Mittwoch, 13. März 2024

Alte Muster kosten den Sieg zum Playdown-Auftakt

Am heutigen Abend war es also soweit: Die Playdown-Serie gegen die Selber Wölfe fand in Oberfranken ihren Auftakt. Unterstützt von zahlreichen Eislöwen-Fans kassierten unsere Cracks dennoch eine knappe Niederlage. Unser Team blieb sich alter Muster treu, so war am Ende nichts in der NETZSCH-Arena zu holen. 

In der offiziellen Statistik standen am Ende 36:17 Torschüsse zu Gunsten unserer Eislöwen zu Buche. Kaufen kann man sich bekanntlich nichts davon. Zusätzlich ließ man vier Überzahlsituationen ungenutzt, kassierte zu allem Überfluss auch noch einen Shorthander. Die Mängelliste ist nach dem ersten Spiel mindestens zu groß wie die Not unserer Eislöwen, die nach wie vor noch vier Siege vom Klassenerhalt entfernt sind. Die Selber sind seit heute Abend nur noch zwei Siege vom ersehnten Ziel entfernt. 

Das Spiel begann zunächst mit Chancen für unser Team, doch weder Bindels noch Turnbull konnten Bitzer überwinden. Nach zehn Minuten hatten beide Mannschaften die ein oder andere Möglichkeit als Arbeitsnachweis, doch das Pendel schlug noch in keine Richtung aus. Nach dem Powerbreak übernahmen unsere Cracks etwas mehr die Spielkontrolle, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. So ging es torlos in die erste Pause. 

Die Eislöwen kamen mit Schwung aus der Kabine und wollten den Führungstreffer. Der fiel dann auch endlich. Tomas Andres drückte die Scheibe über die Linie. Nun waren aber die Hausherren aufgewacht. Vier Minuten nach dem Führungstreffer stellte Schwamberger wieder Parität her. Es kam aber noch schlimmer. Bei eigener Überzahl kassierten wir den Gegentreffer zum 1:2. Unsere Cracks rappelten sich davon auf. Zunächst traf Porsberger nur den Pfosten, dann machte es Rundqvist besser - 2:2. Die Freude hielt nicht lange, denn die Selber schlugen direkt zurück. 

Bei diesem 3:2 blieb es dann bis zum Ende. Dresden probierte im Schlussabschnitt nochmal alles, doch selbst eine doppelte Überzahl blieb ungenutzt. So ging letztlich das Spiel verdient an die Hausherren. Am Freitag ist dann in heimischer Halle schon enorm Druck auf dem Kessel. Wir bleiben optimistisch, was anderes bleibt uns ja auch gar nicht übrig. 

Die Statistik zum Spiel:

Selber Wölfe - Dresdner Eislöwen 3:2 (0:0, 3:2, 0:0)

Torfolge: 0:1 Tomas Andres (26:03), 1:1 Daniel Schwamberger (29:36), 2:1 Chad Bassen (30:51/SH1), 2:2 David Rundqvist (35:12), 3:2 Arturs Kruminsch (35:33)

Strafen: 8 / 2 Minuten

Zuschauer: 2.260 in der NETZSCH-Arena

Games-to-win: (Selb 1/3 - 0/4 Eislöwen) 

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