeugte davon. Zu groß war dann aber wohl der Druck für unsere Mannschaft. Statt dem erhofften "Finale furioso" endete die Hauptrunde mit einer kraftlosen Darbietung unserer Eislöwen. 

Wie so oft ließ sich dafür aber der Start in die Partie sehen. Bis zum ersten Powerbreak war unsere Mannschaft im Spiel. Diese ließ sich auch vom frühen Rückstand nicht beeindrucken. Letztlich war dann aber der Gegentreffer zum 0:2 zu viel für das Nervenkostüm. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Gäste aus Hessen das Spiel im Griff. Und man musste fast schon froh sein, dass es nur mit dem Spielstand von 0:2 in die erste Pause ging. 

Ein wirkliches aufbäumen blieb auch im zweiten Abschnitt aus. Unsere Cracks waren stets bemüht, gefährlich wurde es aber wirklich selten. Auf der anderen Seite nutzen die Gäste ihre einzige Überzahl im gesamten Spiel eiskalt aus und stellten auf 0:3. Auch die Spielstände in den anderen Arenen ließen keine Hoffnung mehr zu. So waren die Messen vor dem letzten Drittel größtenteils gelesen. 

Es kam aber noch dicker. Nicht unbedingt vom Spielstand her, aber die Selber drehten ihr Spiel gegen Krefeld und feierten einen 4:1-Heimsieg. Damit war auch das Heimrecht für unsere Eislöwen in der ersten Playdown-Runde futsch. Ein wirkliches anrennen unserer Cracks blieb unterdessen aus. Erst in der Schlussminute wollte der Puck über die Linie. Tomas Sykora stand goldrichtig und drückte den Puck aus dem Getümmel heraus über die Linie - 0,7 Sekunden vor der Schlusssirene trafen die Gäste dann doch noch ins leere Tor und machten ihren 4:1-Auswärtssieg perfekt. 

Wir beenden damit die Hauptrunde auf dem 13. Tabellenplatz und sind genau genommen vier Siege vom Klassenerhalt nun entfernt. Der Gegner wird am Sonntag ermittelt. Im Fernduell liefern sich Rosenheim und Selb das Duell um die bessere Ausgangslage. Unserer Mannschaft bleiben nun zwölf Tage bis zu Spiel 1 in der Playdown-Serie. Wir müssen erstmal tief durchatmen... 

Die Statistik zum Spiel: 

Dresdner Eislöwen - EC Bad Nauheim 1:4 (0:2, 0:1, 1:1)

Torfolge: 0:1 Max Gerlach (03:51), 0:2 Marius Erk (11:56), 0:3 Max Gerlach (38:11/PP1), 1:3 Tomas Sykora (58:36/PP1 EA), 1:4 Brent Raedeke (59:59/EN) 

Strafen: 2 / 6 Minuten

Zuschauer: 4.412 (ausverkauft) in der Joynext Arena 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen